Mandelöl – Vitaminschub für die Haut

In Europa ist der Mandelbaum seit mehreren tausend Jahren bekannt, die Mandel ist ein durchaus beliebtes Nahrungsmittel. Schon vor Ende des Winters zeigen sich am Mandelbaum die ersten zarten Blüten, weshalb der Baum seit jeher ein Symbol für Leben und Vitalität darstellt.

Bereits bei den alten Ägyptern war die Mandel – sowie in der Zwischenzeit fast überall – ein fester Bestandteil auf dem Ernährungsplan. Kultiviert wird der Baum bereits seit mehr als 4.000 Jahren, der weltweit größte Produktionsstandort befindet sich mittlerweile in Kalifornien.

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Mandelöl – Vitaminschub für die Haut

In Europa ist der Mandelbaum seit mehreren tausend Jahren bekannt, die Mandel ist ein durchaus beliebtes Nahrungsmittel. Schon vor Ende des Winters zeigen sich am Mandelbaum die ersten zarten Blüten, weshalb der Baum seit jeher ein Symbol für Leben und Vitalität darstellt.

Bereits bei den alten Ägyptern war die Mandel – sowie in der Zwischenzeit fast überall – ein fester Bestandteil auf dem Ernährungsplan. Kultiviert wird der Baum bereits seit mehr als 4.000 Jahren, der weltweit größte Produktionsstandort befindet sich mittlerweile in Kalifornien.

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Der Mandelbaum – Ursprung für hochwertiges Mandelöl

Der Mandelbaum (botanischer Name: Prunus dulcis Rosaceae) bildet essbare Steinfrüchte (Mandeln) aus. Die Mandel selbst findet sehr vielfältigen Einsatz und ist vor allem in der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sehr geschätzt.

Beim Mandelbaum handelt es sich um ein strauch- oder auch baumartiges Gewächs, welches entweder einstämmig mit einer geschlossenen Krone oder strauchartig wächst und je nach Wuchsform, Sorte und Standort Wuchshöhen zwischen zwei und acht Metern erreichen kann. Von Frühjahr bis Sommer zeigt der Mandelbaum seine Blätter, die er im Spätherbst dann verliert. An den frisch ausgetriebenen Zweigen zeigt sich eine glatte und kahle Rinde, die sich mit dem Alter des Baumes ins Braune bis hin zu Grau-Schwarz färbt. Die Äste des Mandelbaums wachsen in Richtung Sonne, schon im Frühjahr sind die bereits angelegten Knospen zu erkennen.

Die Zweige des Mandelbaums sind einjährig, das Laub an ihnen ist in abwechselnden Ständen angeordnet. Die einzelnen Blätter stehen umso dichter beieinander, je kürzer die Zweige sind. Die ersten Blüten zeigen sich bereits vor den Blättern zwischen März und April weshalb der Mandelbaum auch zu den Boten des Frühlings zählt.

Die Mandel, also die Steinfrucht des Mandelbaums, ist zwar extrem hart, aber mitunter auch sehr zerbrechlich. Sie weist eine glatte und gelöcherte Oberfläche auf, die auch tiefe Furchen und Einkerbungen zeigen kann. Die Samen der Steinfrucht schmecken ja nach Sorte und Reifegrad entweder bitter oder süß, zwischen Juli und August ist der Zeitpunkt der Reife der Mandel erreicht.

Für den gewerblichen Anbau werden vor allem Süßmandeln verwendet. Kalifornien gilt als Hauptlieferant der Steinfrucht: Mehr als 50 Prozent des weltweiten Bedarfs stammt von hier, in guten Zeiten liegt die Exportmenge teilweise auch bei 70 bis 80 Prozent. Pro Jahr werden im Schnitt 300.000 Tonnen Mandeln geerntet. Spanien und Italien gelten mit insgesamt etwa 100.000 Tonnen Mandeln pro Jahr als die Spitzenlieferanten Europas.

Die Gewinnung von Mandelöl

In einem schonenden Kaltpressverfahren wird das Mandelöl aus den reifen Mandeln gewonnen. Damit das Öl genießbar bleibt, muss der Anteil an bitteren Mandeln möglichst gering gehalten werden.

Für die Pressung müssen die Mandeln zunächst zerkleinert werden. Danach werden sie mehrfach kalt gepresst. Um ein klares Mandelöl zu erhalten, ist zudem eine Filterung notwendig. Die hochwertigen Inhaltsstoffe bleiben durch die schonende Kaltpressung erhalten.

Im Handel ist Mandelöl erhältlich, welches raffiniert und extrahiert wurde. Dieses Öl ist meist auch preisgünstiger, enthält aber weniger Nährstoffe. Stattdessen ist es mit Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen versetzt. Ein hochwertiges Mandelöl sollte immer aus erster Kaltpressung und biologischem Anbau stammen.

Die Inhaltsstoffe in Mandelöl

Mandelöl enthält eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen wie Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Sie alle tragen dazu bei, dass das Öl für die Hautpflege besonders gut verträglich ist.

Fettsäuren in Mandelöl

In Mandelöl kommen sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren vor, die dem natürlich vorkommenden Fett in der Haut vom Aufbau her sehr ähnlich sind. Die Ölsäure stellt dabei den größten Anteil an ungesättigten Fettsäuren dar und kann aufgrund ihrer Struktur gut in tiefer liegende Schichten der Haut eindringen. Auch Linolsäure gehört zu den wichtigen ungesättigten Fettsäuren in Mandelöl, sie trägt zu einem höheren UV-Schutz bei. Die wichtigste gesättigte Fettsäure in Mandelöl ist Palmitinsäure, welche die Haut vor äußeren Einflüssen schützen kann.

Vitamine in Mandelöl

Mandelöl weist neben den Fettsäuren auch eine gute Kombination an Vitaminen auf. Enthalten sind

  • Vitamin A: soll Einfluss auf die Erneuerung der Zellen nehmen können
  • Vitamine des B-Komplexes: können die Aufnahme anderer Vitamine verbessern und die Wirkeigenschaften von Vitamin E verstärken
  • Vitamin D: soll das Immunsystem unterstützen können und kann als so genanntes Sonnenvitamin bei Sonneneinstrahlung von der Haut gebildet werden
  • Vitamin E: ist in den Zellwänden zu finden und gilt als Antioxidans, welches vor freien Radikalen schützt und zudem die Speicherung von Feuchtigkeit begünstigt

Mineralstoffe in Mandelöl

Mineralien tragen zur Einlagerung von Flüssigkeiten bei und nehmen außerdem Einfluss auf den Stoffwechsel. Zu den Mineralstoffen in Mandelöl gehören

  • Kalium: soll auf den Blutdruck Einfluss nehmen können und auch den Cholesterinspiegel beeinflussen
  • Kalzium: ist wichtig für Knochen und Zähne
  • Magnesium: soll die Verdauung beeinflussen und die Zellwände stabilisieren können 

Mandelöl ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe gut verträglich für die Haut und wirkt dadurch auch pflegend. Nur wenn alle Inhaltsstoffe auf der Umverpackung des Öls zu finden sind, handelt es sich um ein hochwertiges Mandelöl. Gleiches gilt natürlich auch für alle Produkte, die mit Mandelöl versetzt sind.

Die Wirkung von Mandelöl

Schon seit mehr als 4.000 Jahren nutzen die Menschen Mandelöl auch als Heilmittel. Wirkungen auf die Gesundheit werden zwar in Studien immer wieder untersucht, sind aber bislang noch nicht aussagekräftig genug, um Mandelöl als natürliches Heilmittel deklarieren zu können.

Die Naturheilkunde setzt es dennoch bei verschiedenen Beschwerden ein, wo auch immer wieder von Erfolgen berichtet wird.

Bewiesen ist aber auf jeden Fall die positive Wirkung auf die Haut, weshalb Mandelöl vor allem im Bereich der Hautpflege sehr gern angewendet wird. Hier kann es dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern. In Apotheken sind sogar Badezusätze mit Mandelöl erhältlich.

Produkte mit Mandelöl und deren Verwendung

Mandelöl ist in verschiedenen Formen erhältlich. Neben purem Mandelöl, welches in der Regel als Speiseöl verwendet wird, gibt es auch zahlreiche Pflegeprodukte, die mit Mandel versetzt sind. Natürlich kann Mandelöl auch pur zur Pflege auf die Haut aufgetragen werden.

Mandelöl in der Küche

In süßen Mandeln liegt der Gehalt von Öl bei etwa 46 Prozent, in bitteren Mandeln bei etwa 36 Prozent. Aus beiden Sorten kann Mandelöl gewonnen werden. Als Speiseöl ist Mandelöl noch recht unbekannt und kommt deshalb in der Küche eher selten zum Einsatz. Mandelöl ist nicht zum Kochen und Braten geeignet, da durch das Erhitzen die hochwertigen Inhaltsstoffe verloren gehen können. Deshalb wird Mandelöl vor allem zur Verfeinerung von Salaten sowie Rohkostgerichten verwendet. Gegen den Einsatz zum kurzen Andünsten oder auch beim Backen spricht aber nichts.

Der Geschmack von Mandelöl ist mild und nussig, weshalb es sich auch hervorragend für die Zubereitung von Dressings und Marinaden eignet. Auch Müsli und Nachspeisen lassen sich mit Mandelöl sehr gut verfeinern.

Mandelöl in Produkten zur Haut- und Körperpflege

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Pflegeprodukten, die auf Basis von Mandelöl hergestellt werden. Diese kommen vor allem zur Pflege von trockener und gereizter Erwachsenenhaut sowie als Kälteschutzmittel für Baby- und Kinderhaut zur Anwendung. Gesichtscremes können zu einer Milderung von Fältchen beitragen und die tägliche Hautpflege optimal ergänzen.

Zu den typischen Pflegeprodukten mit Mandelöl gehören

  • Tages- und Gesichtscremes, Handcremes
  • Augencremes
  • Cremes für Dekolleté, Tönungscremes, Körperbalsam
  • Reinigungsmilch, Bodylotions
  • Lippenstifte
  • Waschcremes 

In der Aromatherapie wird Mandelöl zudem auch sehr gern als Massageöl verwendet, Hebammen schwören auf Mandelöl in der Säuglings- und Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege. Auch unliebsame Schwangerschaftsstreifen können mit Mandelöl einmassiert werden.

Mandelöl und seine Eigenschaften bei der Anwendung in der Hautpflege

Mandelöl zeigt bei seiner Anwendung eine sehr gute Konsistenz. Es wirkt leicht und lässt sich somit entsprechend einfach auftragen. Zur Pflege der Haut ist es sinnvoll, das Öl auf die noch feuchte Haut nach dem Duschen oder auch Baden aufzutragen. Zusammen mit Wasser verbindet es sich zu einer Emulsion, die dann sehr gut und auch schnell in die Haut einziehen kann.

Mandelöl in Haarpflegeprodukten

Bereits seit vielen hundert Jahren verwenden Frauen Haaröl, mit denen dem Haar mehr Glanz verliehen wird. Sie basieren auf pflanzlichen Ölen, deren Nährstoffe vom Haar schnell aufgenommen werden können. Das Haar wird vor einem Schutzfilm umhüllt und so vor äußeren Umwelteinflüssen bewahrt. Brüchiges, sprödes und splissiges Haar lässt sich damit ebenfalls gut pflegen.

Aus diesem Grund setzen Hersteller von Haarpflegeprodukten mittlerweile auch immer stärker auf die Verwendung von Mandelöl in Shampoos, Spülungen oder auch Haarkuren. Es hat auf das Haar einen ähnlichen Einfluss wie auf die Haut – es kann tief in die Struktur der Haare eindringen und versorgt es so mit ausreichend Feuchtigkeit. Um den Schutzfilm, den das Haar durch die Pflegeprodukte mit Mandelöl erhält, zu erhalten, sollten die Haare nur trocken getupft werden.

Mandelöl in Badezusätzen

Badezusätze mit Mandelöl werden immer beliebter. Lange Zeit wurden sie von Ärzten vor allem bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder auch Schuppenflechte verordnet. Mittlerweile gibt es unterschiedlichste Zusätze auf reiner Mandelöl-Basis, mit schäumendem Effekt oder pflegende Zusätze mit cremiger Konsistenz. Die Badezusätze kommen vor allem der Pflege der Haut zugute.

Mandelöl in Sonnenschutzprodukten

Mandelöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und Mineralstoffen sowie Vitaminen. Doch nicht nur das. So soll Mandelöl selbst einen natürlichen UV-Schutz der Stärke LSF 4 bis 6 bieten können, weshalb es auch gern in Sonnenschutzprodukten zur Anwendung kommt. Pur aufgetragen kann es ebenfalls einen geringen Schutz bieten. Allerdings ist dieser nicht ausreichend, denn es filtert lediglich die UVA-Strahlung. In Kombination mit anderen Ölen, welche die UVB-Strahlung blocken, kann so ein effektiver Schutz vor UV-Strahlung aufgebaut werden.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten von Mandelöl

Mandelöl wird nicht nur als Speiseöl sowie in der Pflege von Haut und Haaren verwendet, sondern bildet auch in anderen Bereichen die Grundlage für bestimmte Produkte.

So verwendet die Pharmazie Mandelöl als Lösungs- und Dispersionsmittel für ölige Injektionen von lipohilen Arzneistoffen oder auch als Grundlage für ölige Augentropfen.

In der Technik wird Mandelöl gern als Schmiermittel für feine Mechaniken bei Uhren, Waffen oder Instrumenten verwendet und auch zur Pflege von Holzinstrumenten ist es sehr gut geeignet.

Mandelöl kaufen – Darauf sollte geachtet werden

Wer Mandelöl kaufen möchte, sollte zunächst wissen, dass es Mandelöl aus Süßmandeln sowie Mandelöl aus Bittermandeln am Markt zu kaufen gibt.

Für die Verwendung als Speiseöl ist nur das Öl aus Süßmandeln geeignet, in dem lediglich ein minimaler Anteil von Bittermandeln zu finden sein sollte. Öl aus Bittermandeln wird in der Regel für kosmetische Zwecke genutzt, wobei die bei beiden Ölen ein Verschnitt mit Sonnenblumenöl nicht unüblich ist.

Käufer sollten beim Kauf von Mandelöl darauf achten, dass es sich um ein absolut naturreines Öl ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe und ohne Beimengungen von anderem Öl handelt. Eine hochwertige Lebensmittelqualität sollte bestenfalls deklariert sein. Zudem sollten die verwendeten Mandeln aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. So ist auch gewährleistet, dass das Mandelöl frei von sämtlichen Schadstoffen ist, die bei der Bekämpfung von Schädlingen zum Einsatz kommen.

Lagerung und Haltbarkeit von Mandelöl

Mandelöl sollte möglichst gut verschlossen, vor Licht geschützt sowie kühl und trocken gelagert werden. Bei sachgerechter Lagerung ist Mandelöl ab der Abfüllung etwa zehn Monate, nach Anbruch noch etwa sechs Monate haltbar. Wird Mandelöl nach Anbruch nicht im Kühlschrank aufbewahrt, ist es maximal zwei Monate haltbar.

Je nach Qualität weist Mandelöl eine gelbe Farbe auf, kann aber auch klar sein. Der Geschmack ist mild bis leicht nussig, der Geruch kann ebenfalls leicht nussig sein. Je nach Qualität kann Mandelöl aber auch geruchlos sein. Ein ranziger Geschmack oder Geruch sowie eine Veränderung der Farbe deutet in der Regel darauf hin, dass das Mandelöl nicht mehr verwendbar ist.

Rezepte mit Mandelöl – Für Küche und Haut

Mit Mandelöl lassen sich unterschiedliche Rezepte umsetzen – und zwar sowohl in der Küche als auch für die Pflege der Haut.

Rezepte mit Mandelöl in der Küche

Als Speiseöl kann Mandelöl bei den unterschiedlichsten Gerichten mit seinem angenehm milden Geschmack punkten. Vor allem kalte Speisen können hervorragend mit dem Öl verfeinert werden, ebenso lassen sich Dressings damit zaubern.

Obstsalat nach thailändischer Art

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Papaya
  • 300 Gramm frische Ananas
  • 1 Mango
  • 1 kleine Pitahaya
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 unbehandelte Limetten
  • 100 Gramm Basmatireis
  • 2 Esslöffel Mandelöl
  • 2 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

Zunächst wird der Basmatireis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser mit der aufgeschnittenen Chilischote gegart. Anschließend werden die Früchte (außer Pitahaya) geschält und in Stücke geschnitten. Nun wird der Ingwer geschält, das Mandelöl sorgsam erwärmt und der Ingwer hinein gerieben und kurz angeschwitzt.

Anschließend wird der Saft der Limetten ausgepresst und eine Limette abgerieben. Den Saft einer Limette, die Limettenschale und der Zucker werden nun zum angeschwitzten Ingwer gegeben und die Mischung dann unter den Reis gehoben. Jetzt muss das ganze abkühlen.

Nun die Pitahaya halbieren, auslöffeln und mit dem übrigen Limettensaft zu einer Sauce pürieren. Zum Schluss die Früchte und den Reis anrichten und die Pitahayasauce darüber geben.

Vanille-Mandel-Dressing

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Esslöffel weißes Mandelmus
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Esslöffel Weißweinessig
  • 1 Esslöffel Mandelöl
  • Salz, Cayennepfeffer

Zubereitung:

Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen. Mandelmus, Essig, Öl und drei Esslöffel warmes Wasser miteinander verrühren. Im Anschluss eine kräftige Prise Salz und das Vanillemark unterrühren und das Dressing mit Cayennepfeffer abschmecken.

Kosmetische Rezepte mit Mandelöl

Es kommt immer mehr in Mode, Pflegeprodukte selbst herzustellen. Mit Mandelöl lassen sich die unterschiedlichsten Pflegerezepturen für die Hautpflege erstellen, die sehr gut verträglich sind und leicht in die Haut einziehen.

Badeöl mit Mandelöl

Zutaten:

80 ml Mandelöl, 10 ml Fluidlecithin Super oder Lysolecithin (Alternativen: Milch, Sahne, Honig), 10 ml ätherisches Öl

Herstellung:

Die Zutaten werden sorgfältig miteinander vermischt. Für ein Vollbad werden etwa 20 ml des Badeöls benötigt.

Leichte Bodylotion für normale bis leicht feuchtigkeitsarme Haut

Zutaten für die Fettphase:

15 Gramm Tegomuls, 6 Gramm Emulsan, 70 ml Mandelöl

Zutaten für die Lotion:

20 Gramm Fettphase, 100 ml abgekochtes Wasser

Wirkstoffe:

1 Messlöffel D-Panthenol 75 %, 1 Messlöffel Aloe vera 10fach, 4 ml Glycerin, 13 Tropfen Biograd (zur Konservierung)

Herstellung der Fettphase:

Alle Zutaten werden zusammen in ein feuerfestes Glas gegeben und auf etwa 70 ° C bis zum Aufschmelzen erhitzt. Die notwendige Menge davon abnehmen und ebenfalls in ein feuerfestes Glas geben. Der Rest ist etwa ein Jahr lang in einem fest verschlossenen Glas im Kühlschrank haltbar.

Herstellung der Lotion:

Für die Lotion 20 Gramm Fettphase erneut bis etwa 70 ° C erhitzen. In einem separaten Glas das zuvor abgekochte Wasser ebenfalls auf 70 ° C erhitzen. Ist die Temperatur erreicht, wird das Wasser in die Fettphase gerührt und dann sorgfältig kalt gerührt, bis die Lotion handwarm ist. Ist dieser Zustand erreicht, werden die Wirkstoffe nacheinander sorgfältig eingerührt.

Die Lotion ist durch die Verwendung von Biograd etwa drei Monate lang haltbar. Ohne Konservierungsmittel hält sie sich bei sehr sauberem Arbeiten im Kühlschrank etwa eine Woche. Aus den angegebenen Mengen lassen sich 120 ml der Bodylotion herstellen.

Der Mandelbaum – Ursprung für hochwertiges Mandelöl Der Mandelbaum (botanischer Name: Prunus dulcis Rosaceae) bildet essbare Steinfrüchte (Mandeln) aus. Die Mandel selbst findet sehr... mehr erfahren »
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Mandelöl – Vitaminschub für die Haut

Der Mandelbaum – Ursprung für hochwertiges Mandelöl

Der Mandelbaum (botanischer Name: Prunus dulcis Rosaceae) bildet essbare Steinfrüchte (Mandeln) aus. Die Mandel selbst findet sehr vielfältigen Einsatz und ist vor allem in der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sehr geschätzt.

Beim Mandelbaum handelt es sich um ein strauch- oder auch baumartiges Gewächs, welches entweder einstämmig mit einer geschlossenen Krone oder strauchartig wächst und je nach Wuchsform, Sorte und Standort Wuchshöhen zwischen zwei und acht Metern erreichen kann. Von Frühjahr bis Sommer zeigt der Mandelbaum seine Blätter, die er im Spätherbst dann verliert. An den frisch ausgetriebenen Zweigen zeigt sich eine glatte und kahle Rinde, die sich mit dem Alter des Baumes ins Braune bis hin zu Grau-Schwarz färbt. Die Äste des Mandelbaums wachsen in Richtung Sonne, schon im Frühjahr sind die bereits angelegten Knospen zu erkennen.

Die Zweige des Mandelbaums sind einjährig, das Laub an ihnen ist in abwechselnden Ständen angeordnet. Die einzelnen Blätter stehen umso dichter beieinander, je kürzer die Zweige sind. Die ersten Blüten zeigen sich bereits vor den Blättern zwischen März und April weshalb der Mandelbaum auch zu den Boten des Frühlings zählt.

Die Mandel, also die Steinfrucht des Mandelbaums, ist zwar extrem hart, aber mitunter auch sehr zerbrechlich. Sie weist eine glatte und gelöcherte Oberfläche auf, die auch tiefe Furchen und Einkerbungen zeigen kann. Die Samen der Steinfrucht schmecken ja nach Sorte und Reifegrad entweder bitter oder süß, zwischen Juli und August ist der Zeitpunkt der Reife der Mandel erreicht.

Für den gewerblichen Anbau werden vor allem Süßmandeln verwendet. Kalifornien gilt als Hauptlieferant der Steinfrucht: Mehr als 50 Prozent des weltweiten Bedarfs stammt von hier, in guten Zeiten liegt die Exportmenge teilweise auch bei 70 bis 80 Prozent. Pro Jahr werden im Schnitt 300.000 Tonnen Mandeln geerntet. Spanien und Italien gelten mit insgesamt etwa 100.000 Tonnen Mandeln pro Jahr als die Spitzenlieferanten Europas.

Die Gewinnung von Mandelöl

In einem schonenden Kaltpressverfahren wird das Mandelöl aus den reifen Mandeln gewonnen. Damit das Öl genießbar bleibt, muss der Anteil an bitteren Mandeln möglichst gering gehalten werden.

Für die Pressung müssen die Mandeln zunächst zerkleinert werden. Danach werden sie mehrfach kalt gepresst. Um ein klares Mandelöl zu erhalten, ist zudem eine Filterung notwendig. Die hochwertigen Inhaltsstoffe bleiben durch die schonende Kaltpressung erhalten.

Im Handel ist Mandelöl erhältlich, welches raffiniert und extrahiert wurde. Dieses Öl ist meist auch preisgünstiger, enthält aber weniger Nährstoffe. Stattdessen ist es mit Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen versetzt. Ein hochwertiges Mandelöl sollte immer aus erster Kaltpressung und biologischem Anbau stammen.

Die Inhaltsstoffe in Mandelöl

Mandelöl enthält eine Vielzahl an wertvollen Inhaltsstoffen wie Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Sie alle tragen dazu bei, dass das Öl für die Hautpflege besonders gut verträglich ist.

Fettsäuren in Mandelöl

In Mandelöl kommen sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren vor, die dem natürlich vorkommenden Fett in der Haut vom Aufbau her sehr ähnlich sind. Die Ölsäure stellt dabei den größten Anteil an ungesättigten Fettsäuren dar und kann aufgrund ihrer Struktur gut in tiefer liegende Schichten der Haut eindringen. Auch Linolsäure gehört zu den wichtigen ungesättigten Fettsäuren in Mandelöl, sie trägt zu einem höheren UV-Schutz bei. Die wichtigste gesättigte Fettsäure in Mandelöl ist Palmitinsäure, welche die Haut vor äußeren Einflüssen schützen kann.

Vitamine in Mandelöl

Mandelöl weist neben den Fettsäuren auch eine gute Kombination an Vitaminen auf. Enthalten sind

  • Vitamin A: soll Einfluss auf die Erneuerung der Zellen nehmen können
  • Vitamine des B-Komplexes: können die Aufnahme anderer Vitamine verbessern und die Wirkeigenschaften von Vitamin E verstärken
  • Vitamin D: soll das Immunsystem unterstützen können und kann als so genanntes Sonnenvitamin bei Sonneneinstrahlung von der Haut gebildet werden
  • Vitamin E: ist in den Zellwänden zu finden und gilt als Antioxidans, welches vor freien Radikalen schützt und zudem die Speicherung von Feuchtigkeit begünstigt

Mineralstoffe in Mandelöl

Mineralien tragen zur Einlagerung von Flüssigkeiten bei und nehmen außerdem Einfluss auf den Stoffwechsel. Zu den Mineralstoffen in Mandelöl gehören

  • Kalium: soll auf den Blutdruck Einfluss nehmen können und auch den Cholesterinspiegel beeinflussen
  • Kalzium: ist wichtig für Knochen und Zähne
  • Magnesium: soll die Verdauung beeinflussen und die Zellwände stabilisieren können 

Mandelöl ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe gut verträglich für die Haut und wirkt dadurch auch pflegend. Nur wenn alle Inhaltsstoffe auf der Umverpackung des Öls zu finden sind, handelt es sich um ein hochwertiges Mandelöl. Gleiches gilt natürlich auch für alle Produkte, die mit Mandelöl versetzt sind.

Die Wirkung von Mandelöl

Schon seit mehr als 4.000 Jahren nutzen die Menschen Mandelöl auch als Heilmittel. Wirkungen auf die Gesundheit werden zwar in Studien immer wieder untersucht, sind aber bislang noch nicht aussagekräftig genug, um Mandelöl als natürliches Heilmittel deklarieren zu können.

Die Naturheilkunde setzt es dennoch bei verschiedenen Beschwerden ein, wo auch immer wieder von Erfolgen berichtet wird.

Bewiesen ist aber auf jeden Fall die positive Wirkung auf die Haut, weshalb Mandelöl vor allem im Bereich der Hautpflege sehr gern angewendet wird. Hier kann es dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern. In Apotheken sind sogar Badezusätze mit Mandelöl erhältlich.

Produkte mit Mandelöl und deren Verwendung

Mandelöl ist in verschiedenen Formen erhältlich. Neben purem Mandelöl, welches in der Regel als Speiseöl verwendet wird, gibt es auch zahlreiche Pflegeprodukte, die mit Mandel versetzt sind. Natürlich kann Mandelöl auch pur zur Pflege auf die Haut aufgetragen werden.

Mandelöl in der Küche

In süßen Mandeln liegt der Gehalt von Öl bei etwa 46 Prozent, in bitteren Mandeln bei etwa 36 Prozent. Aus beiden Sorten kann Mandelöl gewonnen werden. Als Speiseöl ist Mandelöl noch recht unbekannt und kommt deshalb in der Küche eher selten zum Einsatz. Mandelöl ist nicht zum Kochen und Braten geeignet, da durch das Erhitzen die hochwertigen Inhaltsstoffe verloren gehen können. Deshalb wird Mandelöl vor allem zur Verfeinerung von Salaten sowie Rohkostgerichten verwendet. Gegen den Einsatz zum kurzen Andünsten oder auch beim Backen spricht aber nichts.

Der Geschmack von Mandelöl ist mild und nussig, weshalb es sich auch hervorragend für die Zubereitung von Dressings und Marinaden eignet. Auch Müsli und Nachspeisen lassen sich mit Mandelöl sehr gut verfeinern.

Mandelöl in Produkten zur Haut- und Körperpflege

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Pflegeprodukten, die auf Basis von Mandelöl hergestellt werden. Diese kommen vor allem zur Pflege von trockener und gereizter Erwachsenenhaut sowie als Kälteschutzmittel für Baby- und Kinderhaut zur Anwendung. Gesichtscremes können zu einer Milderung von Fältchen beitragen und die tägliche Hautpflege optimal ergänzen.

Zu den typischen Pflegeprodukten mit Mandelöl gehören

  • Tages- und Gesichtscremes, Handcremes
  • Augencremes
  • Cremes für Dekolleté, Tönungscremes, Körperbalsam
  • Reinigungsmilch, Bodylotions
  • Lippenstifte
  • Waschcremes 

In der Aromatherapie wird Mandelöl zudem auch sehr gern als Massageöl verwendet, Hebammen schwören auf Mandelöl in der Säuglings- und Pflegekräfte in der Alten- und Krankenpflege. Auch unliebsame Schwangerschaftsstreifen können mit Mandelöl einmassiert werden.

Mandelöl und seine Eigenschaften bei der Anwendung in der Hautpflege

Mandelöl zeigt bei seiner Anwendung eine sehr gute Konsistenz. Es wirkt leicht und lässt sich somit entsprechend einfach auftragen. Zur Pflege der Haut ist es sinnvoll, das Öl auf die noch feuchte Haut nach dem Duschen oder auch Baden aufzutragen. Zusammen mit Wasser verbindet es sich zu einer Emulsion, die dann sehr gut und auch schnell in die Haut einziehen kann.

Mandelöl in Haarpflegeprodukten

Bereits seit vielen hundert Jahren verwenden Frauen Haaröl, mit denen dem Haar mehr Glanz verliehen wird. Sie basieren auf pflanzlichen Ölen, deren Nährstoffe vom Haar schnell aufgenommen werden können. Das Haar wird vor einem Schutzfilm umhüllt und so vor äußeren Umwelteinflüssen bewahrt. Brüchiges, sprödes und splissiges Haar lässt sich damit ebenfalls gut pflegen.

Aus diesem Grund setzen Hersteller von Haarpflegeprodukten mittlerweile auch immer stärker auf die Verwendung von Mandelöl in Shampoos, Spülungen oder auch Haarkuren. Es hat auf das Haar einen ähnlichen Einfluss wie auf die Haut – es kann tief in die Struktur der Haare eindringen und versorgt es so mit ausreichend Feuchtigkeit. Um den Schutzfilm, den das Haar durch die Pflegeprodukte mit Mandelöl erhält, zu erhalten, sollten die Haare nur trocken getupft werden.

Mandelöl in Badezusätzen

Badezusätze mit Mandelöl werden immer beliebter. Lange Zeit wurden sie von Ärzten vor allem bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder auch Schuppenflechte verordnet. Mittlerweile gibt es unterschiedlichste Zusätze auf reiner Mandelöl-Basis, mit schäumendem Effekt oder pflegende Zusätze mit cremiger Konsistenz. Die Badezusätze kommen vor allem der Pflege der Haut zugute.

Mandelöl in Sonnenschutzprodukten

Mandelöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und Mineralstoffen sowie Vitaminen. Doch nicht nur das. So soll Mandelöl selbst einen natürlichen UV-Schutz der Stärke LSF 4 bis 6 bieten können, weshalb es auch gern in Sonnenschutzprodukten zur Anwendung kommt. Pur aufgetragen kann es ebenfalls einen geringen Schutz bieten. Allerdings ist dieser nicht ausreichend, denn es filtert lediglich die UVA-Strahlung. In Kombination mit anderen Ölen, welche die UVB-Strahlung blocken, kann so ein effektiver Schutz vor UV-Strahlung aufgebaut werden.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten von Mandelöl

Mandelöl wird nicht nur als Speiseöl sowie in der Pflege von Haut und Haaren verwendet, sondern bildet auch in anderen Bereichen die Grundlage für bestimmte Produkte.

So verwendet die Pharmazie Mandelöl als Lösungs- und Dispersionsmittel für ölige Injektionen von lipohilen Arzneistoffen oder auch als Grundlage für ölige Augentropfen.

In der Technik wird Mandelöl gern als Schmiermittel für feine Mechaniken bei Uhren, Waffen oder Instrumenten verwendet und auch zur Pflege von Holzinstrumenten ist es sehr gut geeignet.

Mandelöl kaufen – Darauf sollte geachtet werden

Wer Mandelöl kaufen möchte, sollte zunächst wissen, dass es Mandelöl aus Süßmandeln sowie Mandelöl aus Bittermandeln am Markt zu kaufen gibt.

Für die Verwendung als Speiseöl ist nur das Öl aus Süßmandeln geeignet, in dem lediglich ein minimaler Anteil von Bittermandeln zu finden sein sollte. Öl aus Bittermandeln wird in der Regel für kosmetische Zwecke genutzt, wobei die bei beiden Ölen ein Verschnitt mit Sonnenblumenöl nicht unüblich ist.

Käufer sollten beim Kauf von Mandelöl darauf achten, dass es sich um ein absolut naturreines Öl ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe und ohne Beimengungen von anderem Öl handelt. Eine hochwertige Lebensmittelqualität sollte bestenfalls deklariert sein. Zudem sollten die verwendeten Mandeln aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. So ist auch gewährleistet, dass das Mandelöl frei von sämtlichen Schadstoffen ist, die bei der Bekämpfung von Schädlingen zum Einsatz kommen.

Lagerung und Haltbarkeit von Mandelöl

Mandelöl sollte möglichst gut verschlossen, vor Licht geschützt sowie kühl und trocken gelagert werden. Bei sachgerechter Lagerung ist Mandelöl ab der Abfüllung etwa zehn Monate, nach Anbruch noch etwa sechs Monate haltbar. Wird Mandelöl nach Anbruch nicht im Kühlschrank aufbewahrt, ist es maximal zwei Monate haltbar.

Je nach Qualität weist Mandelöl eine gelbe Farbe auf, kann aber auch klar sein. Der Geschmack ist mild bis leicht nussig, der Geruch kann ebenfalls leicht nussig sein. Je nach Qualität kann Mandelöl aber auch geruchlos sein. Ein ranziger Geschmack oder Geruch sowie eine Veränderung der Farbe deutet in der Regel darauf hin, dass das Mandelöl nicht mehr verwendbar ist.

Rezepte mit Mandelöl – Für Küche und Haut

Mit Mandelöl lassen sich unterschiedliche Rezepte umsetzen – und zwar sowohl in der Küche als auch für die Pflege der Haut.

Rezepte mit Mandelöl in der Küche

Als Speiseöl kann Mandelöl bei den unterschiedlichsten Gerichten mit seinem angenehm milden Geschmack punkten. Vor allem kalte Speisen können hervorragend mit dem Öl verfeinert werden, ebenso lassen sich Dressings damit zaubern.

Obstsalat nach thailändischer Art

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Papaya
  • 300 Gramm frische Ananas
  • 1 Mango
  • 1 kleine Pitahaya
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Stück Ingwer
  • 2 unbehandelte Limetten
  • 100 Gramm Basmatireis
  • 2 Esslöffel Mandelöl
  • 2 Esslöffel Zucker

Zubereitung:

Zunächst wird der Basmatireis nach Packungsanweisung in leicht gesalzenem Wasser mit der aufgeschnittenen Chilischote gegart. Anschließend werden die Früchte (außer Pitahaya) geschält und in Stücke geschnitten. Nun wird der Ingwer geschält, das Mandelöl sorgsam erwärmt und der Ingwer hinein gerieben und kurz angeschwitzt.

Anschließend wird der Saft der Limetten ausgepresst und eine Limette abgerieben. Den Saft einer Limette, die Limettenschale und der Zucker werden nun zum angeschwitzten Ingwer gegeben und die Mischung dann unter den Reis gehoben. Jetzt muss das ganze abkühlen.

Nun die Pitahaya halbieren, auslöffeln und mit dem übrigen Limettensaft zu einer Sauce pürieren. Zum Schluss die Früchte und den Reis anrichten und die Pitahayasauce darüber geben.

Vanille-Mandel-Dressing

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 Esslöffel weißes Mandelmus
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Esslöffel Weißweinessig
  • 1 Esslöffel Mandelöl
  • Salz, Cayennepfeffer

Zubereitung:

Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen. Mandelmus, Essig, Öl und drei Esslöffel warmes Wasser miteinander verrühren. Im Anschluss eine kräftige Prise Salz und das Vanillemark unterrühren und das Dressing mit Cayennepfeffer abschmecken.

Kosmetische Rezepte mit Mandelöl

Es kommt immer mehr in Mode, Pflegeprodukte selbst herzustellen. Mit Mandelöl lassen sich die unterschiedlichsten Pflegerezepturen für die Hautpflege erstellen, die sehr gut verträglich sind und leicht in die Haut einziehen.

Badeöl mit Mandelöl

Zutaten:

80 ml Mandelöl, 10 ml Fluidlecithin Super oder Lysolecithin (Alternativen: Milch, Sahne, Honig), 10 ml ätherisches Öl

Herstellung:

Die Zutaten werden sorgfältig miteinander vermischt. Für ein Vollbad werden etwa 20 ml des Badeöls benötigt.

Leichte Bodylotion für normale bis leicht feuchtigkeitsarme Haut

Zutaten für die Fettphase:

15 Gramm Tegomuls, 6 Gramm Emulsan, 70 ml Mandelöl

Zutaten für die Lotion:

20 Gramm Fettphase, 100 ml abgekochtes Wasser

Wirkstoffe:

1 Messlöffel D-Panthenol 75 %, 1 Messlöffel Aloe vera 10fach, 4 ml Glycerin, 13 Tropfen Biograd (zur Konservierung)

Herstellung der Fettphase:

Alle Zutaten werden zusammen in ein feuerfestes Glas gegeben und auf etwa 70 ° C bis zum Aufschmelzen erhitzt. Die notwendige Menge davon abnehmen und ebenfalls in ein feuerfestes Glas geben. Der Rest ist etwa ein Jahr lang in einem fest verschlossenen Glas im Kühlschrank haltbar.

Herstellung der Lotion:

Für die Lotion 20 Gramm Fettphase erneut bis etwa 70 ° C erhitzen. In einem separaten Glas das zuvor abgekochte Wasser ebenfalls auf 70 ° C erhitzen. Ist die Temperatur erreicht, wird das Wasser in die Fettphase gerührt und dann sorgfältig kalt gerührt, bis die Lotion handwarm ist. Ist dieser Zustand erreicht, werden die Wirkstoffe nacheinander sorgfältig eingerührt.

Die Lotion ist durch die Verwendung von Biograd etwa drei Monate lang haltbar. Ohne Konservierungsmittel hält sie sich bei sehr sauberem Arbeiten im Kühlschrank etwa eine Woche. Aus den angegebenen Mengen lassen sich 120 ml der Bodylotion herstellen.