• Lachsöl für Tiere

    Lachsöl ist ein naturbelassenes Produkt, welches über eine Vielzahl an essentiellen Fettsäuren verfügt. Bei unzureichender Versorgung mit diesen Fettsäuren können Mangelerscheinungen auftreten. Doch was macht ein gutes Lachsöl für Tiere eigentlich aus und wie wirkt es auf den Organismus der Tiere?

    Der Lachs – Lieferant für Lachsöl

    Der Lachs als Lieferant für das Lachsöl gehört als mittelgroßer Fisch zur Familie der Lachsfische. Er gilt auch als so genannter Fettfisch, wobei der allgemeine Fettgehalt bei Zuchtlachsen in der Regel höher als bei Wildlachsen ist.

    Wildlachse aus dem Atlantik verbringen die Zeit des Wachstums im Salzwasser, zum Laichen kehren sie jedoch ins Süßwasser zurück. Lachse können bis zu 1,5 Meter lang und bis zu 5,4 kg schwer werden. Sie erreichen mitunter ein Alter von bis zu 20 Jahren und sind nach etwa zwei bis fünf Jahren geschlechtsreif.

    Lachsöl ist ein naturbelassenes Produkt, welches über eine Vielzahl an essentiellen Fettsäuren verfügt. Bei unzureichender Versorgung mit diesen Fettsäuren können Mangelerscheinungen auftreten.... mehr erfahren »
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    Lachsöl für Tiere

    Lachsöl ist ein naturbelassenes Produkt, welches über eine Vielzahl an essentiellen Fettsäuren verfügt. Bei unzureichender Versorgung mit diesen Fettsäuren können Mangelerscheinungen auftreten. Doch was macht ein gutes Lachsöl für Tiere eigentlich aus und wie wirkt es auf den Organismus der Tiere?

    Der Lachs – Lieferant für Lachsöl

    Der Lachs als Lieferant für das Lachsöl gehört als mittelgroßer Fisch zur Familie der Lachsfische. Er gilt auch als so genannter Fettfisch, wobei der allgemeine Fettgehalt bei Zuchtlachsen in der Regel höher als bei Wildlachsen ist.

    Wildlachse aus dem Atlantik verbringen die Zeit des Wachstums im Salzwasser, zum Laichen kehren sie jedoch ins Süßwasser zurück. Lachse können bis zu 1,5 Meter lang und bis zu 5,4 kg schwer werden. Sie erreichen mitunter ein Alter von bis zu 20 Jahren und sind nach etwa zwei bis fünf Jahren geschlechtsreif.

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    Lachsöl 1 Liter für Pferde, Hunde und Katzen
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    Lachsöl für Tiere, 1000 ml Bei unserem Lachsöl für Tiere handelt es sich um ein zu einhundert Prozent naturreines Produkt, welches aus hochwertigem skandinavischem Lachs gewonnen wird. Die verwendeten Lachse stammen aus Wildfängen,...
    Inhalt 1 Liter
    15,90 € *

    Eigenschaften von Lachsöl

    Lachsöl weist in der Regel eine goldene bis rötliche Farbe auf und zeigt – ja nach Filtration – einen milden Geruch sowie Geschmack.
    Sowohl Qualität als auch Farbe, Geruch und Geschmack oder auch die Konsistenz sind davon abhängig, ob es sich um ein raffiniertes Lachsöl handelt.

    Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien besonders hoch.  

    Inhaltsstoffe in Lachsöl

    Lachsöl für Tiere besteht – wie auch das Lachsöl für Menschen – aus Triglyceriden, als aus den Fettsäureresten von Glycerin. Triglyceride wiederum bestehen zu 22 Prozent aus gesättigten, zu 43 Prozent aus einfach ungesättigten und zu 35 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. 30 Prozent der Fettsäurereste bestehen dabei aus Omega-3-Fettsäure-Resten. Außerdem findet sich in Lachsöl aus Wildlachsen noch das natürliche Antioxidans Asthaxantin.

     

    Gesättigte Fettsäuren

    Gesättigte Fettsäuren stellen für Tiere vorrangig einen Energieträger dar. Die gesunde Tiernahrung zielt vor allem darauf ab, dass sie nur zu einem bestimmten Teil aus gesättigten Fettsäuren bestehen.

    Einfach ungesättigte Fettsäuren

    Einfach ungesättigte Fettsäuren sind nicht essentiell, können also vom Körper selbst gebildet werden – das ist nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren der Fall. Sie sind notwendig für eine korrekte Funktion der Zellmembranen und dienen zudem als Energiequelle.

    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

    Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essentiell und müssen Tieren über das Futter zugeführt werden. Wichtigster Vertreter in Lachsöl sind dabei die Omega-3-Fettsäuren. Diese nehmen im Körper der Tiere positiven Einfluss auf wichtige Stoffwechselvorgänge. Dabei sind diese Fettsäuren in Lachsöl in einem optimalen Verhältnis mit Omega-6-Fettsäuren vorhanden.

    Asthaxantin

    Asthaxantin ist ein natürlicher Stoff aus der Gruppe der Carotonoide. In Algen, Fischen, Krustentieren und auch in den Federn einiger Vögel ist Asthaxantin zu finden und sorgt hier für die typische Färbung. Es wird aufgrund seiner positiven Wirkungen auf die Gesundheit gern als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und wirkt als natürliches Antioxidans. Es fängt also freie Radikale ein, die in einem Organismus für oxidativen Stress sorgen. Somit wirkt es Zellschäden entgegen und verringert die vorzeitige Alterung der Zellen.

    Vitamin E

    Vitamin E gehört zu den Antioxidantien und fängt freie Radikale. Es schützt also die Zellen vor einer vorzeitigen Alterung. Vitamin E wird für die Zellerneuerung benötigt. Es handelt sich um einen fettlöslichen Nährstoff, welcher auf eine ausreichende Menge an Fettsäuren angewiesen ist, um vom Organismus aufgenommen werden zu können.

    Vitamin A

    Vitamin A ist auch als Augen-Vitamin bekannt, denn es trägt zu einer besseren Sehleistung bei. Aber auch für die Haut und die Schleimhäute ist es von Bedeutung, da es an verschiedenen Vorgängen im Körper beteiligt ist – und zwar nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren.

    Vitamin D3

    Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin, welches unter der Haut bei Einstrahlung von Sonne gebildet wird. In geringen Mengen ist es auch in Lebensmitteln wie Lachsen enthalten. Vitamin D3 nimmt vor allem positiven Einfluss auf das Immunsystem und ist zudem für eine normale Funktion von Knochen und Muskeln sowie für die Teilung der Zellen von Bedeutung.

    Warum Lachsöl für Tiere gut ist

    Jedes Säugetier benötigt ein Mindestmaß an essentiellen Fettsäuren. Der Grund: Essentielle Fettsäuren sind lebensnotwendig, können aber vom Organismus nicht selbst hergestellt werden.

    Sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren spielen im Organismus der Tiere eine wichtige Rolle, denn sie nehmen auf die Funktion der Haut, des Herz-Kreislauf-Systems und auf viele weitere Prozesse im Körper Einfluss. Dabei ist nicht nur die absolute mengenmäßige Aufnahme von Fett von Bedeutung, sondern auch das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. In Lachsöl ist dieses Verhältnis beider Fettsäuren optimal verteilt.

    Durch das Fehlen dieser essentiellen Fettsäuren kann es bei Tieren zu den unterschiedlichsten Mangelerscheinungen kommen:

    • trockenes bis sehr trockenes Fell
    • trockene und schuppende Haut
    • Juckreiz und dadurch bedingtes Kratzen, Ekzeme
    • kaputte und spröde Krallen

    Natürlich sollte bei Mangelerscheinungen zunächst immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Mangelerscheinung handelt. In der Regel wird der Tierarzt dann ein entsprechendes Nährstoffpräparat mit einer sehr hohen Konzentration an essentiellen Fettsäuren verordnen. Lachsöl allein kann die Mangelerscheinungen eher schwer beheben, ist aber eine gute Unterstützung und vor allem Vorbeugung.

    Lachsöl für Tiere – Die Qualität darf nicht zu kurz kommen

    Genau wie beim Menschen sollte natürlich auch bei Tieren auf die Qualität von Nahrungsergänzungsmitteln geachtet werden. Ein hochwertiges Lachsöl für Tiere kann anhand folgender Eigenschaften erkannt werden:

    • intensive hellrötliche bis rosa Farbe
    • intensiver frischer Geruch nach Fisch
    • eine leicht dickflüssige Konsistenz

    Als hochwertig gelten auch in der Tierernährung Produkte, die in schonender Kaltpressung hergestellt wurden und frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen sind.


    Lachsöl aus Wildfang oder Aquakultur?

    Lachsöl hat diversen Studien zufolge viele Vorteile für Tiere. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Lachsöl kann sowohl aus Wildfängen als auch aus Aquakulturen stammen.

    Lachs, der aus Wildfängen stammt, ernährt sich von Krill, wodurch die Fische Asthaxantin – ein natürliches Antioxidans – aufnehmen, welches auf die Zellen eine positive Wirkung hat. Bei Wildfängen ist zwar der allgemeine Fettgehalt meist geringer, aber der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren deutlich höher als bei Aquakulturen.

    Hinzu kommt, dass Lachse aus Aquakulturen in der Regel kein artgerechtes Futter erhalten und oft mit Schwermetallen und Toxinen versetzt sind, welche bei Wildfängen nicht nachgewiesen werden können. Auch Quecksilber- und Antibiotikarückstände sind bei Zuchtlachsen oft zu finden. Zum Wohl der Tiere sollte deshalb immer ein naturbelassenes, kaltgepresstes Lachsöl aus Wildfängen als Nahrungsergänzung verwendet werden.


    Ist Lachsöl auch für Jungtiere geeignet?

    Die Antwort lautet „ja“.

    Auf die Entwicklung des Gehirns von Jungtieren hat Lachsöl positiven Einfluss. Deshalb mischen auch immer mehr Futtermittelhersteller das Öl in geringen Mengen in entsprechendes Futter für Welpen, Fohlen und Kitten.

    In diversen Studien konnte bereits herausgestellt werden, dass das in Lachsöl enthaltene DHA (Docosahexaensäure, Baustein für das Gehirn) nicht nur bei kleinen Kindern, sondern auch bei jungen Tieren einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns, die Feinmotorik, die Sehleistung und auch auf das soziale Verhalten hat. Auch EPA (Eikosapentaensäure) spielt bei diesen Funktionen im Organismus eine wichtige Rolle.

    Bevor Jungtieren jedoch Lachsöl unter das Futter gemischt wird, sollte auf die Inhaltsstoffe von Fertigfutter geschaut werden. Dies gilt grundsätzlich vor allem bei Futtermitteln für Hunde und Katzen.

    Lagerung und Haltbarkeit von Lachsöl für Tiere

    Bei Lachsöl für Tiere gibt es in Bezug auf die Lagerung und Haltbarkeit keine Unterschiede zum Lachsöl für Menschen. Das Öl sollte möglichst kühl, trocken und auch vor Licht geschützt gelagert werden.

    In Bezug auf die Haltbarkeit sollten Tierhalter auf die Angaben des Herstellers achten. Nach Anbruch der Flasche oder des Kanisters sollte das Öl im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von etwa acht bis zwölf Wochen aufgebraucht werden.

    Anwendungsbeschränkungen von Lachsöl bei Tieren

    Grundsätzlich gilt Lachsöl als gut verträgliches Nahrungsergänzungsmittel für Tiere. Dennoch sollte bei einer bestehenden Allergie zunächst vorsichtig mit der Anwendung begonnen werden. Eine Reaktion mit Durchfall kann ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit sein.

    Lachsöl für Hunde

    Die Ernährung von Hunden wird immer gesünder. Es wird also zunehmen wichtiger, den Vierbeiner mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

    Gerade für eine gute Versorgung von Haut und Fell sind die mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren von großer Bedeutung. Allerdings sind diese Fettsäuren nicht in allen Trocken- und Nassfuttermitteln für Hunde zu finden, auch beim so genannten Barfen müssen sie den Tieren extra zugeführt werden.

    Wichtig sind essentielle Fettsäuren vor allem auch für alternde und ältere Hunde, da sich mit der Alterung auch die Stoffwechselprozesse verändern und auch die Bewegung oft eingeschränkter ist.

    Wirkung von Lachsöl bei Hunden

    Auf den Hund soll Lachsöl aufgrund der enthaltenen Fettsäuren verschiedene positive Wirkungen haben, die sogar von Tiermedizinern bestätigt werden. Diese sind:

    • Vorbeugung von Haut- und Fellproblemen
    • Vorbeugung von Erkrankungen der Gelenke und Organe
    • Stärkung des Immunsystems
    • Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Verbesserung der Wundheilung (z. B. auch nach Operationen)
    • Vorbeugung und Hemmung von Entzündungen
    • Vorbeugung einer Niereninsuffizienz
    • Regulierung des Blutflusses im Körper
    • Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bei alten Hunden
    • Senkung des Cholesterinspiegels

    Sowohl die Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) als auch die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) werden für den Aufbau von Zellmembranen und für die Steuerung von lebenswichtigen Prozessen im Organismus benötigt. Einsatz findet Lachsöl bei Hunden zum Teil auch bei Tumorerkrankungen.


    Dosierung von Lachsöl bei Hunden

    Lachsöl für Hunde ist vorrangig in flüssiger Form erhältlich, aber auch Kapseln mit Lachsöl werden angeboten. Handelsübliches Lachsöl wird entweder im Rahmen einer Kur oder täglich unter das Futter gemischt (vor allem bei gebarften Hunden). Die Dosierung ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, richtet sich aber in der Regel nach Alter und Gewicht des Hundes. Typische Empfehlungen lauten wie folgt:

    • 0,5 - 10 Kilogramm: 1 Teelöffel
    • 10 - 25 Kilogramm: 2 Teelöffel
    • 25 - 50 Kilogramm: 3 Teelöffel
    • über 50 Kilogramm: 4 Teelöffel

    Lachsöl kann hervorragend unter das Futter gemischt werden. Dennoch mögen nicht alle Hunde den Geruch oder Geschmack. Alternativ können hier Lachsöl-Kapseln, versteckt in kleinen Leckerlis wie Leberwurst oder Käse, zum Einsatz kommen.

    Liegt ein krankheitsbedingter Mehrbedarf an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren vor, sollte die genaue Dosierung vorher mit dem Tierarzt besprochen werden.

    Eine Überdosierung sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da es ansonsten zu folgenden Nebenwirkungen kommen kann:

    • Übelkeit
    • weicher Stuhl oder auch Durchfall
    • Bauchschmerzen und Blähungen
    • Schwindel
    • Zunahme von Gewicht
    • unangenehmer/ schlechter Atem


    Lachsöl für Pferde

    Pferde können bestimmte Nährstoffe nicht selbst produzieren, weshalb sie über die Ernährung zugeführt werden müssen. Dazu gehören – wie bei allen anderen Säugetieren auch – die essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Letztere sind in der Regel im üblichen Futter zu finden. Omega-3-Fettsäuren müssen als Teil der Zellmembran dem Körper zugeführt werden und haben den Zweck, als zellulärer Energiespeicher zu dienen. Zudem sind sie an zahlreichen Prozessen des Stoffwechsels beteiligt.

    In Lachsöl sind beide essentiellen Fettsäuren in optimalem Verhältnis zueinander enthalten, schon eine geringe Dosierung Lachsöl deckt dabei den täglichen Bedarf von Pferden.

    Wirkung von Lachsöl auf Pferde

    Wird Lachsöl täglich unter das Futter von Pferden gemischt, kann es wie folgt positiven Einfluss auf den Organismus der Tiere nehmen:

    • Stärkung des Immunsystems und des allgemeinen Wohlbefindens
    • Stärkung der Augen (Netzhaut)
    • Stärkung der Wände der Blutgefäße und der Zellmembranen
    • Unterstützung verschiedener Funktionen des Stoffwechsels
    • Förderung der Wundheilung
    • Vorbeugung gegen allergische Reaktionen
    • Vorbeugung gegen Infektionen und Entzündungen
    • Vorbeugung gegen Stress
    • Verhinderung von trockener Haut, Ekzemen und Juckreiz
    • Verhinderung von brüchigem Haar, Fellausfall und Schuppen (sorgt auch für glänzendes Fell)
    • Entgegenwirken der Funktionsbeeinträchtigung von bestimmten Drüsen
    • Unterstützung des Wachstums
    • Vorbeugung gegen Erkrankungen der Gelenke (z. B. Arthritis, chronische Polyarthritis)
    • Vorbeugung gegen Funktionsstörungen der Leber
    • Vorbeugung gegen Erkrankungen der Nieren, Appetitlosigkeit und Fressunlust
    • Vorbeugung gegen Erkrankungen des Herzens (z. B. Herzrhythmusstörungen im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt)
    • Senkung des Cholesterinspiegels
    • Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes (keine Verklumpung der Blutplättchen, positiver Einfluss auf die Verteilung der Blutfette)


    Wann eignet sich die Gabe von Lachsöl bei Pferden?

    Oft wird das Argument angeführt, dass Pferde aufgrund der fehlenden Gallenblase nicht dazu in der Lage sind, Öl zu verdauen und deshalb kein Lachsöl erhalten sollten. Das stimmt jedoch nicht ganz. Richtig ist, dass Pferde tatsächlich keine Gallenblase besitzen. Falsch ist jedoch, dass sie Öl nicht verdauen können. Für die Verdauung wird Galle benötigt – diese ist bei Pferden in der Leber gespeichert. Somit können auch Pferde Öl verdauen und ihnen kann grundsätzlich Lachsöl unter das Futter gemischt werden.

    Sinnvoll ist Lachsöl dabei vor allem für

    • ältere Pferde
    • Pferde mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
    • Pferde mit geschwächtem Immunsystem
    • Pferde mit Neigung zur Ausbildung von Hautkrankheiten (z. B. Ekzemen)


    Dosierung von Lachsöl bei Pferden

    Der Verdaulichkeit von Ölen und Fetten ist bei Pferden aufgrund der Anatomie dennoch eine Grenze gesetzt. Die maximal mögliche tägliche Dosis liegt deshalb verglichen mit Säugetieren mit Gallenblase niedriger. Es wird davon ausgegangen, dass Pferde pro Mahlzeit etwa 75 bis 100 ml Öl verdauen können. Lachsöl gilt dabei für Pferde als ein gut verdauliches Öl.

    Die Fütterungsempfehlungen von Lachsöl liegen für Pferde pro Tag in der Regel unter der maximal möglichen Verdauungsmenge. Je nach Hersteller wird meist folgende Dosis genannt:

    • Großpferde (bis 600 kg Lebensgewicht): 25 bis 50 ml
    • Ponys und kleinere Pferderassen: 15 bis 25 ml
    • Fohlen: 5 bis 10 ml


    Lachsöl für Katzen

    Neben Hunden und Pferden können auch Katzen von Lachsöl profitieren. Auch der Organismus von Katzen benötigt essentielle Fettsäuren. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls haben deshalb auch auf Katzen eine positive Wirkung.

    Wirkung von Lachsöl bei Katzen

    Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für eine fitte Katze wichtig. Katzen gehören zu den Fleischfressern und benötigen ebenfalls die wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese können folgende Wirkungen auf das Tier haben:

    • Stärkung des Immunsystems
    • positiver Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System
    • Verbesserung der Fellbeschaffenheit, es wirkt glänzender und wirkt gesund
    • positiver Einfluss auf den Fettstoffwechsel
    • Förderung der Wundheilung
    • positive Wirkung bei Hauterkrankungen und allergischen Reaktionen
    • Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens


    Dosierung von Lachsöl bei Katzen

    Die Dosierung von Lachsöl bei Katzen ist vom Alter, dem Gewicht, der Rasse und auch der Aktivität des Tieres abhängig.

    Empfehlungen gehen dahin, dass für Tiere mit einem Gewicht von drei bis fünf Kilogramm pro Woche ein Teelöffel ausreichend ist, Tiere mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilogramm sollten etwa 1,5 Teelöffel Lachsöl pro Woche unter das Futter gemischt bekommen.

    Fazit: Lachsöl kein Heilmittel, aber für die Tierernährung geeignet

    Lachsöl soll auf die Gesundheit von Tieren eine Vielzahl positiver Wirkungen haben. Als Heil- und Wundermittel sollte Lachsöl aber nicht gleich angesehen werden, denn eindeutige Studien belegen die heilende Wirkung des Öls bislang nicht, da die Forschungen rund um Lachsöl noch in den Anfängen stecken.

    Bei der Einnahme von Lachsöl gilt wie beim Menschen auch bei Tieren nicht das Motto „Viel hilft viel“. Im Gegenteil: Eine übermäßige Anwendung von Lachsöl kann zu Beschwerden wie Übelkeit und Durchfall führen. In einer verträglichen Dosis ist Lachsöl auch für Tiere frei von Nebenwirkungen. Dennoch sollte vorher möglichst mit dem Tierarzt besprochen werden, ob eine Einnahme von Lachsöl sinnvoll ist oder nicht.

    Eigenschaften von Lachsöl Lachsöl weist in der Regel eine goldene bis rötliche Farbe auf und zeigt – ja nach Filtration – einen milden Geruch sowie Geschmack. Sowohl Qualität als auch Farbe,... mehr erfahren »
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    Lachsöl für Tiere

    Eigenschaften von Lachsöl

    Lachsöl weist in der Regel eine goldene bis rötliche Farbe auf und zeigt – ja nach Filtration – einen milden Geruch sowie Geschmack.
    Sowohl Qualität als auch Farbe, Geruch und Geschmack oder auch die Konsistenz sind davon abhängig, ob es sich um ein raffiniertes Lachsöl handelt.

    Der Anteil an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien besonders hoch.  

    Inhaltsstoffe in Lachsöl

    Lachsöl für Tiere besteht – wie auch das Lachsöl für Menschen – aus Triglyceriden, als aus den Fettsäureresten von Glycerin. Triglyceride wiederum bestehen zu 22 Prozent aus gesättigten, zu 43 Prozent aus einfach ungesättigten und zu 35 Prozent aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. 30 Prozent der Fettsäurereste bestehen dabei aus Omega-3-Fettsäure-Resten. Außerdem findet sich in Lachsöl aus Wildlachsen noch das natürliche Antioxidans Asthaxantin.

     

    Gesättigte Fettsäuren

    Gesättigte Fettsäuren stellen für Tiere vorrangig einen Energieträger dar. Die gesunde Tiernahrung zielt vor allem darauf ab, dass sie nur zu einem bestimmten Teil aus gesättigten Fettsäuren bestehen.

    Einfach ungesättigte Fettsäuren

    Einfach ungesättigte Fettsäuren sind nicht essentiell, können also vom Körper selbst gebildet werden – das ist nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren der Fall. Sie sind notwendig für eine korrekte Funktion der Zellmembranen und dienen zudem als Energiequelle.

    Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

    Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essentiell und müssen Tieren über das Futter zugeführt werden. Wichtigster Vertreter in Lachsöl sind dabei die Omega-3-Fettsäuren. Diese nehmen im Körper der Tiere positiven Einfluss auf wichtige Stoffwechselvorgänge. Dabei sind diese Fettsäuren in Lachsöl in einem optimalen Verhältnis mit Omega-6-Fettsäuren vorhanden.

    Asthaxantin

    Asthaxantin ist ein natürlicher Stoff aus der Gruppe der Carotonoide. In Algen, Fischen, Krustentieren und auch in den Federn einiger Vögel ist Asthaxantin zu finden und sorgt hier für die typische Färbung. Es wird aufgrund seiner positiven Wirkungen auf die Gesundheit gern als Nahrungsergänzungsmittel verkauft und wirkt als natürliches Antioxidans. Es fängt also freie Radikale ein, die in einem Organismus für oxidativen Stress sorgen. Somit wirkt es Zellschäden entgegen und verringert die vorzeitige Alterung der Zellen.

    Vitamin E

    Vitamin E gehört zu den Antioxidantien und fängt freie Radikale. Es schützt also die Zellen vor einer vorzeitigen Alterung. Vitamin E wird für die Zellerneuerung benötigt. Es handelt sich um einen fettlöslichen Nährstoff, welcher auf eine ausreichende Menge an Fettsäuren angewiesen ist, um vom Organismus aufgenommen werden zu können.

    Vitamin A

    Vitamin A ist auch als Augen-Vitamin bekannt, denn es trägt zu einer besseren Sehleistung bei. Aber auch für die Haut und die Schleimhäute ist es von Bedeutung, da es an verschiedenen Vorgängen im Körper beteiligt ist – und zwar nicht nur beim Menschen, sondern auch bei Tieren.

    Vitamin D3

    Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin, welches unter der Haut bei Einstrahlung von Sonne gebildet wird. In geringen Mengen ist es auch in Lebensmitteln wie Lachsen enthalten. Vitamin D3 nimmt vor allem positiven Einfluss auf das Immunsystem und ist zudem für eine normale Funktion von Knochen und Muskeln sowie für die Teilung der Zellen von Bedeutung.

    Warum Lachsöl für Tiere gut ist

    Jedes Säugetier benötigt ein Mindestmaß an essentiellen Fettsäuren. Der Grund: Essentielle Fettsäuren sind lebensnotwendig, können aber vom Organismus nicht selbst hergestellt werden.

    Sowohl Omega-3- als auch Omega-6-Fettsäuren spielen im Organismus der Tiere eine wichtige Rolle, denn sie nehmen auf die Funktion der Haut, des Herz-Kreislauf-Systems und auf viele weitere Prozesse im Körper Einfluss. Dabei ist nicht nur die absolute mengenmäßige Aufnahme von Fett von Bedeutung, sondern auch das Verhältnis zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. In Lachsöl ist dieses Verhältnis beider Fettsäuren optimal verteilt.

    Durch das Fehlen dieser essentiellen Fettsäuren kann es bei Tieren zu den unterschiedlichsten Mangelerscheinungen kommen:

    • trockenes bis sehr trockenes Fell
    • trockene und schuppende Haut
    • Juckreiz und dadurch bedingtes Kratzen, Ekzeme
    • kaputte und spröde Krallen

    Natürlich sollte bei Mangelerscheinungen zunächst immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Mangelerscheinung handelt. In der Regel wird der Tierarzt dann ein entsprechendes Nährstoffpräparat mit einer sehr hohen Konzentration an essentiellen Fettsäuren verordnen. Lachsöl allein kann die Mangelerscheinungen eher schwer beheben, ist aber eine gute Unterstützung und vor allem Vorbeugung.

    Lachsöl für Tiere – Die Qualität darf nicht zu kurz kommen

    Genau wie beim Menschen sollte natürlich auch bei Tieren auf die Qualität von Nahrungsergänzungsmitteln geachtet werden. Ein hochwertiges Lachsöl für Tiere kann anhand folgender Eigenschaften erkannt werden:

    • intensive hellrötliche bis rosa Farbe
    • intensiver frischer Geruch nach Fisch
    • eine leicht dickflüssige Konsistenz

    Als hochwertig gelten auch in der Tierernährung Produkte, die in schonender Kaltpressung hergestellt wurden und frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen sind.


    Lachsöl aus Wildfang oder Aquakultur?

    Lachsöl hat diversen Studien zufolge viele Vorteile für Tiere. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Lachsöl kann sowohl aus Wildfängen als auch aus Aquakulturen stammen.

    Lachs, der aus Wildfängen stammt, ernährt sich von Krill, wodurch die Fische Asthaxantin – ein natürliches Antioxidans – aufnehmen, welches auf die Zellen eine positive Wirkung hat. Bei Wildfängen ist zwar der allgemeine Fettgehalt meist geringer, aber der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren deutlich höher als bei Aquakulturen.

    Hinzu kommt, dass Lachse aus Aquakulturen in der Regel kein artgerechtes Futter erhalten und oft mit Schwermetallen und Toxinen versetzt sind, welche bei Wildfängen nicht nachgewiesen werden können. Auch Quecksilber- und Antibiotikarückstände sind bei Zuchtlachsen oft zu finden. Zum Wohl der Tiere sollte deshalb immer ein naturbelassenes, kaltgepresstes Lachsöl aus Wildfängen als Nahrungsergänzung verwendet werden.


    Ist Lachsöl auch für Jungtiere geeignet?

    Die Antwort lautet „ja“.

    Auf die Entwicklung des Gehirns von Jungtieren hat Lachsöl positiven Einfluss. Deshalb mischen auch immer mehr Futtermittelhersteller das Öl in geringen Mengen in entsprechendes Futter für Welpen, Fohlen und Kitten.

    In diversen Studien konnte bereits herausgestellt werden, dass das in Lachsöl enthaltene DHA (Docosahexaensäure, Baustein für das Gehirn) nicht nur bei kleinen Kindern, sondern auch bei jungen Tieren einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns, die Feinmotorik, die Sehleistung und auch auf das soziale Verhalten hat. Auch EPA (Eikosapentaensäure) spielt bei diesen Funktionen im Organismus eine wichtige Rolle.

    Bevor Jungtieren jedoch Lachsöl unter das Futter gemischt wird, sollte auf die Inhaltsstoffe von Fertigfutter geschaut werden. Dies gilt grundsätzlich vor allem bei Futtermitteln für Hunde und Katzen.

    Lagerung und Haltbarkeit von Lachsöl für Tiere

    Bei Lachsöl für Tiere gibt es in Bezug auf die Lagerung und Haltbarkeit keine Unterschiede zum Lachsöl für Menschen. Das Öl sollte möglichst kühl, trocken und auch vor Licht geschützt gelagert werden.

    In Bezug auf die Haltbarkeit sollten Tierhalter auf die Angaben des Herstellers achten. Nach Anbruch der Flasche oder des Kanisters sollte das Öl im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von etwa acht bis zwölf Wochen aufgebraucht werden.

    Anwendungsbeschränkungen von Lachsöl bei Tieren

    Grundsätzlich gilt Lachsöl als gut verträgliches Nahrungsergänzungsmittel für Tiere. Dennoch sollte bei einer bestehenden Allergie zunächst vorsichtig mit der Anwendung begonnen werden. Eine Reaktion mit Durchfall kann ein Hinweis auf eine Unverträglichkeit sein.

    Lachsöl für Hunde

    Die Ernährung von Hunden wird immer gesünder. Es wird also zunehmen wichtiger, den Vierbeiner mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen.

    Gerade für eine gute Versorgung von Haut und Fell sind die mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren von großer Bedeutung. Allerdings sind diese Fettsäuren nicht in allen Trocken- und Nassfuttermitteln für Hunde zu finden, auch beim so genannten Barfen müssen sie den Tieren extra zugeführt werden.

    Wichtig sind essentielle Fettsäuren vor allem auch für alternde und ältere Hunde, da sich mit der Alterung auch die Stoffwechselprozesse verändern und auch die Bewegung oft eingeschränkter ist.

    Wirkung von Lachsöl bei Hunden

    Auf den Hund soll Lachsöl aufgrund der enthaltenen Fettsäuren verschiedene positive Wirkungen haben, die sogar von Tiermedizinern bestätigt werden. Diese sind:

    • Vorbeugung von Haut- und Fellproblemen
    • Vorbeugung von Erkrankungen der Gelenke und Organe
    • Stärkung des Immunsystems
    • Senkung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Verbesserung der Wundheilung (z. B. auch nach Operationen)
    • Vorbeugung und Hemmung von Entzündungen
    • Vorbeugung einer Niereninsuffizienz
    • Regulierung des Blutflusses im Körper
    • Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bei alten Hunden
    • Senkung des Cholesterinspiegels

    Sowohl die Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) als auch die Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) werden für den Aufbau von Zellmembranen und für die Steuerung von lebenswichtigen Prozessen im Organismus benötigt. Einsatz findet Lachsöl bei Hunden zum Teil auch bei Tumorerkrankungen.


    Dosierung von Lachsöl bei Hunden

    Lachsöl für Hunde ist vorrangig in flüssiger Form erhältlich, aber auch Kapseln mit Lachsöl werden angeboten. Handelsübliches Lachsöl wird entweder im Rahmen einer Kur oder täglich unter das Futter gemischt (vor allem bei gebarften Hunden). Die Dosierung ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, richtet sich aber in der Regel nach Alter und Gewicht des Hundes. Typische Empfehlungen lauten wie folgt:

    • 0,5 - 10 Kilogramm: 1 Teelöffel
    • 10 - 25 Kilogramm: 2 Teelöffel
    • 25 - 50 Kilogramm: 3 Teelöffel
    • über 50 Kilogramm: 4 Teelöffel

    Lachsöl kann hervorragend unter das Futter gemischt werden. Dennoch mögen nicht alle Hunde den Geruch oder Geschmack. Alternativ können hier Lachsöl-Kapseln, versteckt in kleinen Leckerlis wie Leberwurst oder Käse, zum Einsatz kommen.

    Liegt ein krankheitsbedingter Mehrbedarf an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren vor, sollte die genaue Dosierung vorher mit dem Tierarzt besprochen werden.

    Eine Überdosierung sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da es ansonsten zu folgenden Nebenwirkungen kommen kann:

    • Übelkeit
    • weicher Stuhl oder auch Durchfall
    • Bauchschmerzen und Blähungen
    • Schwindel
    • Zunahme von Gewicht
    • unangenehmer/ schlechter Atem


    Lachsöl für Pferde

    Pferde können bestimmte Nährstoffe nicht selbst produzieren, weshalb sie über die Ernährung zugeführt werden müssen. Dazu gehören – wie bei allen anderen Säugetieren auch – die essentiellen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Letztere sind in der Regel im üblichen Futter zu finden. Omega-3-Fettsäuren müssen als Teil der Zellmembran dem Körper zugeführt werden und haben den Zweck, als zellulärer Energiespeicher zu dienen. Zudem sind sie an zahlreichen Prozessen des Stoffwechsels beteiligt.

    In Lachsöl sind beide essentiellen Fettsäuren in optimalem Verhältnis zueinander enthalten, schon eine geringe Dosierung Lachsöl deckt dabei den täglichen Bedarf von Pferden.

    Wirkung von Lachsöl auf Pferde

    Wird Lachsöl täglich unter das Futter von Pferden gemischt, kann es wie folgt positiven Einfluss auf den Organismus der Tiere nehmen:

    • Stärkung des Immunsystems und des allgemeinen Wohlbefindens
    • Stärkung der Augen (Netzhaut)
    • Stärkung der Wände der Blutgefäße und der Zellmembranen
    • Unterstützung verschiedener Funktionen des Stoffwechsels
    • Förderung der Wundheilung
    • Vorbeugung gegen allergische Reaktionen
    • Vorbeugung gegen Infektionen und Entzündungen
    • Vorbeugung gegen Stress
    • Verhinderung von trockener Haut, Ekzemen und Juckreiz
    • Verhinderung von brüchigem Haar, Fellausfall und Schuppen (sorgt auch für glänzendes Fell)
    • Entgegenwirken der Funktionsbeeinträchtigung von bestimmten Drüsen
    • Unterstützung des Wachstums
    • Vorbeugung gegen Erkrankungen der Gelenke (z. B. Arthritis, chronische Polyarthritis)
    • Vorbeugung gegen Funktionsstörungen der Leber
    • Vorbeugung gegen Erkrankungen der Nieren, Appetitlosigkeit und Fressunlust
    • Vorbeugung gegen Erkrankungen des Herzens (z. B. Herzrhythmusstörungen im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt)
    • Senkung des Cholesterinspiegels
    • Verbesserung der Fließeigenschaften des Blutes (keine Verklumpung der Blutplättchen, positiver Einfluss auf die Verteilung der Blutfette)


    Wann eignet sich die Gabe von Lachsöl bei Pferden?

    Oft wird das Argument angeführt, dass Pferde aufgrund der fehlenden Gallenblase nicht dazu in der Lage sind, Öl zu verdauen und deshalb kein Lachsöl erhalten sollten. Das stimmt jedoch nicht ganz. Richtig ist, dass Pferde tatsächlich keine Gallenblase besitzen. Falsch ist jedoch, dass sie Öl nicht verdauen können. Für die Verdauung wird Galle benötigt – diese ist bei Pferden in der Leber gespeichert. Somit können auch Pferde Öl verdauen und ihnen kann grundsätzlich Lachsöl unter das Futter gemischt werden.

    Sinnvoll ist Lachsöl dabei vor allem für

    • ältere Pferde
    • Pferde mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
    • Pferde mit geschwächtem Immunsystem
    • Pferde mit Neigung zur Ausbildung von Hautkrankheiten (z. B. Ekzemen)


    Dosierung von Lachsöl bei Pferden

    Der Verdaulichkeit von Ölen und Fetten ist bei Pferden aufgrund der Anatomie dennoch eine Grenze gesetzt. Die maximal mögliche tägliche Dosis liegt deshalb verglichen mit Säugetieren mit Gallenblase niedriger. Es wird davon ausgegangen, dass Pferde pro Mahlzeit etwa 75 bis 100 ml Öl verdauen können. Lachsöl gilt dabei für Pferde als ein gut verdauliches Öl.

    Die Fütterungsempfehlungen von Lachsöl liegen für Pferde pro Tag in der Regel unter der maximal möglichen Verdauungsmenge. Je nach Hersteller wird meist folgende Dosis genannt:

    • Großpferde (bis 600 kg Lebensgewicht): 25 bis 50 ml
    • Ponys und kleinere Pferderassen: 15 bis 25 ml
    • Fohlen: 5 bis 10 ml


    Lachsöl für Katzen

    Neben Hunden und Pferden können auch Katzen von Lachsöl profitieren. Auch der Organismus von Katzen benötigt essentielle Fettsäuren. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Öls haben deshalb auch auf Katzen eine positive Wirkung.

    Wirkung von Lachsöl bei Katzen

    Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für eine fitte Katze wichtig. Katzen gehören zu den Fleischfressern und benötigen ebenfalls die wichtigen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese können folgende Wirkungen auf das Tier haben:

    • Stärkung des Immunsystems
    • positiver Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System
    • Verbesserung der Fellbeschaffenheit, es wirkt glänzender und wirkt gesund
    • positiver Einfluss auf den Fettstoffwechsel
    • Förderung der Wundheilung
    • positive Wirkung bei Hauterkrankungen und allergischen Reaktionen
    • Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens


    Dosierung von Lachsöl bei Katzen

    Die Dosierung von Lachsöl bei Katzen ist vom Alter, dem Gewicht, der Rasse und auch der Aktivität des Tieres abhängig.

    Empfehlungen gehen dahin, dass für Tiere mit einem Gewicht von drei bis fünf Kilogramm pro Woche ein Teelöffel ausreichend ist, Tiere mit einem Gewicht von mehr als fünf Kilogramm sollten etwa 1,5 Teelöffel Lachsöl pro Woche unter das Futter gemischt bekommen.

    Fazit: Lachsöl kein Heilmittel, aber für die Tierernährung geeignet

    Lachsöl soll auf die Gesundheit von Tieren eine Vielzahl positiver Wirkungen haben. Als Heil- und Wundermittel sollte Lachsöl aber nicht gleich angesehen werden, denn eindeutige Studien belegen die heilende Wirkung des Öls bislang nicht, da die Forschungen rund um Lachsöl noch in den Anfängen stecken.

    Bei der Einnahme von Lachsöl gilt wie beim Menschen auch bei Tieren nicht das Motto „Viel hilft viel“. Im Gegenteil: Eine übermäßige Anwendung von Lachsöl kann zu Beschwerden wie Übelkeit und Durchfall führen. In einer verträglichen Dosis ist Lachsöl auch für Tiere frei von Nebenwirkungen. Dennoch sollte vorher möglichst mit dem Tierarzt besprochen werden, ob eine Einnahme von Lachsöl sinnvoll ist oder nicht.

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