• Kürbiskernöl – Kostbare Power

    kuerbiskernoel

    Kürbiskernöl – es ist nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft. Inzwischen ist es in fast allen Küchen eingezogen. Vor allem findet sich Kürbiskernöl aus der Steiermark im Handel. Studien haben ergeben, dass es sich bei diesem Öl um das hochwertigste Kürbiskernöl handelt, weshalb für den Kauf empfohlen wird, auf die Herkunft aus der Steiermark zu achten. Neben dem Einsatz von Kürbiskernöl in der Küche wird es gern auch als Heilmittel angesehen und in der Homöopathie eingesetzt.

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    Kürbiskernöl – Kostbare Power

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    Kürbiskernöl – es ist nicht nur gesund, sondern auch schmackhaft. Inzwischen ist es in fast allen Küchen eingezogen. Vor allem findet sich Kürbiskernöl aus der Steiermark im Handel. Studien haben ergeben, dass es sich bei diesem Öl um das hochwertigste Kürbiskernöl handelt, weshalb für den Kauf empfohlen wird, auf die Herkunft aus der Steiermark zu achten. Neben dem Einsatz von Kürbiskernöl in der Küche wird es gern auch als Heilmittel angesehen und in der Homöopathie eingesetzt.

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    Der Kürbis

    Kürbisse (lateinisch: Cucurbita) bilden in der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) eine Pflanzengattung. Es gibt fünf verschiedene Arten, die kultiviert werden:

    • Zierkürbis (Cucurbita argyrosperma)
    • Feigenblatt-Kürbis (Cucurbita ficifolia)
    • Riesen-Kürbis(Cucurbita maxima)
    • Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata)
    • Garten-Kürbis (Cucurbita pepo)

     

    Kürbisse gibt es bereits seit etwa 8.000 bis 10.000 v. Chr., wie einige Funde von Samen beweisen. Der so genannte Garten-Kürbis wurde in Mexiko sowie im Süden der USA gezüchtet, der Moschus-Kürbis stammt aus Zentral-Afrika und der Riesen-Kürbis hat seinen Ursprung in Südamerika. Ursprünglich wurden die nahrhaften Samen des Kürbisses aufgrund des Fehlens von Bitterstoffen genutzt. Aufgrund der Ausnutzung von nichtbitteren Formen konnte erst die Nutzung als Gemüse möglich gemacht werden. Bereits in präkolumbischer Zeit war die Sortenvielfalt des Kürbisses groß, erste Samen kamen schon recht früh nach Europa, wo dann die Kultivierung der Kürbisse erfolgte.

    Der Kürbis ist eine einjährige, gelegentlich auch ausdauernde krautige Pflanze. Fast alle, auch die kultivierten Arten, sind mesophytisch. Sie besitzen ein fädiges Wurzelsystem. Nur wenige Arten sind xerophytisch und verfügen damit über ein vergrößertes Wurzelsystem. Kürbisse sind so genannte einhäusige Gewächse mit drei- bis fünffächrigen Früchten, die als Panzerbeeren bezeichnet werden und sehr groß sowie vielsamig sind. Form, Farbe und auch Größe sind abhängig von der kultivierten Sorte und variieren teils sehr stark. Die Samen, die für die Gewinnung des Kürbiskernöls verwendet werden, sind flach mit ovalem Umriss und verdicktem Rand.

    Der Kürbis wächst am besten in warmen Regionen und ist weltweit verbreitet. Er wächst dabei aber nicht nur in heißen trockenen Gebieten, sondern durchaus auch in kühlen Nebelwäldern. Alle Arten des Kürbisses sind empfindlich gegen Frost, weshalb die meisten Arten am besten in heißen Tieflandgebieten mit einer ausgeprägten Regen- und Trockenzeit gedeihen. Entscheidend für das Wachstum ist eine hohe Einstrahlung der Sonne, zu Beginn der Regenzeit kommt es aber zur Keimung beziehungsweise zum Austrieb aus den Speicherorganen. Mesophytische Arten wachsen sehr oft in laubwerfenden Dornbusch-Wäldern oder an natürlich gestörten Standorten (z. B. Flussufer und Überschwemmungsgebiete von Flüssen). Als Untergrund für das Wachstum von Kürbissen kommt der Sand von Küstendünen, Schotterboden in großen Seehöhen oder auch staunasser Tieflandboden in Frage.

    Wo kommen die Kürbisse für das Öl her und wie wird es gewonnen?

    Kürbiskernöl kommt aus den verschiedensten Ländern. Sehr hochwertig ist allerdings nur Kürbiskernöl aus der Steiermark, denn die Gewinnung und der lange Prozess der Herstellung machen es zu einem besondern Öl. Vor allem ist aber der Ölkürbis, der aus der Steiermark kommt, ein spezieller Kürbis. Vor etwa 100 Jahren erfuhr dieser Kürbis eine Mutation, bei der die Schale der Kerne weich wurde und eine dünne Haut aufwies. Andere Kürbiskerne weisen hingegen holzige und harte Schalen auf. Der Ölkürbis wird zur leichteren Gewinnung des Öls inzwischen in der Steiermark gezüchtet.

    Die Kerne werden meist Mitte bis Ende April gesät, sobald die Temperatur des Bodens für die Samen ideal ist. Hierfür wird zunächst der Boden vorbereitet, anschließend erfolgt die Aussaat. Schon nach wenigen Tagen sind die ersten Spitzen der Pflanzen sichtbar, sofern das Wetter entsprechend mitspielt. Die Blüte dauert etwa 4 Wochen, die Tage müssen jedoch möglichst regenfrei sein, damit genug Insekten die weiblichen Blüten bestäuben können. Denn nur auf diese Weise wird das Wachstum der Kürbisse möglich.

    Etwa zwischen September und Oktober erfolgt die Ernte der Ölkürbisse, aus denen das Kürbiskernöl hergestellt wird. Die Kerne weisen bei der Ernte einen Wassergehalt von etwa 50 bis 60 Prozent auf. Um den Wassergehalt auf etwa 6 bis 8 Prozent zu senken, müssen die Kürbiskerne deshalb schonend getrocknet werden. Im Vorfeld werden die Kerne gewaschen und von Fruchtfleischresten befreit. In einer Trocknungsanlage erfolgt dann für bis zu 12 Stunden die Trocknung mit einem heißen Luftstrahl. Die Kürbiskerne müssen dabei regelmäßig umgedreht werden.

    Sobald die Kürbiskerne getrocknet sind, erfolgt die Zerkleinerung mit Mühlsteinen. Anschließend werden Wasser und Salz hinzugefügt und die Kerne werden solange geknetet, bis es zur Trennung der fettlöslichen von den wasserlöslichen Substanzen kommt. Im Anschluss wird die Masse auf schonende Weise in einer Röstpfanne geröstet, wodurch sich die Aromen besser entfalten können. Besonders wichtig ist dabei, den perfekten Zeitpunkt abzuwarten. Durch das Wasser erhitzt die Masse nicht zu schnell, es wird ihr beim Röstvorgang aber entzogen. Dadurch tritt das Öl aus, die Eiweißstrukturen lösen sich auch auf.

    Erst nach der Erhitzung der Kürbiskernmasse erfolgt in einer Stempelpresse die Pressung. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Von der Presse aus erfolgt die Abfüllung des Kürbiskernöls in einen Tank, in welchem es ruht. Eiweiß und auch Schwebstoffe sinken innerhalb eines Zeitraums von einer Woche auf den Boden ab, das Öl kann abgefüllt werden.

    Einige Hersteller filtern das Kürbiskernöl, allerdings wird dabei die Ruhezeit und somit das Absinken der Schwebeteilchen umgangen. Das Kürbiskernöl büßt dabei jedoch an Inhaltsstoffen ein und ist dementsprechend auch nicht mehr so hochwertig. Nur in der Steiermark wird dem Kürbiskernöl die Ruhezeit „gegönnt“.

    Der Steirische Ölkürbis

    (lateinisch: Cucurbita pepo var. styriaca) wird in der Steiermark gezüchtet. Es handelt sich um eine besondere Varietät, die sich durch ein sehr einzigartiges Merkmal von den vielen anderen Kürbisarten unterscheidet: Er enthält Samenkerne, die eine weiche und nicht verholzende Samenschale aufweisen. Die Samen werden lediglich von einem dünnen Silberhäutchen geschützt. Aufgrund der Konsistenz der Kerne ist eine sehr effiziente Pressung des Öls möglich. Durch die im Öl gelösten Schalenpigmente entsteht die intensive grüne und rotfluoreszierende Farbe des besonderen Öls, welches sich in den Lipidtropfen der Keimblatt-Zellen befindet.

    Inhaltsstoffe und Eigenschaften von Kürbiskernöl

    Kürbiskernöl weist eine schöne, tiefgrüne Farbe auf und besitzt einen nussigen Geschmack. Letzterer wird vor allem auf die Inhaltsstoffe in der Schale der Kerne zurückgeführt. Natürlich ist das Öl am besten, wenn es ganz frisch ist.

    Verfärbungen und Geschmacksveränderungen werden schon beim Abfüllen vorgebeugt, denn es werden nur dunkle Flaschen verwendet, um es vor direktem Sonnenlicht zu schützen. Denn dieses trägt stark zu einer Veränderung von Farbe und Geschmack bei. Durch das Licht der Sonne wird Kürbiskernöl braun.

    Die richtige Lagerung von Kürbiskernöl erfolgt am besten im Kühlschrank. Ungeöffnete Flaschen sind bis zu 12 Monate haltbar, bei geöffneten Flaschen sollte das Kürbiskernöl innerhalb von etwa 2 bis 3 Monaten aufgebraucht werden. Es wird oft empfohlen, Kürbiskernöl besser in kleinen Flaschen zu kaufen, die recht schnell aufgebraucht werden.

    Wertvolle Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls

    Kürbiskernöl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen, die auch für die Gesundheit gut sind. Dazu gehören:

    • leicht verdauliches Fett (etwa 65 %)
    • leicht verdauliches Eiweiß (etwa 35 %)
    • Vitamine A, B1, B2 und C
    • Niacin (Vitamin B3)
    • Pantothensäure
    • Biotin
    • Pyroxin
    • Mineralstoffe (z. B. Eisen, Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Zink, Kupfer, Chlor, Schwefel)
    • Phytosterol Beta-Sitorsterol
    • Delta-7 Setrin
    • Phytosterole
    • Phytoöstrogene

     

    Den Inhaltsstoffen des Kürbiskernöls werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. So soll es beispielsweise gegen einen durch Testosteron bedingten Haarausfall hilfreich sein.

    Hohe Kalorienanzahl durch gesunde Fettsäuren

    Ein Esslöffel Kürbiskernöl mit einer Menge von etwa 10 Gramm weist etwa 120 kcal auf. Geliefert werden diese Kalorien vor allem von den wertvollen Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren. Beide Fettsäuren sind für den Körper und die Zellen des Menschen absolut unentbehrlich. Ein qualitativ hochwertiges Kürbiskernöl versorgt den Körper nicht nur mit „fett machenden“ Kalorien, sondern vielmehr mit wichtigen Nährstoffen.

    Wo kommt Kürbiskernöl zum Einsatz?

    Kürbiskernöl wird vor allem in der Küche eingesetzt. Aber auch in der Kosmetikindustrie ist Kürbiskernöl durchaus beliebt. Zudem findet es Anwendung als alternatives Heilmittel in der Homöopathie.

    Kürbiskernöl in der Küche

    Kürbiskernöl findet natürlich zunächst in der Küche Anwendung und ist aus keiner guten Küche mehr wegzudenken. Es eignet sich hervorragend zum Anrichten von Salaten und Soßen. Auch in Desserts schmeckt es durchaus gut und wird hier beispielsweise gern bei Sorbets angewendet.

    Vor der Verarbeitung von Kürbiskernöl sollte man jedoch einige Dinge zu diesem Öl wissen. So sollte Kürbiskernöl nach Möglichkeit nur bis maximal 100 Grad erhitzt werden. Es eignet sich somit sehr gut zum Kochen und Backen, ist für das Frittieren oder auch zum Braten aber absolut ungeeignet. Wird Kürbiskernöl zu heiß, verliert es seine grüne Farbe und wird braun. Auch der typische nussige Geschmack geht verloren, es können sich sogar Bitterstoffe entwickeln.

    Kürbiskernöl sollte am besten frisch angewendet werden, um den bestmöglichen Geschmack zu erreichen und auch die wichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten. Deshalb eignet es sich vor allem für die Herstellung von Dressings und Marinaden. Doch auch in Soßen sorgt Kürbiskernöl für einen feinen Geschmack. Da dieser nussig ist, kann es auch für die Zubereitung von Süßspeisen und Kuchen verwendet werden.

    Kürbiskernöl in der Kosmetikindustrie

    Auch in der Kosmetikindustrie findet Kürbiskernöl inzwischen Anwendung. Es gibt bereits verschiedene Produkte, die mit Kürbiskernöl angereichert sind.

    Natürlich können Kosmetika auf natürlicher Basis auch selbst hergestellt werden. So kann man auch sicher sein, dass die Inhaltsstoffe wirklich enthalten sind.

    So eignet sich Kürbiskernöl hervorragend bei trockener Haut. Auch Falten und Narben können mit Hilfe von Kürbiskernöl geglättet werden. Schwangere Frauen können das Kürbiskernöl auch auf der Bauchpartie einmassieren um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen oder zumindest zu mildern.

    Kürbiskernöl eignet sich außerdem gut zur Pflege der Haare. Sinnvoll ist es, das Öl in die Kopfhaut und in die Spitzen der Haare einzumassieren und es dort für eine Dauer von etwa 30 Minuten einwirken zu lassen. Danach wird das Öl ausgewaschen. Durch das Kürbiskernöl erhält das Haar nicht nur mehr Glanz, es wächst außerdem mit mehr Volumen. Vor allem Männer können Kürbiskernöl verwenden, um Haarausfall zu verringern.

    Kürbiskernöl – Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durchaus gut

    Zunächst wird man denken, dass Kürbiskernöl recht teuer ist, wenn man es mit anderen Ölsorten vergleicht. Jetzt kommt jedoch ein großes ABER: Bedenkt man nämlich dabei, dass die Herstellung sehr aufwendig ist und immerhin 30 Kürbisse und damit etwa 2,5 kg Kürbiskerne notwendig sind, um etwa einen 1 Liter Kürbiskernöl herzustellen, ist der Preis für eine kleine Flasche Öl mit 7 Euro durchaus berechtigt. Je nach Qualität des Öls, kann eine Flasche aber auch 12 Euro und mehr kosten. Gerade für Kürbiskernöl aus der Steiermark, welches als besonders hochwertig gilt, da es aufgrund der Kerne eine tief dunkelgrüne Farbe aufweist, ist dieser Preis angemessen. Die Qualität ist so hoch, dass das Kürbiskernöl aus der Steiermark sogar die Bezeichnung „g.g.A“ (geschützte geographische Angabe) auf dem Etikett enthält. Dadurch wird eine 100prozentige Reinheit und der höchste Standard bei Aromen und Inhaltsstoffen garantiert.

    Vorsicht: Etikettenschwindel

    Immer wieder warnen Verbraucherschützer vor so genanntem Etikettenschwindel, wenn es um das kostbare Kürbiskernöl geht. Tests einer österreichischen Konsumentenzeitschrift haben ergeben, dass angeblich echtes Kürbiskernöl aus der Steiermark mit Kernen aus China oder Russland hergestellt wurde. Deshalb empfiehlt die Berliner Stiftung Warentest auch, dass beim Kauf von Kürbiskernöl unbedingt auf das EU-Siegel „g.g.A.“ geachtet werden sollte, denn auf dieses Siegel ist in der Regel auch Verlass.

    Doch auch andere Öle aus Kürbiskernen können durchaus eine gute Qualität aufweisen. Erkennen kann man diese an einem dezent nussigen, aber nicht fettigen oder ranzigen Geruch. Die Dickflüssigkeit ist ein weiteres entscheidendes Merkmal für die Qualität von Kürbiskernöl: Wenn das Öl schnell zerfließt, dann könnte es sich um gestrecktes und damit minderwertiges Öl handeln. Auch die charakteristische, dunkelgrüne Farbe, die vom Chlorophyll stammt, ist typisch für ein gutes Kürbiskernöl.

    Eine mindere Qualität ist vor allem an einem bitteren Nachgeschmack beim Öl feststellbar. Entscheidend für die Qualität ist nach dem Kauf deshalb auch die Lagerung, wie sie weiter oben schon beschrieben wurde. Nur wenn das Kürbiskernöl richtig gelagert wird, kann die hohe Qualität bewahrt werden.

    Was macht ein gutes Bio-Kürbiskernöl aus?

    Ein qualitativ hochwertiges, wirklich gutes Bio-Kürbiskernöl sollte nach Möglichkeit kalt gepresst sein. Beim Kauf sollte auf 100 Prozent pures Kürbiskernöl geachtet werden, in gemischten Ölen sind leider sehr oft auch ungesunde und chemisch gewonnene Öle verarbeitet.

    Kürbiskernöl anwenden und „dosieren“

    Das Öl der Kürbiskerne kann natürlich innerlich, aber eben auch äußerlich angewendet werden. Es kann also in Speisen verwendet werden, aber ist auch zum Auftragen auf die Haut geeignet.

    In der Homöopathie findet Kürbiskernöl beispielsweise zur Vorbeugung von Haarausfall Anwendung. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe – Kürbiskernöl besteht zu fast 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren - kann es auch den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen, was natürlich weitere gute Effekte auf den menschlichen Organismus hat. Kürbiskernöl wird dabei immer mehr erforscht und soll vielen Studien zufolge bei zahlreichen Krankheiten unterstützend wirken.

    Kürbiskernöl ist dabei nicht nur in Ölform, sondern auch in Form von Kapseln erhältlich. Entscheidend für die positiven Wirkungen von Kürbiskernöl auf den Körper ist dabei, dass es nicht nur gelegentlich, sondern täglich verwendet wird. Bestimmte Wirkungen sind allerdings nicht medizinisch belegt, sondern beruhen lediglich auf Erfahrungsberichten von Anwendern.

    Kürbiskernöl ist aufgrund seiner Natürlichkeit vollkommen frei von Nebenwirkungen.

    Studien rund um das Kürbiskernöl

    Bereits 1979 untersuchte eine Gruppe von Ärzten in Wien das Öl aus Kürbiskernen. Dabei war es den Wissenschaftlern ein Bedürfnis, die Wirkweise des Kürbiskernöls auf die Prostata herauszufinden. Patienten mit einem Prostataleiden im ersten Stadium erhielten geschrotete Kürbiskerne über einen Zeitraum von 8 Wochen. Herausgefunden haben die Ärzte, dass nach dieser Zeit eine Verbesserung des Leidens eintrat. Da die meisten Studien rund um das wertvolle Kürbiskernöl jedoch nicht in Europa durchgeführt wurden, sind aussagekräftige Ergebnisse nicht vorhanden.

    In vielen medizinischen Magazinen werden außerdem weitere interessante Artikel im Bereich der Ernährungsmedizin gefunden. So soll Kürbiskernöl einen positiven Einfluss auf unterschiedliche Leiden haben, die im Zusammenhang mit einem erhöhten Cholesterinspiegel stehen. Untersucht wurde in Studien die Wirkung des Inhaltsstoffs Phystosterol auf den Cholesterinspiegel. Allerdings wurden die Untersuchungen an Mäusen durchgeführt, die auf die Allgemeinmedizin somit keinen Einfluss haben. Kürbiskernöl muss dahingehend also noch weiter untersucht werden.

    Tatsächlich nachweisbar ist aber auf jeden Fall die Wirkung auf Haut und Haare. Kürbiskernöl ist sinnvoll bei der „Behandlung“ von trockener Haut und verleiht trockenen Haaren mehr Glanz und Feuchtigkeit.

    Fazit: Kürbiskernöl ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel

    Angesichts der hochwertigen Inhaltsstoffe gilt Kürbiskernöl ohne Frage als wertvolles Nahrungsergänzungsmittel, welches neben seinem Einsatz in der Küche auch als natürliches Mittel für die Pflege von Haut und Haar geeignet ist.

    Im Bereich der Ernährung wird empfohlen, das Öl vor allem in Salaten und kalten Speisen zu verwenden, um die gesundheitlichen Vorteile und die natürlichen Inhaltsstoffe bestmöglich zu nutzen.

    Wer beim Kauf von Kürbiskernöl auf Anbieter und Hersteller achtet, findet das Öl auch in einer hohen Qualität. Immerhin ist nicht jedes Öl, das sich Kürbiskernöl nennt, auch tatsächlich ein reines Kürbiskernöl von hervorragender Qualität. Leider werden Studien zufolge oft auch Öle mit Farbstoffen als Kürbiskernöl verkauft oder sie werden mit anderen Ölen angereichert. Lediglich original Steirisches Kürbiskernöl ist ein reines Öl. Da Kürbiskernöl vor allem nach Öffnen der Flasche nicht lange haltbar ist und schnell ranzig wird, empfiehlt sich der Kauf von kleinen Flaschen mit einer Füllmenge von maximal 250 ml. Bestenfalls wird dieses dann innerhalb von etwa 6 Wochen aufgebraucht.

    Kürbiskernöl gilt als sehr vielseitiges Öl mit den unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten in der Küche und bei der Haut- und Haarpflege. Es sollte deshalb in keinem Haushalt fehlen.

    Der Kürbis Kürbisse (lateinisch: Cucurbita) bilden in der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) eine Pflanzengattung. Es gibt fünf verschiedene Arten, die kultiviert werden: Zierkürbis... mehr erfahren »
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    Kürbiskernöl – Kostbare Power

    Der Kürbis

    Kürbisse (lateinisch: Cucurbita) bilden in der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) eine Pflanzengattung. Es gibt fünf verschiedene Arten, die kultiviert werden:

    • Zierkürbis (Cucurbita argyrosperma)
    • Feigenblatt-Kürbis (Cucurbita ficifolia)
    • Riesen-Kürbis(Cucurbita maxima)
    • Moschus-Kürbis (Cucurbita moschata)
    • Garten-Kürbis (Cucurbita pepo)

     

    Kürbisse gibt es bereits seit etwa 8.000 bis 10.000 v. Chr., wie einige Funde von Samen beweisen. Der so genannte Garten-Kürbis wurde in Mexiko sowie im Süden der USA gezüchtet, der Moschus-Kürbis stammt aus Zentral-Afrika und der Riesen-Kürbis hat seinen Ursprung in Südamerika. Ursprünglich wurden die nahrhaften Samen des Kürbisses aufgrund des Fehlens von Bitterstoffen genutzt. Aufgrund der Ausnutzung von nichtbitteren Formen konnte erst die Nutzung als Gemüse möglich gemacht werden. Bereits in präkolumbischer Zeit war die Sortenvielfalt des Kürbisses groß, erste Samen kamen schon recht früh nach Europa, wo dann die Kultivierung der Kürbisse erfolgte.

    Der Kürbis ist eine einjährige, gelegentlich auch ausdauernde krautige Pflanze. Fast alle, auch die kultivierten Arten, sind mesophytisch. Sie besitzen ein fädiges Wurzelsystem. Nur wenige Arten sind xerophytisch und verfügen damit über ein vergrößertes Wurzelsystem. Kürbisse sind so genannte einhäusige Gewächse mit drei- bis fünffächrigen Früchten, die als Panzerbeeren bezeichnet werden und sehr groß sowie vielsamig sind. Form, Farbe und auch Größe sind abhängig von der kultivierten Sorte und variieren teils sehr stark. Die Samen, die für die Gewinnung des Kürbiskernöls verwendet werden, sind flach mit ovalem Umriss und verdicktem Rand.

    Der Kürbis wächst am besten in warmen Regionen und ist weltweit verbreitet. Er wächst dabei aber nicht nur in heißen trockenen Gebieten, sondern durchaus auch in kühlen Nebelwäldern. Alle Arten des Kürbisses sind empfindlich gegen Frost, weshalb die meisten Arten am besten in heißen Tieflandgebieten mit einer ausgeprägten Regen- und Trockenzeit gedeihen. Entscheidend für das Wachstum ist eine hohe Einstrahlung der Sonne, zu Beginn der Regenzeit kommt es aber zur Keimung beziehungsweise zum Austrieb aus den Speicherorganen. Mesophytische Arten wachsen sehr oft in laubwerfenden Dornbusch-Wäldern oder an natürlich gestörten Standorten (z. B. Flussufer und Überschwemmungsgebiete von Flüssen). Als Untergrund für das Wachstum von Kürbissen kommt der Sand von Küstendünen, Schotterboden in großen Seehöhen oder auch staunasser Tieflandboden in Frage.

    Wo kommen die Kürbisse für das Öl her und wie wird es gewonnen?

    Kürbiskernöl kommt aus den verschiedensten Ländern. Sehr hochwertig ist allerdings nur Kürbiskernöl aus der Steiermark, denn die Gewinnung und der lange Prozess der Herstellung machen es zu einem besondern Öl. Vor allem ist aber der Ölkürbis, der aus der Steiermark kommt, ein spezieller Kürbis. Vor etwa 100 Jahren erfuhr dieser Kürbis eine Mutation, bei der die Schale der Kerne weich wurde und eine dünne Haut aufwies. Andere Kürbiskerne weisen hingegen holzige und harte Schalen auf. Der Ölkürbis wird zur leichteren Gewinnung des Öls inzwischen in der Steiermark gezüchtet.

    Die Kerne werden meist Mitte bis Ende April gesät, sobald die Temperatur des Bodens für die Samen ideal ist. Hierfür wird zunächst der Boden vorbereitet, anschließend erfolgt die Aussaat. Schon nach wenigen Tagen sind die ersten Spitzen der Pflanzen sichtbar, sofern das Wetter entsprechend mitspielt. Die Blüte dauert etwa 4 Wochen, die Tage müssen jedoch möglichst regenfrei sein, damit genug Insekten die weiblichen Blüten bestäuben können. Denn nur auf diese Weise wird das Wachstum der Kürbisse möglich.

    Etwa zwischen September und Oktober erfolgt die Ernte der Ölkürbisse, aus denen das Kürbiskernöl hergestellt wird. Die Kerne weisen bei der Ernte einen Wassergehalt von etwa 50 bis 60 Prozent auf. Um den Wassergehalt auf etwa 6 bis 8 Prozent zu senken, müssen die Kürbiskerne deshalb schonend getrocknet werden. Im Vorfeld werden die Kerne gewaschen und von Fruchtfleischresten befreit. In einer Trocknungsanlage erfolgt dann für bis zu 12 Stunden die Trocknung mit einem heißen Luftstrahl. Die Kürbiskerne müssen dabei regelmäßig umgedreht werden.

    Sobald die Kürbiskerne getrocknet sind, erfolgt die Zerkleinerung mit Mühlsteinen. Anschließend werden Wasser und Salz hinzugefügt und die Kerne werden solange geknetet, bis es zur Trennung der fettlöslichen von den wasserlöslichen Substanzen kommt. Im Anschluss wird die Masse auf schonende Weise in einer Röstpfanne geröstet, wodurch sich die Aromen besser entfalten können. Besonders wichtig ist dabei, den perfekten Zeitpunkt abzuwarten. Durch das Wasser erhitzt die Masse nicht zu schnell, es wird ihr beim Röstvorgang aber entzogen. Dadurch tritt das Öl aus, die Eiweißstrukturen lösen sich auch auf.

    Erst nach der Erhitzung der Kürbiskernmasse erfolgt in einer Stempelpresse die Pressung. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Von der Presse aus erfolgt die Abfüllung des Kürbiskernöls in einen Tank, in welchem es ruht. Eiweiß und auch Schwebstoffe sinken innerhalb eines Zeitraums von einer Woche auf den Boden ab, das Öl kann abgefüllt werden.

    Einige Hersteller filtern das Kürbiskernöl, allerdings wird dabei die Ruhezeit und somit das Absinken der Schwebeteilchen umgangen. Das Kürbiskernöl büßt dabei jedoch an Inhaltsstoffen ein und ist dementsprechend auch nicht mehr so hochwertig. Nur in der Steiermark wird dem Kürbiskernöl die Ruhezeit „gegönnt“.

    Der Steirische Ölkürbis

    (lateinisch: Cucurbita pepo var. styriaca) wird in der Steiermark gezüchtet. Es handelt sich um eine besondere Varietät, die sich durch ein sehr einzigartiges Merkmal von den vielen anderen Kürbisarten unterscheidet: Er enthält Samenkerne, die eine weiche und nicht verholzende Samenschale aufweisen. Die Samen werden lediglich von einem dünnen Silberhäutchen geschützt. Aufgrund der Konsistenz der Kerne ist eine sehr effiziente Pressung des Öls möglich. Durch die im Öl gelösten Schalenpigmente entsteht die intensive grüne und rotfluoreszierende Farbe des besonderen Öls, welches sich in den Lipidtropfen der Keimblatt-Zellen befindet.

    Inhaltsstoffe und Eigenschaften von Kürbiskernöl

    Kürbiskernöl weist eine schöne, tiefgrüne Farbe auf und besitzt einen nussigen Geschmack. Letzterer wird vor allem auf die Inhaltsstoffe in der Schale der Kerne zurückgeführt. Natürlich ist das Öl am besten, wenn es ganz frisch ist.

    Verfärbungen und Geschmacksveränderungen werden schon beim Abfüllen vorgebeugt, denn es werden nur dunkle Flaschen verwendet, um es vor direktem Sonnenlicht zu schützen. Denn dieses trägt stark zu einer Veränderung von Farbe und Geschmack bei. Durch das Licht der Sonne wird Kürbiskernöl braun.

    Die richtige Lagerung von Kürbiskernöl erfolgt am besten im Kühlschrank. Ungeöffnete Flaschen sind bis zu 12 Monate haltbar, bei geöffneten Flaschen sollte das Kürbiskernöl innerhalb von etwa 2 bis 3 Monaten aufgebraucht werden. Es wird oft empfohlen, Kürbiskernöl besser in kleinen Flaschen zu kaufen, die recht schnell aufgebraucht werden.

    Wertvolle Inhaltsstoffe des Kürbiskernöls

    Kürbiskernöl ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen, die auch für die Gesundheit gut sind. Dazu gehören:

    • leicht verdauliches Fett (etwa 65 %)
    • leicht verdauliches Eiweiß (etwa 35 %)
    • Vitamine A, B1, B2 und C
    • Niacin (Vitamin B3)
    • Pantothensäure
    • Biotin
    • Pyroxin
    • Mineralstoffe (z. B. Eisen, Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Zink, Kupfer, Chlor, Schwefel)
    • Phytosterol Beta-Sitorsterol
    • Delta-7 Setrin
    • Phytosterole
    • Phytoöstrogene

     

    Den Inhaltsstoffen des Kürbiskernöls werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. So soll es beispielsweise gegen einen durch Testosteron bedingten Haarausfall hilfreich sein.

    Hohe Kalorienanzahl durch gesunde Fettsäuren

    Ein Esslöffel Kürbiskernöl mit einer Menge von etwa 10 Gramm weist etwa 120 kcal auf. Geliefert werden diese Kalorien vor allem von den wertvollen Omega-6- und Omega-9-Fettsäuren. Beide Fettsäuren sind für den Körper und die Zellen des Menschen absolut unentbehrlich. Ein qualitativ hochwertiges Kürbiskernöl versorgt den Körper nicht nur mit „fett machenden“ Kalorien, sondern vielmehr mit wichtigen Nährstoffen.

    Wo kommt Kürbiskernöl zum Einsatz?

    Kürbiskernöl wird vor allem in der Küche eingesetzt. Aber auch in der Kosmetikindustrie ist Kürbiskernöl durchaus beliebt. Zudem findet es Anwendung als alternatives Heilmittel in der Homöopathie.

    Kürbiskernöl in der Küche

    Kürbiskernöl findet natürlich zunächst in der Küche Anwendung und ist aus keiner guten Küche mehr wegzudenken. Es eignet sich hervorragend zum Anrichten von Salaten und Soßen. Auch in Desserts schmeckt es durchaus gut und wird hier beispielsweise gern bei Sorbets angewendet.

    Vor der Verarbeitung von Kürbiskernöl sollte man jedoch einige Dinge zu diesem Öl wissen. So sollte Kürbiskernöl nach Möglichkeit nur bis maximal 100 Grad erhitzt werden. Es eignet sich somit sehr gut zum Kochen und Backen, ist für das Frittieren oder auch zum Braten aber absolut ungeeignet. Wird Kürbiskernöl zu heiß, verliert es seine grüne Farbe und wird braun. Auch der typische nussige Geschmack geht verloren, es können sich sogar Bitterstoffe entwickeln.

    Kürbiskernöl sollte am besten frisch angewendet werden, um den bestmöglichen Geschmack zu erreichen und auch die wichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten. Deshalb eignet es sich vor allem für die Herstellung von Dressings und Marinaden. Doch auch in Soßen sorgt Kürbiskernöl für einen feinen Geschmack. Da dieser nussig ist, kann es auch für die Zubereitung von Süßspeisen und Kuchen verwendet werden.

    Kürbiskernöl in der Kosmetikindustrie

    Auch in der Kosmetikindustrie findet Kürbiskernöl inzwischen Anwendung. Es gibt bereits verschiedene Produkte, die mit Kürbiskernöl angereichert sind.

    Natürlich können Kosmetika auf natürlicher Basis auch selbst hergestellt werden. So kann man auch sicher sein, dass die Inhaltsstoffe wirklich enthalten sind.

    So eignet sich Kürbiskernöl hervorragend bei trockener Haut. Auch Falten und Narben können mit Hilfe von Kürbiskernöl geglättet werden. Schwangere Frauen können das Kürbiskernöl auch auf der Bauchpartie einmassieren um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen oder zumindest zu mildern.

    Kürbiskernöl eignet sich außerdem gut zur Pflege der Haare. Sinnvoll ist es, das Öl in die Kopfhaut und in die Spitzen der Haare einzumassieren und es dort für eine Dauer von etwa 30 Minuten einwirken zu lassen. Danach wird das Öl ausgewaschen. Durch das Kürbiskernöl erhält das Haar nicht nur mehr Glanz, es wächst außerdem mit mehr Volumen. Vor allem Männer können Kürbiskernöl verwenden, um Haarausfall zu verringern.

    Kürbiskernöl – Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durchaus gut

    Zunächst wird man denken, dass Kürbiskernöl recht teuer ist, wenn man es mit anderen Ölsorten vergleicht. Jetzt kommt jedoch ein großes ABER: Bedenkt man nämlich dabei, dass die Herstellung sehr aufwendig ist und immerhin 30 Kürbisse und damit etwa 2,5 kg Kürbiskerne notwendig sind, um etwa einen 1 Liter Kürbiskernöl herzustellen, ist der Preis für eine kleine Flasche Öl mit 7 Euro durchaus berechtigt. Je nach Qualität des Öls, kann eine Flasche aber auch 12 Euro und mehr kosten. Gerade für Kürbiskernöl aus der Steiermark, welches als besonders hochwertig gilt, da es aufgrund der Kerne eine tief dunkelgrüne Farbe aufweist, ist dieser Preis angemessen. Die Qualität ist so hoch, dass das Kürbiskernöl aus der Steiermark sogar die Bezeichnung „g.g.A“ (geschützte geographische Angabe) auf dem Etikett enthält. Dadurch wird eine 100prozentige Reinheit und der höchste Standard bei Aromen und Inhaltsstoffen garantiert.

    Vorsicht: Etikettenschwindel

    Immer wieder warnen Verbraucherschützer vor so genanntem Etikettenschwindel, wenn es um das kostbare Kürbiskernöl geht. Tests einer österreichischen Konsumentenzeitschrift haben ergeben, dass angeblich echtes Kürbiskernöl aus der Steiermark mit Kernen aus China oder Russland hergestellt wurde. Deshalb empfiehlt die Berliner Stiftung Warentest auch, dass beim Kauf von Kürbiskernöl unbedingt auf das EU-Siegel „g.g.A.“ geachtet werden sollte, denn auf dieses Siegel ist in der Regel auch Verlass.

    Doch auch andere Öle aus Kürbiskernen können durchaus eine gute Qualität aufweisen. Erkennen kann man diese an einem dezent nussigen, aber nicht fettigen oder ranzigen Geruch. Die Dickflüssigkeit ist ein weiteres entscheidendes Merkmal für die Qualität von Kürbiskernöl: Wenn das Öl schnell zerfließt, dann könnte es sich um gestrecktes und damit minderwertiges Öl handeln. Auch die charakteristische, dunkelgrüne Farbe, die vom Chlorophyll stammt, ist typisch für ein gutes Kürbiskernöl.

    Eine mindere Qualität ist vor allem an einem bitteren Nachgeschmack beim Öl feststellbar. Entscheidend für die Qualität ist nach dem Kauf deshalb auch die Lagerung, wie sie weiter oben schon beschrieben wurde. Nur wenn das Kürbiskernöl richtig gelagert wird, kann die hohe Qualität bewahrt werden.

    Was macht ein gutes Bio-Kürbiskernöl aus?

    Ein qualitativ hochwertiges, wirklich gutes Bio-Kürbiskernöl sollte nach Möglichkeit kalt gepresst sein. Beim Kauf sollte auf 100 Prozent pures Kürbiskernöl geachtet werden, in gemischten Ölen sind leider sehr oft auch ungesunde und chemisch gewonnene Öle verarbeitet.

    Kürbiskernöl anwenden und „dosieren“

    Das Öl der Kürbiskerne kann natürlich innerlich, aber eben auch äußerlich angewendet werden. Es kann also in Speisen verwendet werden, aber ist auch zum Auftragen auf die Haut geeignet.

    In der Homöopathie findet Kürbiskernöl beispielsweise zur Vorbeugung von Haarausfall Anwendung. Aufgrund seiner Inhaltsstoffe – Kürbiskernöl besteht zu fast 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren - kann es auch den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen, was natürlich weitere gute Effekte auf den menschlichen Organismus hat. Kürbiskernöl wird dabei immer mehr erforscht und soll vielen Studien zufolge bei zahlreichen Krankheiten unterstützend wirken.

    Kürbiskernöl ist dabei nicht nur in Ölform, sondern auch in Form von Kapseln erhältlich. Entscheidend für die positiven Wirkungen von Kürbiskernöl auf den Körper ist dabei, dass es nicht nur gelegentlich, sondern täglich verwendet wird. Bestimmte Wirkungen sind allerdings nicht medizinisch belegt, sondern beruhen lediglich auf Erfahrungsberichten von Anwendern.

    Kürbiskernöl ist aufgrund seiner Natürlichkeit vollkommen frei von Nebenwirkungen.

    Studien rund um das Kürbiskernöl

    Bereits 1979 untersuchte eine Gruppe von Ärzten in Wien das Öl aus Kürbiskernen. Dabei war es den Wissenschaftlern ein Bedürfnis, die Wirkweise des Kürbiskernöls auf die Prostata herauszufinden. Patienten mit einem Prostataleiden im ersten Stadium erhielten geschrotete Kürbiskerne über einen Zeitraum von 8 Wochen. Herausgefunden haben die Ärzte, dass nach dieser Zeit eine Verbesserung des Leidens eintrat. Da die meisten Studien rund um das wertvolle Kürbiskernöl jedoch nicht in Europa durchgeführt wurden, sind aussagekräftige Ergebnisse nicht vorhanden.

    In vielen medizinischen Magazinen werden außerdem weitere interessante Artikel im Bereich der Ernährungsmedizin gefunden. So soll Kürbiskernöl einen positiven Einfluss auf unterschiedliche Leiden haben, die im Zusammenhang mit einem erhöhten Cholesterinspiegel stehen. Untersucht wurde in Studien die Wirkung des Inhaltsstoffs Phystosterol auf den Cholesterinspiegel. Allerdings wurden die Untersuchungen an Mäusen durchgeführt, die auf die Allgemeinmedizin somit keinen Einfluss haben. Kürbiskernöl muss dahingehend also noch weiter untersucht werden.

    Tatsächlich nachweisbar ist aber auf jeden Fall die Wirkung auf Haut und Haare. Kürbiskernöl ist sinnvoll bei der „Behandlung“ von trockener Haut und verleiht trockenen Haaren mehr Glanz und Feuchtigkeit.

    Fazit: Kürbiskernöl ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel

    Angesichts der hochwertigen Inhaltsstoffe gilt Kürbiskernöl ohne Frage als wertvolles Nahrungsergänzungsmittel, welches neben seinem Einsatz in der Küche auch als natürliches Mittel für die Pflege von Haut und Haar geeignet ist.

    Im Bereich der Ernährung wird empfohlen, das Öl vor allem in Salaten und kalten Speisen zu verwenden, um die gesundheitlichen Vorteile und die natürlichen Inhaltsstoffe bestmöglich zu nutzen.

    Wer beim Kauf von Kürbiskernöl auf Anbieter und Hersteller achtet, findet das Öl auch in einer hohen Qualität. Immerhin ist nicht jedes Öl, das sich Kürbiskernöl nennt, auch tatsächlich ein reines Kürbiskernöl von hervorragender Qualität. Leider werden Studien zufolge oft auch Öle mit Farbstoffen als Kürbiskernöl verkauft oder sie werden mit anderen Ölen angereichert. Lediglich original Steirisches Kürbiskernöl ist ein reines Öl. Da Kürbiskernöl vor allem nach Öffnen der Flasche nicht lange haltbar ist und schnell ranzig wird, empfiehlt sich der Kauf von kleinen Flaschen mit einer Füllmenge von maximal 250 ml. Bestenfalls wird dieses dann innerhalb von etwa 6 Wochen aufgebraucht.

    Kürbiskernöl gilt als sehr vielseitiges Öl mit den unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten in der Küche und bei der Haut- und Haarpflege. Es sollte deshalb in keinem Haushalt fehlen.

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