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    BIO-Avocadoöl, kaltgepresst 250ml
    BIO-Avocadoöl, kaltgepresst 250ml
    Bio Avocadoöl, 1 x 250 ml Unser Bio Avocadoöl wird aus dem Fruchtfleisch von ausgesuchten, reifen Avocados gewonnen. Es weist einen Geschmack wie eine frische Avocado auf, ist weich wie Butter und zeigt ein leicht nussiges Aroma. Es ist...
    Inhalt 0.25 Liter (39,60 € / 1 Liter)
    9,90 € *

    Woher kommt die Avocado eigentlich?

    Schon seit mehreren 1.000 Jahren wird die Avocado kultiviert. Ursprünglich stammt der zu den Lorbeergewächsen und der Familie der Lauraceae gehörende Avocadobaum aus Mexiko. Er ist immergrün und kann Früchte mit einem Gewicht von bis zu 1,5 kg tragen. Die Sorten „Hass“ mit warziger Haut, „Nabal“ mit glatter Oberfläche und „Furte“ mit einer sehr dünnen Haut gehören zu den beliebtesten Sorten. Weltweit gibt es insgesamt mehr als 400 verschiedene Avocadosorten, die hauptsächlich in Afrika, Australien, Israel, Kalifornien und Spanien angebaut werden. Aber erst ab Beginn der 70er Jahre erfolgte der Anbau in Spanien

    Aufgrund der großen Verbreitung erhielt die Avocado unterschiedliche Namen wie „advokates pear“, „alligator pear“ oder auch „butter pear“. Letzterer ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass das Fruchtfleisch auch als Butterersatz sehr gern verwendet wurde.

    Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts erfolgte jedoch die Verbreitung der Avocado. Sie wird seither auch in Brasilien, Madagaskar, Malaysia sowie auf den Philippinen angebaut. Der Avocado-Export wurde so richtig allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg durchgeführt, eine lange Zeit galt die Frucht als Luxusgut. Inzwischen liegt der jährliche Verbrauch pro Kopf bei ungefähr 3 kg mit steigender Tendenz. Der Grund: Die Avocado verfügt über eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen.

    Die Avocado-Frucht

    Die Frucht des Avocadobaums wird in der Regel in unreifem Zustand geerntet. So kann sie beim langen Transport keinen Schaden nehmen und außerdem in Ruhe nachreifen. Es handelt sich bei Avocados also um so genannte klimakterische Früchte, die – wie beispielsweise auch Bananen und Birnen – bei Zimmertemperatur noch nachreifen können. Eine Avocado gilt dann als reif, wenn sie bei leichtem Druck nachgibt und die Schale matt wird und ihre Farbe verliert.

    Das Fruchtfleisch der Avocado schmeckt nussig und ist etwas cremig. Es ist zum puren Verzehr geeignet, allerdings lassen sich aus ihm auch leckere Dips und Soßen herstellen. Und nicht zuletzt kann natürlich auch Avocadoöl aus der Frucht gewonnen werden.

    Zum Schälen der Avocado muss diese längs in der Mitte bis zum Kern rundherum eingeschnitten werden. Die beiden Hälften lassen sich so leicht in die entgegen gesetzte Richtung drehen, wodurch der wertvolle Kern herausgelöst wird.

    Für die Ernte von Avocados braucht es viel Erfahrung. Anhand des Ölgehalts, welcher im trockenen Zustand bei ungefähr 40 bis 80 Prozent liegen sollte, wird der richtige Zeitpunkt für die Ernte ermittelt. Auch die Farbe lässt auf die Reife der Frucht schließen.

    Herstellung von Avocadoöl

    Sobald die Früchte geerntet sind, erfolgt die Extrahierung der Kerne aus der Avocado. Zur Herstellung von Avocadoöl gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Die entkernten Früchte werden bei 90 Grad zerkleinert und zentrifugiert.
    2. Die Avocadofrüchte werden ohne Zufuhr von Wärme zerkleinert und zentrifugiert. Bei diesem Vorgang erfolgt eine enzymatische Zerstörung der Zellwände zur Gewinnung des Öls.

    Die so genannten 2- oder auch 3-Phasen-Gewinnung ist heute üblich, beide Varianten sind sehr ergiebig. Bei der 2-Phasen-Gewinnung des Öls wird allerdings weniger Frischwasser verwendet, weshalb diese Form der Ölgewinnung deutlich umweltfreundlicher und auch ökonomischer ist. In der Regel wird bei der 2-Phasen-Gewinnung etwa 80 bis 90 Prozent Öl gewonnen.

    Die Avocado wird dabei zunächst gehäutet und entkernt. Im Anschluss kommen die Früchte in einen Desintegrator und in einen Malaxeuer. Im Dekanter wird dann die Masse in entöltes Fruchtfleisch und die Ölphase getrennt. Das Öl wird dann von Verunreinigungen befreit. Das Ergebnis: Klares Avocadoöl in ausgezeichneter Qualität.

    Avocadoöl – Reich an gesunden Inhaltsstoffen

    Avodacoöl ist ein so genanntes Fruchtfleischöl. Reife Früchte bilden die Grundlage für die Ölherstellung.

    Für den Gehalt der Inhaltsstoffe im Öl sind vor allem Herkunft, Sorte und auch die Art der Herstellung entscheidend.

    Typisch für Avocadoöl ist der hohe Anteil an unverseifbaren Phospholipiden (Lecithin, 6 Prozent), Phytosterolen und auch an den fettlöslichen Vitaminen A, D und E. Auch der geringe Anteil an Alpha-Tocopherol (12 mg pro 100 g Avocadoöl) ist ein wichtiger Inhaltsstoff, welcher auch in Soja- und Olivenöl zu finden ist. Die ölige, farblose Flüssigkeit Squalen gehört ebenfalls zu den unverseifbaren Komponenten und ist mit einem Anteil von etwa 5 bis 12 Prozent im Öl zu finden.

    Weitere gesunde Inhaltsstoffe sind:

    • Leucin
    • Isoleucin
    • Carotinoide
    • Linsolsäure (etwa 9 bis 15 Prozent)
    • Ölsäure (etwa 47 bis 70 Prozent)
    • Palmitinsäure (etwa 15 bis 23 Prozent)
    • Palmitoleinsäure (etwa 5 bis 13 Prozent)
    • Phytosterine
    • Stearinsäure (etwa 1 Prozent)
    • Salicylsäure (etwa 0,6 Prozent)

    Vitamin A – Wichtiges Vitamin für den Menschen

    In allen tiefgelb bis rot gefärbten Früchten und auch Gemüsesorten (z. B. Kürbis, Aprikosen, Süßkartoffeln) befinden sich Carotine (Pflanzenfarbstoffe). Der Organismus kann aus Beta-Carotin je nach Bedarf selbst Vitamin A herstellen.

    Dieses wichtige Vitamin ist an der Blutbildung beteiligt und sorgt auch für den Aufbau einer gesunden Haut. Zudem trägt Vitamin A dazu bei, dass der Mensch überhaupt sehen kann und sorgt für gesunde Knochen und Zähne.

    Lutein gut für die Augen

    Lutein, ein Carotinoid, ist unmittelbar am Sehvorgang beteiligt. Es ist als Farbpigment in der Netzhaut des Menschen zu finden und kann unter Umständen Augenkrankheiten mindern oder verhindern.

    Avocadoöl - Fetthaltig und trotzdem gut für den Cholesterinspiegel?

    Bis vor einigen Jahren rieten Ärzte noch davon ab, Avocados bei einem hohen Cholesterinspiegel zu essen. Doch genau die in der Avocado enthaltenen, einfach ungesättigten Fettsäuren sind es, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Während ungesunde Fette aus Käse, Wurst oder Margarine den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen, können gesunde Fette diesen senken.

    Daran erkennt man hochwertiges Avocadoöl

    Avocadoöl wird aus der fetthaltigen Frucht des Avocadobaums gewonnen. Allein die Frucht ist schon reich an Nährstoffen. Avocadoöl wird gern im Lebensmittelbereich verwendet. Eine gelblichgrüne bis grüne Farbe sowie Trübheit deuten darauf hin, dass es sich um ein hochwertiges natives Avocadoöl handelt. Allerdings ist dies auch etwas von der Herstellungsmethode und der Avocado-Sorte abhängig. Raffinationsprozesse zeigen sich anhand einer blassen Farbe, natives Avocadoöl wird im Handel in der Regel mit den Bezeichnungen „grün“ oder „roh“ verkauft.

    Vielseitiges Avocadoöl – Möglichkeiten der Anwendung

    Avocadoöl kommt aufgrund seiner verschiedenen Vitamine und Nährstoffe natürlich zunächst in der Ernährung zum Einsatz. Die Avocado ist aufgrund ihres Nährwerts und Fettgehalts nicht mehr aus den Speiseplänen wegzudenken. Geeignet ist sie sowohl für feine Vorspeisen, als auch für deftige Hauptgerichte und für Süßspeisen.

    Kommt die Avocado mit Sauerstoff in Berührung, können schnell braune Stellen entstehen. Deshalb sollte sie entweder direkt vor dem Verzehr zubereitet werden oder aber ihr Fruchtfleisch wird gut geschützt aufbewahrt (z. B. mit Zitronensaft, wovon aber zur Erhaltung des typischen Eigengeschmacks der Avocado nicht zu viel verwendet werden sollte).

    Doch nicht nur als Nahrungsmittel kommt Avocadoöl zum Einsatz. Die wundheilenden, regulierenden, zellregenerierenden und auch pflegenden Eigenschaften des Öls machen es zum beliebten Baustein in verschiedenen Pflegeprodukten. Das Avocadoöl kann dabei entweder pur verwendet werden oder es findet sich in Kosmetik- oder auch Hygieneprodukten wie beispielsweise Haut-, Haar- und Babypflegeprodukten.

    Avocadoöl – Verwendung in der Küche

    Verglichen mit anderen Früchten weist die Avocado einen sehr hohen Gehalt an Nährstoffen auf. Dabei enthält sie kaum Zucker und Fruchtsäure und verfügt über einen angenehmen, nussigen Geschmack. Etwa 70 Prozent der Frucht lassen sich verwerten.

    Avocadoöl eignet sich in der Küche hervorragend als Butterersatz und ist ideal zum Braten von Fisch, Fleisch, Geflügel und Toast. Dabei verleiht das Öl den Lebensmitteln einen besonderen Geschmack. In Suppen sorgt es für leicht grüne Färbung, außerdem passt es gut zu Gemüsen und Salaten wie Spinat, Artischocken, Pilzen, Spargel oder auch Auberginen. Auch eine Kombination mit anderen Ölen zur geschmacklichen Abstimmung ist möglich, ebenso wie die Verwendung bei der Zubereitung von Dips oder auch Pesto.

    Avocadoöl für die Haare

    Avocados sind nicht nur gesund und lecker, sondern auch für die Haare gut. Die wertvollen Fettsäuren und der hohe Fettanteil sorgen dafür, dass strapaziertes und trockenes Haar wieder glänzend, geschmeidig und gesund aussieht. In vielen Glanz-Packungen oder auch in Feuchtigkeit spendenden Kuren gehört Avocadoöl inzwischen zu den typischen Inhaltsstoffen. Entscheidend ist dabei der Gehalt an Avocadoöl – weniger als 2 Prozent zeigen keine bis wenig Wirkung auf die Haare.

    Rezepte für Haarkuren mit Avocadoöl

    Wer sich keine teuren Pflegeprodukte kaufen möchte, kann Haarpflegeprodukte mit Avocadoöl auch selbst herstellen. Diese lassen sich schnell und unkompliziert zubereiten.

    Um eine Avocado-Haarkur herzustellen, werden 2 Esslöffel Avocadoöl mit jeweils 2 Esslöffel Oliven- und Sonnenblumenöl und einigen Spritzern Zitrone vermischt. Diese Mischung wird sanft ins Haar einmassiert und nach etwa 20 bis 30 Minuten gründlich mit warmem Wasser wieder ausgespült. Wird eine solche Haarkur regelmäßig angewendet, schützt sie das Haar vor Austrocknung und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit für die Kopfhaut.

    Eine Intensiv-Haarkur mit Avocadoöl ist ebenfalls möglich. Dabei wird das Avocadoöl direkt ins Haar einmassiert und mit einer Folie abgedeckt. Nach einer Einwirkzeit von etwa einer Stunde wird das Öl dann mit etwas Shampoo ausgewaschen. Intensiver wird die Wirkung, wenn das Öl über Nacht einwirken kann. Das Haar erhält mehr Glanz, brüchige Stellen können so repariert werden.

    Für eine lang anhaltende Wirkung von Pflege und Glanz ist es empfehlenswert, eine Wochen-Kur anzuwenden. Dazu wird ein Esslöffel Avocadoöl gründlich mit einem Esslöffel Honig vermischt. Diese Kur wird dann einmal in der Woche leicht in das feuchte Haar einmassiert. Wird diese Kur außerdem regelmäßig angewendet, können sich der Feuchtigkeitsgehalt der Haare und auch die Haarstruktur deutlich verbessern.

    Avocadoöl für die Haut

    Avocadoöl ist generell sehr vielseitig. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es auch die Haut pflegt. Nach dem Auftragen kann es die Neubildung der Zellen unterstützen. Dieser Faktor ist vor allem dann sehr hilfreich, wenn es um die kosmetische Korrektur von Narbengewebe geht. Die Heilung kann dadurch unterstützt werden, die Übergänge zur gesunden Haut wirken sanfter. Bei frühzeitiger Anwendung von Avocadoöl lassen sich unter Umständen sogar deutliche Narbenbilder fast gänzlich vermeiden. Avocadoöl zieht dabei schnell in die Haut ein und macht sie so geschmeidig. Geeignet ist es eigentlich für alle Hauttypen, egal ob trockene oder fettige Haut oder Mischhaut. Bei Mischhaut kann Avocadoöl sogar grobe Hautporen verfeinern. Wird Avocadoöl langfristig angewendet, kann es zu einem klaren Hautbild, mehr Spannkraft und auch Vitalität der Haut beitragen.

    Das enthaltene Biotin trägt dazu bei, dass Avocadoöl eine positive Wirkung auf trockene und auch geschädigte Haut hat. Es kann nachhaltig vor Umwelteinflüssen schützen und hilft der Haut zudem, mehr Feuchtigkeit aufzunehmen. Bei längerer Anwendung lassen sich außerdem Fältchen ausgleichen, auch Hautschuppen verschwinden. Raue Ellbogen oder auch Knie können mit Avocadoöl reduziert werden.

    Da Avocadoöl für trockene bis sehr trockene Haut geeignet ist, kann es auch bei barrieregestörter und sonngengeschädigter Haut wahre Wunder bewirken. Auch schuppende Haut wird besser, was auf den Gehalt an Phytosterinen und Vitaminen zurückzuführen ist.

    Avocadoöl pur auf der Haut anwenden

    Avocadoöl kann in unverdünnter Form auf rissige und trockene Hautstellen aufgetragen werden. Hierfür eignet sich ein Wattepad am besten, für kleinere Hautareale (z. B. um Fuß- und Fingernägel) ist die Verwendung eines Wattestäbchens besser. Nach der Behandlung ist auch kein unangenehmer Fettfilm auf der Haut, dass Avocadoöl zieht schnell in die Haut ein.

    Der „Gleitschienen-Effekt“

    Dank des so genannten „Gleitschienen-Effekts“ kann Avocadoöl anderer Wirkstoffe einer Emulsion oder Ölmischen mit in die Haut nehmen, wodurch die Effizienz und Wirksamkeit vieler kosmetischer Produkte deutlich verbessert wird. Avocadoöl verfügt über ein Emulgiervermögen, was den Effekt noch verstärkt. Es kommt zu einer optimierten Versorgung mit natürlichen Wirkstoffen bei der Benetzung der Haut mit dem Pflegeprodukt.

    Rezepte für Gesichtsmasken mit Avocadoöl

    Mit einer Gesichtsmaske aus Avocadoöl kann man sich und seiner Haut etwas Gutes tun. In Drogeriemärkten und Apotheken können entsprechende Masken zwar gekauft werden, allerdings lässt sich eine Gesichtsmaske mit Avocadoöl auch ganz einfach selbst herstellen. Die Haut wird durch die enthaltenen Nährstoffe, ungesättigten Fettsäuren und Vitamine nachhaltig gepflegt. Dabei gibt es für Gesichtsmasken mit Avocadoöl die unterschiedlichsten Rezepte.

    Eine Gesichtsmaske mit Avocadoöl kann beispielsweise ganz einfach mit einem Esslöffel Quark und einem Esslöffel Avocadoöl hergestellt werden. Beides wird mit einer Gabel solange verrührt, bis eine streichfähige Masse entstanden ist. Unter Aussparung von Augen und Mund wird diese Gesichtsmaske dann auf die Haut aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von etwa 15 Minuten mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

    Quark und Avocadoöl wirken in Verbindung als guter Spender für Feuchtigkeit und tragen dazu bei, dass kleine Hautfältchen wieder aufgepolstert werden. Durch eine solche Maske fühlt sich die Haut weicher und glatter an, sogar Pickel können damit bekämpft werden.

    Eine Alternative ist eine Gesichtsmaske aus 2 Esslöffen Avocadoöl, 1 Becher Naturjoghurt, 2 Teelöffeln Zitronensaft und 1 Teelöffel Honig. Die Zutaten werden gut miteinander vermischt. Anschließend muss die Masse zunächst für eine Dauer von etwa 30 Minuten im Kühlschrank gut durchkühlen, bevor sie auf Gesicht oder Dekolleté aufgetragen werden kann. Für etwa 20 Minuten sollte die Maske auf der Haut bleiben, aber auch eine längere Zeit ist möglich. Mit lauwarmem Wasser wird die Maske wieder abgewaschen.

    Gibt es bei der Verwendung von Avocadoöl etwas zu beachten?

    Grundsätzlich gibt es weder bei der Anwendung von Avocados noch von Avocadoöl Nebenwirkungen.

    Allerdings sollten Menschen, die so genannte gerinnungshemmende Herzmedikamente oder auch blutverändernde Medikamente einnehmen, von einem übermäßigen Genuss absehen, da es zu einer Veränderung der Blutgerinnung aufgrund der enthaltenen Salicylsäure kommen kann. Avocadoöl kann auch die Wirkung von Medikamenten aufheben, weshalb bei Medikamenteneinnahme immer vorher mit dem Arzt besprochen werden sollte, ob und in welchen Mengen Avocadoöl tatsächlich unbedenklich ist.

    Ein übermäßiger Avocado-Verzehr, ganz gleich ob Frucht oder Öl, kann außerdem Migräne auslösen.

    Im Normalfall sind Nebenwirkungen – ganz egal, ob bei der Anwendung von Avocadoöl als Nahrungsmittel oder in Form von Kosmetikprodukten – aber nicht üblich. Wer jedoch unter einer Avocado-Allergie leidet, sollte die Finger auch von Avocadoöl lassen.

    Studien über Avocadoöl

    Zu Avocadoöl wurden inzwischen sehr viele wissenschaftliche Studien durchgeführt, welche die positive Wirkung auf Haut und auch Haare belegen.

    Eine Studie der Amerikanischen Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie San Diego deckte unter anderem auf, dass Avocadoöl zum Schutz gegen freie Radikale dienen kann. Es hat damit eine Schutzwirkung gegen vorzeitige Alterung, Gewebeschäden und diverse Krankheiten.

    Aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe ist Avocadoöl natürlich in der Kosmetikindustrie sehr beliebt und findet sich in vielen hochpreisigen Pflegeprodukten.

    Wirkung von Avocadoöl

    Aufgrund der speziellen Inhaltsstoffe kann sich Avocadoöl deutlich von anderen Pflanzenölen abheben. Gerade deshalb wird es in vielen Ländern zur Linderung diverser Beschwerden verwendet, wobei die Wirkung aber nicht ausreichend nachgewiesen ist. Nachweislich wirkt es sich aber positiv auf Haut und Haare aus und wird auch deshalb bereits seit vielen Jahrhunderten für diesen Bereich verwendet.

    Die positive Wirkung auf Haut und Haare geht dabei vor allem von den unverseifbaren Inhaltsstoffen wie Phytosterin sowie die gut verträglichen Inhaltsstoffe wie Palmitoleinsäure zurück. Avocadoöl ist deshalb auch für die Herstellung von zertifizierter Naturkosmetik zugelassen.

    Avocadoöl richtig lagern

    Sofern die Flasche mit Avocadoöl noch original verschlossen ist, ist es ausreichend, diese an einem dunklen, trockenen Ort zu lagern. Dadurch wird das Aroma bewahrt. Angebrochenes Avocadoöl ist ungekühlt etwa 3 Monate und im Kühlschrank bis zu 12 Monate haltbar.

    Fazit: Avocadoöl wertvoll und für Haut- und Haarprobleme unverzichtbar

    Wer unter Haut- und/oder Haarproblemen leidet, sollte nicht auf Avocadoöl verzichten. Es empfiehlt sich aufgrund seiner hochwertigen Inhaltsstoffe bei empfindlicher Haut und strapazierten Haaren. Die Haut wird geschmeidiger und das Haar glänzender und gesünder, dafür gibt es bereits wissenschaftliche Belege. Natürlich ist Avocadoöl auch in der Küche sehr beliebt. Da Avocados zu den gesündesten Früchten weltweit gehören, gilt dies natürlich auch für Avocadoöl.

    Woher kommt die Avocado eigentlich? Schon seit mehreren 1.000 Jahren wird die Avocado kultiviert. Ursprünglich stammt der zu den Lorbeergewächsen und der Familie der Lauraceae gehörende... mehr erfahren »
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    Woher kommt die Avocado eigentlich?

    Schon seit mehreren 1.000 Jahren wird die Avocado kultiviert. Ursprünglich stammt der zu den Lorbeergewächsen und der Familie der Lauraceae gehörende Avocadobaum aus Mexiko. Er ist immergrün und kann Früchte mit einem Gewicht von bis zu 1,5 kg tragen. Die Sorten „Hass“ mit warziger Haut, „Nabal“ mit glatter Oberfläche und „Furte“ mit einer sehr dünnen Haut gehören zu den beliebtesten Sorten. Weltweit gibt es insgesamt mehr als 400 verschiedene Avocadosorten, die hauptsächlich in Afrika, Australien, Israel, Kalifornien und Spanien angebaut werden. Aber erst ab Beginn der 70er Jahre erfolgte der Anbau in Spanien

    Aufgrund der großen Verbreitung erhielt die Avocado unterschiedliche Namen wie „advokates pear“, „alligator pear“ oder auch „butter pear“. Letzterer ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass das Fruchtfleisch auch als Butterersatz sehr gern verwendet wurde.

    Erst im Laufe des 19. Jahrhunderts erfolgte jedoch die Verbreitung der Avocado. Sie wird seither auch in Brasilien, Madagaskar, Malaysia sowie auf den Philippinen angebaut. Der Avocado-Export wurde so richtig allerdings erst nach dem 2. Weltkrieg durchgeführt, eine lange Zeit galt die Frucht als Luxusgut. Inzwischen liegt der jährliche Verbrauch pro Kopf bei ungefähr 3 kg mit steigender Tendenz. Der Grund: Die Avocado verfügt über eine Vielzahl an gesunden Inhaltsstoffen.

    Die Avocado-Frucht

    Die Frucht des Avocadobaums wird in der Regel in unreifem Zustand geerntet. So kann sie beim langen Transport keinen Schaden nehmen und außerdem in Ruhe nachreifen. Es handelt sich bei Avocados also um so genannte klimakterische Früchte, die – wie beispielsweise auch Bananen und Birnen – bei Zimmertemperatur noch nachreifen können. Eine Avocado gilt dann als reif, wenn sie bei leichtem Druck nachgibt und die Schale matt wird und ihre Farbe verliert.

    Das Fruchtfleisch der Avocado schmeckt nussig und ist etwas cremig. Es ist zum puren Verzehr geeignet, allerdings lassen sich aus ihm auch leckere Dips und Soßen herstellen. Und nicht zuletzt kann natürlich auch Avocadoöl aus der Frucht gewonnen werden.

    Zum Schälen der Avocado muss diese längs in der Mitte bis zum Kern rundherum eingeschnitten werden. Die beiden Hälften lassen sich so leicht in die entgegen gesetzte Richtung drehen, wodurch der wertvolle Kern herausgelöst wird.

    Für die Ernte von Avocados braucht es viel Erfahrung. Anhand des Ölgehalts, welcher im trockenen Zustand bei ungefähr 40 bis 80 Prozent liegen sollte, wird der richtige Zeitpunkt für die Ernte ermittelt. Auch die Farbe lässt auf die Reife der Frucht schließen.

    Herstellung von Avocadoöl

    Sobald die Früchte geerntet sind, erfolgt die Extrahierung der Kerne aus der Avocado. Zur Herstellung von Avocadoöl gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Die entkernten Früchte werden bei 90 Grad zerkleinert und zentrifugiert.
    2. Die Avocadofrüchte werden ohne Zufuhr von Wärme zerkleinert und zentrifugiert. Bei diesem Vorgang erfolgt eine enzymatische Zerstörung der Zellwände zur Gewinnung des Öls.

    Die so genannten 2- oder auch 3-Phasen-Gewinnung ist heute üblich, beide Varianten sind sehr ergiebig. Bei der 2-Phasen-Gewinnung des Öls wird allerdings weniger Frischwasser verwendet, weshalb diese Form der Ölgewinnung deutlich umweltfreundlicher und auch ökonomischer ist. In der Regel wird bei der 2-Phasen-Gewinnung etwa 80 bis 90 Prozent Öl gewonnen.

    Die Avocado wird dabei zunächst gehäutet und entkernt. Im Anschluss kommen die Früchte in einen Desintegrator und in einen Malaxeuer. Im Dekanter wird dann die Masse in entöltes Fruchtfleisch und die Ölphase getrennt. Das Öl wird dann von Verunreinigungen befreit. Das Ergebnis: Klares Avocadoöl in ausgezeichneter Qualität.

    Avocadoöl – Reich an gesunden Inhaltsstoffen

    Avodacoöl ist ein so genanntes Fruchtfleischöl. Reife Früchte bilden die Grundlage für die Ölherstellung.

    Für den Gehalt der Inhaltsstoffe im Öl sind vor allem Herkunft, Sorte und auch die Art der Herstellung entscheidend.

    Typisch für Avocadoöl ist der hohe Anteil an unverseifbaren Phospholipiden (Lecithin, 6 Prozent), Phytosterolen und auch an den fettlöslichen Vitaminen A, D und E. Auch der geringe Anteil an Alpha-Tocopherol (12 mg pro 100 g Avocadoöl) ist ein wichtiger Inhaltsstoff, welcher auch in Soja- und Olivenöl zu finden ist. Die ölige, farblose Flüssigkeit Squalen gehört ebenfalls zu den unverseifbaren Komponenten und ist mit einem Anteil von etwa 5 bis 12 Prozent im Öl zu finden.

    Weitere gesunde Inhaltsstoffe sind:

    • Leucin
    • Isoleucin
    • Carotinoide
    • Linsolsäure (etwa 9 bis 15 Prozent)
    • Ölsäure (etwa 47 bis 70 Prozent)
    • Palmitinsäure (etwa 15 bis 23 Prozent)
    • Palmitoleinsäure (etwa 5 bis 13 Prozent)
    • Phytosterine
    • Stearinsäure (etwa 1 Prozent)
    • Salicylsäure (etwa 0,6 Prozent)

    Vitamin A – Wichtiges Vitamin für den Menschen

    In allen tiefgelb bis rot gefärbten Früchten und auch Gemüsesorten (z. B. Kürbis, Aprikosen, Süßkartoffeln) befinden sich Carotine (Pflanzenfarbstoffe). Der Organismus kann aus Beta-Carotin je nach Bedarf selbst Vitamin A herstellen.

    Dieses wichtige Vitamin ist an der Blutbildung beteiligt und sorgt auch für den Aufbau einer gesunden Haut. Zudem trägt Vitamin A dazu bei, dass der Mensch überhaupt sehen kann und sorgt für gesunde Knochen und Zähne.

    Lutein gut für die Augen

    Lutein, ein Carotinoid, ist unmittelbar am Sehvorgang beteiligt. Es ist als Farbpigment in der Netzhaut des Menschen zu finden und kann unter Umständen Augenkrankheiten mindern oder verhindern.

    Avocadoöl - Fetthaltig und trotzdem gut für den Cholesterinspiegel?

    Bis vor einigen Jahren rieten Ärzte noch davon ab, Avocados bei einem hohen Cholesterinspiegel zu essen. Doch genau die in der Avocado enthaltenen, einfach ungesättigten Fettsäuren sind es, die den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Während ungesunde Fette aus Käse, Wurst oder Margarine den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen, können gesunde Fette diesen senken.

    Daran erkennt man hochwertiges Avocadoöl

    Avocadoöl wird aus der fetthaltigen Frucht des Avocadobaums gewonnen. Allein die Frucht ist schon reich an Nährstoffen. Avocadoöl wird gern im Lebensmittelbereich verwendet. Eine gelblichgrüne bis grüne Farbe sowie Trübheit deuten darauf hin, dass es sich um ein hochwertiges natives Avocadoöl handelt. Allerdings ist dies auch etwas von der Herstellungsmethode und der Avocado-Sorte abhängig. Raffinationsprozesse zeigen sich anhand einer blassen Farbe, natives Avocadoöl wird im Handel in der Regel mit den Bezeichnungen „grün“ oder „roh“ verkauft.

    Vielseitiges Avocadoöl – Möglichkeiten der Anwendung

    Avocadoöl kommt aufgrund seiner verschiedenen Vitamine und Nährstoffe natürlich zunächst in der Ernährung zum Einsatz. Die Avocado ist aufgrund ihres Nährwerts und Fettgehalts nicht mehr aus den Speiseplänen wegzudenken. Geeignet ist sie sowohl für feine Vorspeisen, als auch für deftige Hauptgerichte und für Süßspeisen.

    Kommt die Avocado mit Sauerstoff in Berührung, können schnell braune Stellen entstehen. Deshalb sollte sie entweder direkt vor dem Verzehr zubereitet werden oder aber ihr Fruchtfleisch wird gut geschützt aufbewahrt (z. B. mit Zitronensaft, wovon aber zur Erhaltung des typischen Eigengeschmacks der Avocado nicht zu viel verwendet werden sollte).

    Doch nicht nur als Nahrungsmittel kommt Avocadoöl zum Einsatz. Die wundheilenden, regulierenden, zellregenerierenden und auch pflegenden Eigenschaften des Öls machen es zum beliebten Baustein in verschiedenen Pflegeprodukten. Das Avocadoöl kann dabei entweder pur verwendet werden oder es findet sich in Kosmetik- oder auch Hygieneprodukten wie beispielsweise Haut-, Haar- und Babypflegeprodukten.

    Avocadoöl – Verwendung in der Küche

    Verglichen mit anderen Früchten weist die Avocado einen sehr hohen Gehalt an Nährstoffen auf. Dabei enthält sie kaum Zucker und Fruchtsäure und verfügt über einen angenehmen, nussigen Geschmack. Etwa 70 Prozent der Frucht lassen sich verwerten.

    Avocadoöl eignet sich in der Küche hervorragend als Butterersatz und ist ideal zum Braten von Fisch, Fleisch, Geflügel und Toast. Dabei verleiht das Öl den Lebensmitteln einen besonderen Geschmack. In Suppen sorgt es für leicht grüne Färbung, außerdem passt es gut zu Gemüsen und Salaten wie Spinat, Artischocken, Pilzen, Spargel oder auch Auberginen. Auch eine Kombination mit anderen Ölen zur geschmacklichen Abstimmung ist möglich, ebenso wie die Verwendung bei der Zubereitung von Dips oder auch Pesto.

    Avocadoöl für die Haare

    Avocados sind nicht nur gesund und lecker, sondern auch für die Haare gut. Die wertvollen Fettsäuren und der hohe Fettanteil sorgen dafür, dass strapaziertes und trockenes Haar wieder glänzend, geschmeidig und gesund aussieht. In vielen Glanz-Packungen oder auch in Feuchtigkeit spendenden Kuren gehört Avocadoöl inzwischen zu den typischen Inhaltsstoffen. Entscheidend ist dabei der Gehalt an Avocadoöl – weniger als 2 Prozent zeigen keine bis wenig Wirkung auf die Haare.

    Rezepte für Haarkuren mit Avocadoöl

    Wer sich keine teuren Pflegeprodukte kaufen möchte, kann Haarpflegeprodukte mit Avocadoöl auch selbst herstellen. Diese lassen sich schnell und unkompliziert zubereiten.

    Um eine Avocado-Haarkur herzustellen, werden 2 Esslöffel Avocadoöl mit jeweils 2 Esslöffel Oliven- und Sonnenblumenöl und einigen Spritzern Zitrone vermischt. Diese Mischung wird sanft ins Haar einmassiert und nach etwa 20 bis 30 Minuten gründlich mit warmem Wasser wieder ausgespült. Wird eine solche Haarkur regelmäßig angewendet, schützt sie das Haar vor Austrocknung und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit für die Kopfhaut.

    Eine Intensiv-Haarkur mit Avocadoöl ist ebenfalls möglich. Dabei wird das Avocadoöl direkt ins Haar einmassiert und mit einer Folie abgedeckt. Nach einer Einwirkzeit von etwa einer Stunde wird das Öl dann mit etwas Shampoo ausgewaschen. Intensiver wird die Wirkung, wenn das Öl über Nacht einwirken kann. Das Haar erhält mehr Glanz, brüchige Stellen können so repariert werden.

    Für eine lang anhaltende Wirkung von Pflege und Glanz ist es empfehlenswert, eine Wochen-Kur anzuwenden. Dazu wird ein Esslöffel Avocadoöl gründlich mit einem Esslöffel Honig vermischt. Diese Kur wird dann einmal in der Woche leicht in das feuchte Haar einmassiert. Wird diese Kur außerdem regelmäßig angewendet, können sich der Feuchtigkeitsgehalt der Haare und auch die Haarstruktur deutlich verbessern.

    Avocadoöl für die Haut

    Avocadoöl ist generell sehr vielseitig. So ist es auch nicht verwunderlich, dass es auch die Haut pflegt. Nach dem Auftragen kann es die Neubildung der Zellen unterstützen. Dieser Faktor ist vor allem dann sehr hilfreich, wenn es um die kosmetische Korrektur von Narbengewebe geht. Die Heilung kann dadurch unterstützt werden, die Übergänge zur gesunden Haut wirken sanfter. Bei frühzeitiger Anwendung von Avocadoöl lassen sich unter Umständen sogar deutliche Narbenbilder fast gänzlich vermeiden. Avocadoöl zieht dabei schnell in die Haut ein und macht sie so geschmeidig. Geeignet ist es eigentlich für alle Hauttypen, egal ob trockene oder fettige Haut oder Mischhaut. Bei Mischhaut kann Avocadoöl sogar grobe Hautporen verfeinern. Wird Avocadoöl langfristig angewendet, kann es zu einem klaren Hautbild, mehr Spannkraft und auch Vitalität der Haut beitragen.

    Das enthaltene Biotin trägt dazu bei, dass Avocadoöl eine positive Wirkung auf trockene und auch geschädigte Haut hat. Es kann nachhaltig vor Umwelteinflüssen schützen und hilft der Haut zudem, mehr Feuchtigkeit aufzunehmen. Bei längerer Anwendung lassen sich außerdem Fältchen ausgleichen, auch Hautschuppen verschwinden. Raue Ellbogen oder auch Knie können mit Avocadoöl reduziert werden.

    Da Avocadoöl für trockene bis sehr trockene Haut geeignet ist, kann es auch bei barrieregestörter und sonngengeschädigter Haut wahre Wunder bewirken. Auch schuppende Haut wird besser, was auf den Gehalt an Phytosterinen und Vitaminen zurückzuführen ist.

    Avocadoöl pur auf der Haut anwenden

    Avocadoöl kann in unverdünnter Form auf rissige und trockene Hautstellen aufgetragen werden. Hierfür eignet sich ein Wattepad am besten, für kleinere Hautareale (z. B. um Fuß- und Fingernägel) ist die Verwendung eines Wattestäbchens besser. Nach der Behandlung ist auch kein unangenehmer Fettfilm auf der Haut, dass Avocadoöl zieht schnell in die Haut ein.

    Der „Gleitschienen-Effekt“

    Dank des so genannten „Gleitschienen-Effekts“ kann Avocadoöl anderer Wirkstoffe einer Emulsion oder Ölmischen mit in die Haut nehmen, wodurch die Effizienz und Wirksamkeit vieler kosmetischer Produkte deutlich verbessert wird. Avocadoöl verfügt über ein Emulgiervermögen, was den Effekt noch verstärkt. Es kommt zu einer optimierten Versorgung mit natürlichen Wirkstoffen bei der Benetzung der Haut mit dem Pflegeprodukt.

    Rezepte für Gesichtsmasken mit Avocadoöl

    Mit einer Gesichtsmaske aus Avocadoöl kann man sich und seiner Haut etwas Gutes tun. In Drogeriemärkten und Apotheken können entsprechende Masken zwar gekauft werden, allerdings lässt sich eine Gesichtsmaske mit Avocadoöl auch ganz einfach selbst herstellen. Die Haut wird durch die enthaltenen Nährstoffe, ungesättigten Fettsäuren und Vitamine nachhaltig gepflegt. Dabei gibt es für Gesichtsmasken mit Avocadoöl die unterschiedlichsten Rezepte.

    Eine Gesichtsmaske mit Avocadoöl kann beispielsweise ganz einfach mit einem Esslöffel Quark und einem Esslöffel Avocadoöl hergestellt werden. Beides wird mit einer Gabel solange verrührt, bis eine streichfähige Masse entstanden ist. Unter Aussparung von Augen und Mund wird diese Gesichtsmaske dann auf die Haut aufgetragen und nach einer Einwirkzeit von etwa 15 Minuten mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

    Quark und Avocadoöl wirken in Verbindung als guter Spender für Feuchtigkeit und tragen dazu bei, dass kleine Hautfältchen wieder aufgepolstert werden. Durch eine solche Maske fühlt sich die Haut weicher und glatter an, sogar Pickel können damit bekämpft werden.

    Eine Alternative ist eine Gesichtsmaske aus 2 Esslöffen Avocadoöl, 1 Becher Naturjoghurt, 2 Teelöffeln Zitronensaft und 1 Teelöffel Honig. Die Zutaten werden gut miteinander vermischt. Anschließend muss die Masse zunächst für eine Dauer von etwa 30 Minuten im Kühlschrank gut durchkühlen, bevor sie auf Gesicht oder Dekolleté aufgetragen werden kann. Für etwa 20 Minuten sollte die Maske auf der Haut bleiben, aber auch eine längere Zeit ist möglich. Mit lauwarmem Wasser wird die Maske wieder abgewaschen.

    Gibt es bei der Verwendung von Avocadoöl etwas zu beachten?

    Grundsätzlich gibt es weder bei der Anwendung von Avocados noch von Avocadoöl Nebenwirkungen.

    Allerdings sollten Menschen, die so genannte gerinnungshemmende Herzmedikamente oder auch blutverändernde Medikamente einnehmen, von einem übermäßigen Genuss absehen, da es zu einer Veränderung der Blutgerinnung aufgrund der enthaltenen Salicylsäure kommen kann. Avocadoöl kann auch die Wirkung von Medikamenten aufheben, weshalb bei Medikamenteneinnahme immer vorher mit dem Arzt besprochen werden sollte, ob und in welchen Mengen Avocadoöl tatsächlich unbedenklich ist.

    Ein übermäßiger Avocado-Verzehr, ganz gleich ob Frucht oder Öl, kann außerdem Migräne auslösen.

    Im Normalfall sind Nebenwirkungen – ganz egal, ob bei der Anwendung von Avocadoöl als Nahrungsmittel oder in Form von Kosmetikprodukten – aber nicht üblich. Wer jedoch unter einer Avocado-Allergie leidet, sollte die Finger auch von Avocadoöl lassen.

    Studien über Avocadoöl

    Zu Avocadoöl wurden inzwischen sehr viele wissenschaftliche Studien durchgeführt, welche die positive Wirkung auf Haut und auch Haare belegen.

    Eine Studie der Amerikanischen Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie San Diego deckte unter anderem auf, dass Avocadoöl zum Schutz gegen freie Radikale dienen kann. Es hat damit eine Schutzwirkung gegen vorzeitige Alterung, Gewebeschäden und diverse Krankheiten.

    Aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe ist Avocadoöl natürlich in der Kosmetikindustrie sehr beliebt und findet sich in vielen hochpreisigen Pflegeprodukten.

    Wirkung von Avocadoöl

    Aufgrund der speziellen Inhaltsstoffe kann sich Avocadoöl deutlich von anderen Pflanzenölen abheben. Gerade deshalb wird es in vielen Ländern zur Linderung diverser Beschwerden verwendet, wobei die Wirkung aber nicht ausreichend nachgewiesen ist. Nachweislich wirkt es sich aber positiv auf Haut und Haare aus und wird auch deshalb bereits seit vielen Jahrhunderten für diesen Bereich verwendet.

    Die positive Wirkung auf Haut und Haare geht dabei vor allem von den unverseifbaren Inhaltsstoffen wie Phytosterin sowie die gut verträglichen Inhaltsstoffe wie Palmitoleinsäure zurück. Avocadoöl ist deshalb auch für die Herstellung von zertifizierter Naturkosmetik zugelassen.

    Avocadoöl richtig lagern

    Sofern die Flasche mit Avocadoöl noch original verschlossen ist, ist es ausreichend, diese an einem dunklen, trockenen Ort zu lagern. Dadurch wird das Aroma bewahrt. Angebrochenes Avocadoöl ist ungekühlt etwa 3 Monate und im Kühlschrank bis zu 12 Monate haltbar.

    Fazit: Avocadoöl wertvoll und für Haut- und Haarprobleme unverzichtbar

    Wer unter Haut- und/oder Haarproblemen leidet, sollte nicht auf Avocadoöl verzichten. Es empfiehlt sich aufgrund seiner hochwertigen Inhaltsstoffe bei empfindlicher Haut und strapazierten Haaren. Die Haut wird geschmeidiger und das Haar glänzender und gesünder, dafür gibt es bereits wissenschaftliche Belege. Natürlich ist Avocadoöl auch in der Küche sehr beliebt. Da Avocados zu den gesündesten Früchten weltweit gehören, gilt dies natürlich auch für Avocadoöl.