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Bockshornklee

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Bockshornklee

Unsere Bockshornkleesaat (lat.: Trigonella foenum-graecum L., auch als Griechisches Heu bekannt) ist mehr als nur ein Gewürz. Die Samen eignen sich zum Verfeinern und Würzen von Currygerichten oder auch Dips und Saucen.

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Produktbeschreibung
Beschreibung

Bockshornklee

Unsere Bockshornkleesaat (lat.: Trigonella foenum-graecum L., auch als Griechisches Heu bekannt) ist mehr als nur ein Gewürz. Die Samen eignen sich zum Verfeinern und Würzen von Currygerichten oder auch Dips und Saucen. Der stark würzige Geruch und der typische Geschmack verleihen jedem Essen eine orientalische Note. Die Samen selbst sind würzig-bitter, entfalten ihren Geschmack aber durch Anrösten.

Die jahrtausende alte Kulturpflanze wurde bereits bei den Ägyptern angebaut und hier zur Unterstützung der Milchbildung verwendet. Auch heute noch findet Bockshornklee in Form von Tee in diesem Bereich Anwendung.

Unsere Bockshornkleesamen werden nach der Ernte schonend gereinigt und getrocknet. Sie enthalten keinerlei Konservierungs- oder andere Zusatzstoffe und sind reich an zahlreichen hochwertigen Inhaltsstoffen wie beispielsweise die Vitamine A, B6 und C sowie zahlreiche Mineralstoffe und Spurenelemente (z. B. Natrium, Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer). Außerdem stellt Bockshornklee eine gute pflanzliche Proteinquelle dar.

Anwendungsmöglichkeiten bon Bockshornklee:

Verfeinerung von Chutneys und indischen

Currygerichten, passt zu Fleischgerichten und Eintöpfen ebenso wie zu Gemüse, aus einem Sud mit Bockshornklee lässt sich auch Tee zubereiten, gemahlen werden Bockshornkleesamen aufgrund der Gefahr des Verderbs erst kurz vor der Verwendung.

Verzehrempfehlung:

Die täglich empfohlene Verzehrmenge liegt bei etwa sechs Gramm und kann über den Tag verteilt werden.

Hinweis:

Von einer Anwendung während der Schwangerschaft wird abgeraten.

Lagerung und Haltbarkeit:

Bei kühler und trockener Lagerung in verschlossener Packung bis zu 24 Monate haltbar, nach Anbruch zügig aufbrauchen

Nützliche Informationen

Bockshornklee - Unscheinbares Kraftpaket

Äußerlich wirkt der Bockshornklee eher unscheinbar. Doch die kleinen Samen enthalten eine erstaunliche Zusammensetzung an hochwertigen Nährstoffen. Die getrockneten, reifen Samen werden in der Pflanzenheilkunde gern zu verschienen Präparaten verarbeitet. Die Bockshornklee kommt vorrangig als Gewürz in der Küche zum Einsatz und verfeinert hier die verschiedensten Gerichte.

Was ist Bockshornklee?

Der Bockshornklee ist eine krautige, einjährige Pflanze. Sie bildet eine lange Pfahlwurzel und mehrere faserige Seitenwurzeln. Bockshornklee weist aufrechte, verzweigte und runde Stängel auf. Die Laubblätter sehen aus wie Kleeblätter und sind in Blattstiel und geteilte Blattspreite gegliedert. Die Pflanze selbst erreicht Wuchshöhen bis zu 60 Zentimeter und blüht zwischen April und Juli. Die Blüten von Bockshornklee weisen im Grund eine hellviolette Farbe auf und werden nach oben hin cremefarben bis weißlich-gelb. Rein optisch ähneln die Blüten einem Schmetterling, im behaarten Fruchtblatt sind viele Samenanlagen zu finden.

Die Hülsenfrüchte des Bockshornklees sind lang, schmal und hornförmig. Sie sind etwa sieben bis zwölf Zentimeter lang und 0,4 bis 0,5 Zentimeter breit. Die Form der Hülsenfrüchte verlieh dem Bockshornklee seinen Namen. In den Hülsenfrüchten befinden sich zwischen zehn und zwanzig längliche, eiförmige und harte Samen, die mit einer recht zähen Haut umgeben sind und eine ockergelbe bis hellbraune Farbe aufweisen. Die Samen sind etwa drei bis fünf Millimeter lang und haben einen Durchmesser von zwei bis drei Millimeter. Die Samen des Bockshornklees sind zum Verzehr geeignet und verströmen beim Zerreiben einen kräftigen, aber durchaus auch angenehmen Geruch, der an frisches Heu erinnert. Auch deshalb wird der Bockshornklee (lat.: Trigonelle foenum-graecum) oft als „Griechisches Heu“ bezeichnet.

Verbreitung des Bockshornklees

Der Bockshornklee bevorzugt vor allem Standorte mit einem lehmigen Boden und viel Sonnenlicht. Er toleriert sogar Trockenheit und eine hohe Versalzung des Bodens. Verbreitet ist der Bockshornklee im südlichen Europa, in Afrika, in Indien, im Nahen Osten, in China und in Australien. Doch auch im südlichen bis mittleren Deutschland ist der Bockshornklee inzwischen zu finden. Zu den Hauptanbaugebieten gehören allerdings Marokko und Indien.

Die Geschichte des Bockshornklees

Schon in der Kupfersteinzeit wurde Bockshornklee zur Kulturpflanze gemacht, so konnten beispielsweise verkohlte Samen in Tell Halaf (Syrien) gefunden werden. Genetische Untersuchungen haben ergeben, dass die Kultivierung im Mittleren Osten und am Mittelmeer erfolgte. Im Tell von Deir Alla (Jordantal) konnte ein eisenzeitlicher Nachweis von Bockshornklee durchgeführt werden. Auch im alten Ägypten wurde Bockshornklee verwendet. Frühzeitig fand er zudem Verwendung in der Gartenkunst im Kaiserreich China.

Die Benediktinermönche, Karl der Große und auch die Äbtissin Hildegard von Bingen verwendeten Bockshornklee. In unterschiedlichsten Publikationen werden für den Bockshornklee zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert verschiedenste Anwendungen festgehalten.

Die Inhaltsstoffe von Bockshornklee

Zu etwa 30 Prozent besteht der Samen des Bockshornklees aus Schleimstoffen. Auf 100 Gramm der kleinen Bockshornkleesamen entfallen zudem folgende Inhaltsstoffe:

  • 23 Gramm Proteine
  • 191 Milligramm Magnesium
  • 176 Milligramm Kalzium
  • 33,5 Milligramm Eisen
  • 3 Milligramm Vitamin C
  • 0,6 Milligramm Vitamin B6

Anwendung von Bockshornklee

Bockshornklee kommt vor allem als Gewürz in der Küche zur Anwendung, auch Tee kann daraus zubereitet werden. Mittlerweile gibt es am Markt auch verschiedene Präparate, welche das Extrakt enthalten.

Bockshornklee in der Küche

In der Küche werden neben den Samen des Bockshornklees auch dessen Blätter und Keimlinge verwendet.

Die Samen des Bockshornklees gelten dabei als beliebtes Gewürz im Nahen Osten, in Nordafrika oder auch in Spanien. Bevor die Samen zu einem Gewürzpulver gemahlen werden, werden sie trocken angeröstet. So geht ein Teil des bitteren Geschmacks verloren. Der gemahlene Bockshornkleesamen weist ein intensives Aroma auf und sollte aus diesem Grund möglichst sparsam verwendet werden. In Kombination mit anderen Gewürzen kann der Bockshornklee sein gesamtes geschmackliches Potenzial entfalten und ist deshalb auch ein wichtiger Bestandteil von Curry-Mischungen. Gerade indische, orientalische oder auch afrikanische und asiatische Fisch-, Fleisch- und Gemüsegerichte erhalten durch Bockshornklee eine besondere Geschmacksnote. Die Samen des Bockshornklees passen außerdem gut zu Käse.

Aus den Samen des Bockshornklees lassen sich innerhalb von etwa drei bis fünf Tagen auch Keimlinge ziehen. Die Sprossen ähneln vom Geschmack her Chicorée und passen zu Salaten ebenso gut, wie in pikante Füllungen.

Bockshornkleeblätter werden vor allem im Orient als Salat und Gemüse sowie auch als Gewürz verwendet. Die Blätter haben eine milde Schärfe und eignen sich auch zur Verarbeitung in Brotteig.

Bockshornklee kaufen – Welche Darreichungsformen gibt es?

Von Bockshornklee gibt es in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien und auch im Internet mittlerweile die unterschiedlichsten Präparate. Neben den ganzen und auch gemahlenen Samen des Bockshornklees sind zudem auch Kapseln, Tabletten oder auch Tees erhältlich.

Ganzer und gemahlener Bockshornklee

Bockshornkleesamen werden vor allem als Gewürz gern verwendet und hierfür leicht angeröstet und auch gemahlen. Im Ganzen können die kleinen Samen in Joghurt oder auch über andere Speisen gegeben werden, um diese zu verfeinern. Gemahlene Bockshornkleesamen sind meist Bestandteil von Würzmischungen. Das Rösten der Samen sollte ohne Öl erfolgen. Die Samen selbst eignen sich außerdem zur Heranzüchtung von Keimlingen.

Kapseln und Tabletten mit Bockshornklee

In Kapseln oder auch Tabletten sind die Inhaltsstoffe des Bockshornklees in konzentrierter Form enthalten. Verwendet wird für die Herstellung entweder ein Extrakt oder gemahlener Bockshornkleesamen. Kapseln und Tabletten mit Bockshornklee gelten als Nahrungsergänzungsmittel und fallen somit unter die Regelungen gemäß dem Lebensmittel- und Futtergesetzbuch. Krankheitsbezogene Aussagen sowie Indikationen und Heilversprechen auf den Etiketten der Verpackung sind entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 (Health Claims) unzulässig.

Tee mit Bockshornklee

Aus Bockshornklee kann mit zwei bis drei Esslöffeln gemahlenen oder auch geschroteten Samen und 250 Millilitern kaltem Wasser recht einfach ein Tee zubereitet werden. Lediglich etwas zeitaufwändig ist die Zubereitung, denn die Mischung muss zunächst etwa drei Stunden ziehen, bevor der entstandene Sud aufgekocht und abgeseiht werden kann. Sowohl der Geruch als auch der Geschmack des reinen Bockshornklee-Tees sind für den einen oder anderen etwas gewöhnungsbedürftig, weshalb oft zum Süßen mit Honig geraten wird.

Im Handel sind weiterhin auch Stilltees erhätlich, welche als Zutat Bockshornklee enthalten. Sie sollen dazu beitragen, die Milchbildung bei stillenden Müttern anzuregen. Geruchs- und Geschmacksintensität von Bockshornklee sind bei diesen Teemischungen nicht so stark ausgeprägt, auch die Zubereitung der fertigen Tees ist wesentlich einfacher.

Lagerung und Haltbarkeit von Bockshornklee

Die Aufbewahrung von Bockshornkleesamen sollte an einem dunklen, kühlen und trockenen Ort erfolgen. Eine zu starke Sonneneinstrahlung wird von den Samen nicht gut vertragen. Bockhornklee verliert – wie jedes andere Gewürz auch – im Laufe der Zeit an Geschmack. Bei gemahlenen Bockshornkleesamen geht dieser Vorgang noch schneller vonstatten, weshalb oft empfohlen wird, gemahlene Samen schnell aufzubrauchen oder sie aber erst kurz vor der Verwendung zu zermahlen. Die ganzen Samen sind bei entsprechend guter Aufbewahrung aber durchaus mehrere Jahre haltbar.

Frische Bockshornklee-Blätter können übrigens in feuchtes Küchenpapier gewickelt und einen perforierten Beutel gelegt bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Rezepte mit Bockshornklee – Gewürzmischungen für unterschiedlichste Gerichte

Wer den Geschmack von Bockshornklee mag, findet gerade in der Küche vielfältige Möglichkeiten, ihn einzusetzen und verschiedenste Gerichte damit zu verfeinern. Besonders einfach lassen sich dabei Gewürzmischungen herstellen, die für unterschiedliche Fleisch- und Fischgerichte oder auch vegetarische und vegane Speisen verwendet werden können.

Curry-Gewürzmischung

  • 2 Esslöffel Kreuzkümmel (Cumin)
  • 2 Esslöffel gemahlener Koriander
  • 2 Esslöffel Kurkuma
  • 20 Curryblätter
  • 1 Esslöffel Bockshornkleesamen
  • 1 Esslöffel gelbe Senfsamen
  • 1 Esslöffel Ingwerpulver
  • 1 ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel grüner Kardamom
  • 1 Teelöffel scharfes Chilipulver
  • ½ Teelöffel Zimt
  • ½ Teelöffel Nelken

Sämtliche ganzen Zutaten werden zunächst mit einem Mörser zerstoßen oder in einem Mixer fein gemahlen und dann mit den Zutaten in Pulverform gut vermischt.

Bei der Verwendung von Ingwer in Pulverform bleibt die Gewürzmischung bis zu zwei Jahre haltbar, bei der Verwendung von frischem Ingwer sollte sie innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden.

Berbere (typisch äthiopische Gewürzmischung)

  • 5 Teile schwarzer Pfeffer
  • 3 Teile edelsüßer Paprika
  • 2 Teile Kreuzkümmel
  • 1 Teil Bockshornkleesamen
  • 1 Teil Kurkuma
  • 1 Teil Koriander
  • 1 Teil Kardamom
  • 1 Teil Nelken (alternativ: Piment)
  • ½ Teil Zimt
  • ½ Teil Knoblauchpulver
  • ½ Teil Ingwerpulver 

Für die äthiopische Gewürzmischung „Berbere“ werden alle Zutaten gut miteinander vermischt. Für etwas mehr Schärfe kann das edelsüße Paprikapulver auch durch scharfes Paprikapulver ersetzt werden.

Panch Phorn (Fünf-Gewürz-Mischung)

  • Bockshornkleesamen
  • Scharzkümmel
  • Fenchelsamen
  • Kreuzkümmel
  • Schwarzer Senf

Die einzelnen Gewürze werden ungemahlen miteinander vermischt und zur Aromatisierung in Öl angebraten, bevor die Zutaten eines Gerichts hinzugegeben werden.

Sambar Podi (tamilische Gewürzmischung)

  • 2 Tassen rote Chilischoten
  • 2 Tassen Koriandersamen
  • ½ Tasse Kichererbsen (schwarz oder braun)
  • ¼ Tasse Kreuzkümmelsamen
  • ¼ Tasse Pfefferkörner
  • 2 Teelöffel Bockshornkleesamen
  • 2 Teelöffel Senfsamen
  • 2 Teelöffel Gelbwurz
  • 2 Teelöffel Mohnsamen
  • 200 Gramm Kokosraspel
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Bund Koriandergrün

Zunächst werden alle trockenen Zutaten getrennt voneinander bei niedriger Hitze in einer Pfanne angeröstet, wodurch sich die jeweils typischen Geruchsaromen entwickeln. Anschließend werden die Zutaten zusammen zu einem feinen Pulver zerrieben (z. B. mit einem Mörser oder in einem Mixer). Aus den angegeben Mengen entsteht eine Menge von etwa 400 Gramm Pulver, die Mengen können natürlich entsprechend angepasst werden.

Bockshornklee auch für Tiere geeignet

In vielen Ländern gilt der Bockshornklee auch als sehr beliebtes Futtermittel für Kühe, Ziegen und Pferde. Selbst zur Mast wird die Pflanze verwendet, denn die Bitterstoffe sollen auch bei den Tieren den Appetit anregen.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn es um Katzen geht! Katzen fehlt ein wichtiges Enzym, welches ätherische Öle verarbeitet. Deshalb kann die Verwendung von Bockshornkleesamen bei Katzen unter Umständen tödlich enden.

Fazit zur Bockshornklee: Kleine Samen ganz groß

Bockshornklee ist ein hervorragendes Gewürz, welches gerade in Curry-Mischungen immer häufiger Einzug in die Haushalte der ganzen Welt nimmt. Auch als Tierfutter sind die kleinen Samen sehr gut geeignet.

Beim Kauf von Bockshornkleesamen sollte unbedingt auf eine hochwertige Qualität geachtet werden. Nur zertifizierte, gereinigte Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau garantieren, dass die Produkte nicht durch Schadstoffe, Biozide und Bakterien verunreinigt sind.

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