• Aprikosenkernöl – Sanfte Pflege für Haut, Haar und mehr...

    aprikosenkernoel

    Zur Vereinfachung wird Aprikosenkernöl oft auch nur als Aprikosenöl bezeichnet. Gemeint ist damit das gleiche Öl. Um jedoch einer fälschlichen Annahme entgegenzuwirken sei gesagt, dass das Öl nicht aus der Frucht, sondern aus der Mandel des Steins gewonnen wird. Es eignet sich sowohl zur Verwendung als Speiseöl, als auch zur Herstellung von kosmetischen Produkten.

    Aprikosenkernöl ist mittlerweile sehr beliebt, vor allem im Bereich der Haut- und Haarpflege spielen die wertvollen Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle. Aprikosenkernöl hat nicht nur einen guten Geschmack, es duftet außerdem schön nach frischen Aprikosen. In der Küche eignet es sich vor allem für Süßspeisen. Aber was genau macht das Aprikosenkernöl so besonders und woher kommt es?

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    Aprikosenkernöl – Sanfte Pflege für Haut, Haar und mehr...

    aprikosenkernoel

    Zur Vereinfachung wird Aprikosenkernöl oft auch nur als Aprikosenöl bezeichnet. Gemeint ist damit das gleiche Öl. Um jedoch einer fälschlichen Annahme entgegenzuwirken sei gesagt, dass das Öl nicht aus der Frucht, sondern aus der Mandel des Steins gewonnen wird. Es eignet sich sowohl zur Verwendung als Speiseöl, als auch zur Herstellung von kosmetischen Produkten.

    Aprikosenkernöl ist mittlerweile sehr beliebt, vor allem im Bereich der Haut- und Haarpflege spielen die wertvollen Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle. Aprikosenkernöl hat nicht nur einen guten Geschmack, es duftet außerdem schön nach frischen Aprikosen. In der Küche eignet es sich vor allem für Süßspeisen. Aber was genau macht das Aprikosenkernöl so besonders und woher kommt es?

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    Der Aprikosenbaum – Wo kommt er eigentlich her?

    Der Aprikosenbaum oder auch Aprikosenstrauch kommt ursprünglich aus China, wurde aber auch schon 3.000 v. Chr. in Armenien angebaut. Er erhielt deshalb auch den lateinischen Namen Prunus armeniaca. Von Armenien aus gelangte der Aprikosenbaum bis nach Europa, weshalb damals der Irrglaube aufkam, er stamme ursprünglich aus Armenien.

    Inzwischen wird der Aprikosenbaum aber in vielen Ländern wie beispielsweise in der Schweiz, in Österreich, in Italien, in Spanien oder in Ungarn angebaut. Das Hauptanbaugebiet ist allerdings die Türkei. Da der Aprikosenbaum recht unempfindlich gegenüber Kälte ist, ist ein Anbau aber in vielen und auch kälteren Regionen problemlos möglich.

    Die Frucht des Aprikosenbaums

    Die Aprikose ist eine Steinfrucht mit einem Durchmesser von etwa 4 bis 8 cm. Sie weist eine kugelige, selten auch längliche Form auf, ist samtig behaart und hellgelb bis orangerot gefärbt. Auf der Sonnenseite finden sich sehr oft kaminrote Flecken oder Punkte. Die Aprikose weist eine Längsfurche auf und ist am Grund genabelt. Das Fruchtfleisch löst sich leicht vom bauchig linsenförmigen Steinkern ab, welcher etwa 3 cm lang und leicht rau ist. Der Rand des Kerns ist verdickt und mehrfach gefurcht, die in ihm enthaltenen Samen haben einen bitteren oder auch süßlichen Geschmack.

    Von der Frucht zum Öl – So wird Aprikosenkernöl hergestellt

    Aprikosen werden in Europa üblicherweise im Juli geerntet. Bevor sie für die Herstellung von Aprikosenkernöl verwendet werden können, müssen sie zunächst getrocknet werden. Verwendung finden zwei Sorten Aprikosen: die süße Zuchtaprikose oder aber die eher säuerlichen Wildaprikosen.

    Die Wildaprikosen verfügen über einen hohen Gehalt am B-Vitamin Amygdalin. Die süßen Zuchtaprikosen hingegen haben einen süßen Kern mit dem Aroma einer Mandel und werden meist zur Herstellung von Persipan genutzt.

    Zur Herstellung von Aprikosenkernöl werden die Aprikosen halbiert, wodurch sich der Stein herauslösen lässt. Die Herstellung des Aprikosenkernöls selbst ist mit einem hohen Maß an Handarbeit verbunden. Auch die gewonnenen Steine der Aprikose müssen getrocknet werden, um sie anschließend knacken zu können. Der Stein einer Wildaprikose weist eine gedrungene Form auf und ist etwa 2,5 cm groß. Die aus den Steinen gewonnen Kerne sehen rein optisch etwas aus, wie Mandeln. Es erfolgt im Anschluss eine handverlesene Qualitätskontrolle, bei der fehlerhafte und angebrochene Kerne aussortiert werden. Durch Kaltpressung wird dann aus den Aprikosenkernen das Öl gewonnen.

    Ein Problem gibt es bei Aprikosenkernöl: Es weist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auf. Diese sorgen leider dafür, dass das Öl schnell ranzig wird, weshalb ein Großteil der Produktion raffiniert wird. Durch Entschleimung, Entsäuerung oder auch Dämpfung des Öls wird so eine längere Haltbarkeit herbeigeführt. Der Prozess kann entweder auf physikalische oder aber auf chemische Weise durchgeführt werden. Der Aufwand bei einer physikalischen Raffiniation ist dabei deutlich höher, gewinnt aber inzwischen immer mehr an Bedeutung. Der Vorteil: Es werden deutlich weniger Chemikalien verwendet und es entsteht nicht so viel Abwasser. Zum umwelttechnischen Aspekt gesellt sich auch die höhere Gewinnmenge, denn es treten wesentlich weniger Raffinationsverluste auf. Im Vergleich zum Ausgangsprodukt liegt der Verlust bei etwa 4 bis 8 Prozent, Abfallprodukte können außerdem als Tiernahrung genutzt werden.

    Inhaltsstoffe von Aprikosenkernöl

    Den größten Bestandteil in Aprikosenkernöl macht mit 66,1 Prozent Oleinsäure aus. Sie wird auch als Ölsäure bezeichnet und gehört zu den ungesättigten Fettsäuren. Für den menschlichen Organismus sind diese essentiell, denn er kann sie selbst nicht herstellen. Für kommerzielle Zwecke wird meine eine Konzentration der Ölsäure von etwa 70 Prozent hergestellt, die in Aprikosenkernöl enthaltene natürliche Ölsäure ist also nur geringfügig weniger. Ölsäure gehört zu den so genannten Omega-3-Fettsäuren.

    Linolsäure ist mit einem Anteil von 25,3 Prozent in Aprikosenkernöl. Sie wird den Omega-6-Fettsäuren zugeschrieben und ist für ein gesundes Hautbild unverzichtbar. Mit 5,9 Prozent ist Palmitinsäure im Öl enthalten, welche ein Haupt- und Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels ist. Stearinsäure ist mit 1,6 Prozent enthalten und gehört zu den gesättigten Carbon- und Fettsäuren. Mit etwa 0,6 Prozent und damit einer vergleichsweise niedrigen Konzentration befindet sich in Aprikosenkernöl Palmitoleinsäure, welche zu den Omega-7-Fettsäuren gehört. Enthalten ist außerdem Vitamin E, welches mehrfach gebundene, ungesättigte Fettsäuren vor dem Zerfall bewahrt. Es wirkt dabei gegen freie Radikale. Außerdem enthält Aprikosenkernöl Spuren von Vitamin A sowie B-Vitamine (z. B. B3 – Niacin und B17 – Amygdalin).

    Die Höhe der Jodzahl gilt bei Ölen als ein Merkmal für Qualität. Sie zeigt den Anteil an ungesättigten Fetten – dieser ist umso höher, je höher die Zahl ist. Die Jodzahl bei Aprikosenkernöl liegt bei 96 bis 109, weshalb das Öl in der oberen Hälfte der Skala liegt und zu den so genannten halbtrocknenden Ölen (ab 100) gehört.

    Ähnlichkeit zu Mandelöl

    Von seinen Inhaltsstoffen und auch vom Aroma her hat Aprikosenkernöl eine große Ähnlichkeit mit Mandelöl. Beide Öle werden deshalb auch für ähnliche Zwecke verwendet. In 100prozentiger Konzentration ist Aprikosenkernöl ein ätherisches Öl. Diese Öle können nur in besonders geringen Mengen verwendet werden, denn es besteht die Gefahr, dass sie reizen oder sogar eine toxische Wirkung zeigen. Den größten Anteil im Aprikosenöl bildet bei der Herstellung deshalb ein nicht-ätherisches Trägeröl. So kann von den Vorteilen eines ätherischen Öls profitiert werden, ohne Nachteile bei einer möglichen Überdosierung befürchten zu müssen.

    Wirkung von Aprikosenkernöl

    Auch für Aprikosenkernöl gilt – wie bei den meisten Lebensmitteln auch – dass ein Verzehr in Maßen für die Gesundheit durchaus förderlich ist. Vor allem die Aprikosenfurcht gilt in vielen Kulturen als Bild für Jugendlichkeit und Schönheit. So ist sie in China beispielsweise ein Zeichen für junges Mädchen. Betrachtet man die Inhaltsstoffe etwas genauer, ist die Verbindung zwischen der Frucht und Jugend sowie Schönheit nicht zu verleugnen.

    Aprikosenkernöl in der Ernährung

    In der Ernährung wird vor allem das nicht raffinierte Aprikosenkernöl verwendet, denn raffiniertes Öl verliert fast vollständig seinen Geschmack und büßt aufgrund der Behandlung mit Hitze auch eine Vielzahl seiner Wirkstoffe ein. Vor allem Vitamin E geht bei der Raffination von Aprikosenkernöl verloren.

    Gerade in der Ernährung sollte deshalb darauf geachtet werden, ein natives oder auch kalt gepresstes Aprikosenkernöl zu nutzen. Neben dem angenehmen Aroma können so auch die antioxidativen Wirkeigenschaften von Vitamin E genutzt werden. Natürlich kommen dem kalt gepressten Öl auch die ungesättigten Fettsäuren zugute, welche quasi von Vitamin E „beschützt“ werden.

    Grundsätzlich wird unraffiniertes Aprikosenkernöl nur in geringen Mengen angeboten, was an seiner kurzen Haltbarkeit liegt.

    Aprikosenkernöl in Süßspeisen und Salaten

    Aprikosenkernöl ist gut als Zutat in Süßspeisen oder als Grundlage für Salatdressings geeignet. Zum Braten oder Kochen sollte das Öl jedoch nicht verwendet werden, denn es wird dabei einer sehr starken Hitze ausgesetzt, welche die Vorteile des kalt gepressten Öls entweder neutralisiert oder sogar umkehren kann. So können sich aufgrund des niedrigen Rauchpunkts unter Umständen ungesunde Dämpfe entwickeln. Natürlich führt starkes Erhitzen auch dazu, dass Aroma-, Geschmacks- und auch Wirkstoffe verloren gehen. Gerade kalt gepresste Öle sind naturbelassen und enthalten deshalb Anteile, die bei einer zu großen Hitze regelrecht verbrennen.

    Aprikosenkernöl in der Kosmetik

    Aprikosenkernöl wird sehr gern in der Kosmetikindustrie als Zugabe in sehr vielen Produkten verwendet. Verschiedenste Cremes, Balsame, Sprays, Deodorants, Shampoos oder auch Spülungen enthalten das Öl aus Aprikosenkernen. Auch in purer oder konzentrierter Form wird Aprikosenkernöl sehr gern im Kosmetikbereich eingesetzt. Aufgrund der Haltbarkeit kommt dabei aber fast immer nur raffiniertes Öl zur Anwendung.

    Aprikosenkernöl zur Pflege der Haut

    Die in Aprikosenkernöl enthaltene Linolsäure nimmt vor allem bei der Pflege der Haut eine entscheidende Bedeutung ein. Diese Säure ist ein regelmäßiger Bestandteil der Haut – hier besonders in der Epidermis - und reguliert deren Wasserhaushalt. Sie sorgt dafür, die natürliche Barrierefunktion der Haut aufrecht zu erhalten, weshalb gerade bei trockener Haut Cremes mit Aprikosenkernöl sehr zu empfehlen sind.

    Auch bei Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis, Lichtschäden wie beispielsweise Altersflecken und Sonnenbrand) kann Aprikosenöl wohltuend wirken. Mit dem Öl sollen sich sogar Mitesser beseitigen lassen. Produkte, die Aprikosenkernöl enthalten, geben das Versprechen, pflegend und auch schützend zu wirken.

    Rezepte mit Aprikosenkernöl zur Hautpflege

    Für die Verwendung von Aprikosenkernöl zur Hautpflege kann man viele Masken oder auch Cremes herstellen.

    So hilft eine Mischung aus einem Esslöffel Aprikosenkernöl, einem Tropfen Teebaumöl, Zitrone und Lavendel als Maske gegen fettige Haut angewendet werden. Gegen Müdigkeitserscheinungen (z. B. Augenringe) kann eine Maske aus einem Esslöffel Aprikosenkernöl, einem Tropfen Pachouli-Öl und Kamillie hilfreich sein. Für Mischhaut eignen sich Masken, die aus einem Esslöffel Aprikosenkernöl, einem Esslöffel Pfirsichöl, Zitrone und auch Minze bestehen.

    Aprikosenkernöl zur Pflege der Haare

    Aprikosenkernöl entfaltet seine Wirkung auch bei der Pflege der Haare. Es versorgt die Haare mit Feuchtigkeit, sie gewinnen an Fülle und werden geschmeidiger. Außerdem pflegt es die Kopfhaut und kann juckender Kopfhaut und Schuppen entgegenwirken. Einige Hersteller werben sogar mit verstärktem Haarwuchs durch Aprikosenkernöl. Das Öl kann direkt auf die Haut aufgetragen werden.

    Produkte mit hoher Konzentration an Aprikosenkernöl

    Der Vorteil von Kosmetikprodukten aus dem Reformhaus liegt vor allem darin, dass sie über ein gewisses Mindestniveau an Inhaltsstoffen verfügen. Die Anteile des Aprikosenkernöls sind hier meist höher, die Produkte sind nicht durch Füllstoffe „verwässert“ und weisen somit einen höheren Wirkungsgrad auf.

    Als Alternative zu fertigen Kosmetikprodukten kann Aprikosenkernöl auch in seiner reinen Form verwendet werden. So ist sichergestellt, dass die Konzentration so hoch wie möglich ist. Außerdem enthält Aprikosenkernöl in reiner Form keine Konservierungsstoffe und damit auch keine Allergene. Aprikosenkernöl kann dabei direkt in die Haare einmassiert werden.

    Anwendung von Aprikosenkernöl in der Aromatherapie

    In der Aromatherapie wird sehr gern Aprikosenkernöl verwendet, was natürlich auch auf den angenehmen Geruch des Öls zurückzuführen ist. Aprikosenkernöl kann innerlich (Inhalation) sowie äußerlich (z. B. im Badewasser) angewendet werden und soll eine stimulierende Wirkung besitzen.

    Aprikosenkernöl ist ein sehr beliebtes Öl für Massagen und bringt gleichzeitig hautpflegende Eigenschaften mit. Der angenehme Duft soll für ein allgemeines Wohlgefühl sorgen und trägt bei der Massage zu einer ganzheitlichen Therapie für Körper und Seele bei.

    Die Einsatzzwecke für Aprikosenkernöl sind sehr vielfältig. Es kann pur verwendet werden oder auch in Cremes oder Shampoos gemischt werden. Auch die eigene Herstellung von Kuren und Masken ist möglich.

    Aprikosenkernöl in raffinierter Form

    Aprikosenkernöl, welches raffiniert wurde, ist hitzebeständig und somit auch zum Braten und Kochen geeignet. Die längere Haltbarkeit ist natürlich ein weiterer Vorteil von raffiniertem Aprikosenkernöl. Beim Kauf sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Produkt so gekennzeichnet ist, dass es sich auch zum Verzehr eignet. Sind chemische Zusatzstoffe enthalten, dann eignet es sich ausschließlich für kosmetische Zwecke.

    Während des Vorgangs der Raffination werden dem Aprikosenkernöl hitzeunbeständige Stoffe entzogen, anschließend wird das Öl gefiltert. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht somit nicht. Vor allem in der Ernährung eignen sich zum Braten, Kochen und Frittieren andere Öle (z. B. Erdnussöl) aber wesentlich besser, denn sie verfügen verglichen mit Aprikosenöl über einen höheren Rauchpunkt (Erdnussöl: 220 ° C, Aprikosenkernöl: 200 ° C). Da raffiniertes Aprikosenkernöl für die Ernährung jedoch nur schwer erhältlich und auch teuer ist, empfiehlt sich der Kauf eigentlich nicht.

    Aprikosenkernöl – Was es beim Kauf zu beachten gibt

    Es gibt beim Kauf von Aprikosenkernöl einige Dinge, auf die man achten sollte. Das Öl wird nämlich entweder zum Verzehr oder aber für kosmetische Zwecke angeboten.

    Aprikosenkernöl für die Verwendung in der Küche ist in der Regel nicht sehr lange haltbar, weshalb unraffiniertes Aprikosenkernöl meist nur in geringen Mengen angeboten wird.

    Beim Kauf von Aprikosenkernöl sollte zudem darauf geachtet werden, dass es sich um ein hochwertiges Öl handelt. Meist ist minderwertiges Öl an sehr günstigen Preisen zu erkennen. Oft sind derartige Öle mit Füllstoffen verwässert und verfügen nur noch über sehr wenige der guten Inhaltsstoffe.

    Sollen Cremes oder auch Shampoos mit Aprikosenkernöl gekauft werden, dann sollte man unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Je weiter oben Aprikosenkernöl in der Liste zu finden ist, umso höher ist natürlich auch der Anteil im jeweiligen Kosmetikprodukt. Eine Listung sehr weit unten besagt hingegen, dass die Menge an Aprikosenkernöl eher gering ausfällt.

    Richtige Lagerung und Haltbarkeit von Aprikosenkernöl

    Aprikosenkernöl sollte möglichst trocken und dunkel gelagert werden. Bei richtiger Lagerung ist das Aprikosenkernöl etwa ein Jahr haltbar. Angebrochene Flaschen mit Aprikosenkernöl sollten innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden. Unraffiniertes Öl wird aufgrund des hohen Anteils an Fettsäuren sehr schnell ranzig.

    Wissenschaftliche Studien rund um Aprikosenkernöl

    Schon seit langem sind Forscher damit beschäftigt, Aprikosenkernöl genau zu untersuchen. Nicht nur die Inhaltsstoffe sind dabei von Bedeutung, sondern auch die Möglichkeiten der Anwendung von Aprikosenkernöl wird genauer betrachtet.

    So wurden Studien durchgeführt, die besagen, dass Aprikosenkernöl gegen Krebs vorbeugen kann. Allerdings sind die Ergebnisse der Untersuchungen noch nicht ausreichend für die Schulmedizin, weshalb Aprikosenkernöl vor allem in der Homöopathie Einsatz findet. Die vorbeugende Wirkung soll der Studie zufolge durch das enthaltene Vitamin B17 entstehen, welches jedoch den Nachteil hat, dass es aufgrund der Freisetzung von Blausäure nur in geringen Mengen für den Menschen verträglich ist. Die Studien zu Aprikosenkernöl und seiner Wirkung gegen Krankheiten sind deshalb noch längst nicht abgeschlossen und schon gar nicht aussagekräftig. Somit müssen wohl noch einige wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Aprikosenkernöl durchgeführt werden.

    Bewiesen ist jedoch, dass Aprikosenkernöl in der Kosmetik eine durchaus gute Wirkung auf Haut und Haare hat. Untersuchungen konnten belegen, dass das Öl bei geschädigter Haut helfen soll. Um die Regeneration mit Hilfe der enthaltenen Linolsäure zu begünstigen, soll das Öl direkt auf die Haut aufgetragen werden. Vor allem bei trockener Haut findet Aprikosenkernöl Anwendung, denn es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und trägt dadurch zu mehr Elastizität bei. Es hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut, sondern zieht schnell in die Haut ein. Dadurch entsteht ein angenehmes, zartes Gefühl auf der Haut.

    In anderen Studien wurde festgestellt, dass Aprikosenkernöl zu einer Senkung des Cholesterinspiegels führen und damit Herzkrankheiten oder auch Arteriosklerose vorgebeugt werden kann. Allerdings sind auch diese Studien noch längst nicht ausreichend belegt, weshalb auch in der Schulmedizin noch keinerlei Anwendung stattfindet. 

    Fazit: Aprikosenöl gewinnt wieder an Beliebtheit

    Lange Zeit war Aprikosenkernöl in Vergessenheit geraten. Mittlerweile erfreut es sich immer größerer Beliebtheit, denn es hilft vor allem Menschen mit trockener und empfindlicher Haut. Die Haut wird durch die Anwendung von Aprikosenkernöl nicht nur gepflegt, sondern erscheint dank der wichtigen Inhaltsstoffe auch wesentlich feiner und zarter. Für Haut und auch Haare ist Aprikosenkernöl ein wahrer Allrounder und trägt zu einer ausreichenden Versorgung mit Feuchtigkeit bei. Außerdem ist es inzwischen ein sehr beliebter Inhaltsstoff in Produkte, die zum Abschminken verwendet werden. Die hochwertigen Inhaltsstoffe versorgen dabei auch reifere Haut optimal.

    Und auch in der Küche ist Aprikosenkernöl ein guter Begleiter in Süßspeisen oder als Zutat in Salatdressings. Lediglich zum Braten, Kochen und Frittieren sollte auf anderes Öl zurückgegriffen werden.

    Der Aprikosenbaum – Wo kommt er eigentlich her? Der Aprikosenbaum oder auch Aprikosenstrauch kommt ursprünglich aus China, wurde aber auch schon 3.000 v. Chr. in Armenien angebaut. Er erhielt... mehr erfahren »
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    Aprikosenkernöl – Sanfte Pflege für Haut, Haar und mehr...

    Der Aprikosenbaum – Wo kommt er eigentlich her?

    Der Aprikosenbaum oder auch Aprikosenstrauch kommt ursprünglich aus China, wurde aber auch schon 3.000 v. Chr. in Armenien angebaut. Er erhielt deshalb auch den lateinischen Namen Prunus armeniaca. Von Armenien aus gelangte der Aprikosenbaum bis nach Europa, weshalb damals der Irrglaube aufkam, er stamme ursprünglich aus Armenien.

    Inzwischen wird der Aprikosenbaum aber in vielen Ländern wie beispielsweise in der Schweiz, in Österreich, in Italien, in Spanien oder in Ungarn angebaut. Das Hauptanbaugebiet ist allerdings die Türkei. Da der Aprikosenbaum recht unempfindlich gegenüber Kälte ist, ist ein Anbau aber in vielen und auch kälteren Regionen problemlos möglich.

    Die Frucht des Aprikosenbaums

    Die Aprikose ist eine Steinfrucht mit einem Durchmesser von etwa 4 bis 8 cm. Sie weist eine kugelige, selten auch längliche Form auf, ist samtig behaart und hellgelb bis orangerot gefärbt. Auf der Sonnenseite finden sich sehr oft kaminrote Flecken oder Punkte. Die Aprikose weist eine Längsfurche auf und ist am Grund genabelt. Das Fruchtfleisch löst sich leicht vom bauchig linsenförmigen Steinkern ab, welcher etwa 3 cm lang und leicht rau ist. Der Rand des Kerns ist verdickt und mehrfach gefurcht, die in ihm enthaltenen Samen haben einen bitteren oder auch süßlichen Geschmack.

    Von der Frucht zum Öl – So wird Aprikosenkernöl hergestellt

    Aprikosen werden in Europa üblicherweise im Juli geerntet. Bevor sie für die Herstellung von Aprikosenkernöl verwendet werden können, müssen sie zunächst getrocknet werden. Verwendung finden zwei Sorten Aprikosen: die süße Zuchtaprikose oder aber die eher säuerlichen Wildaprikosen.

    Die Wildaprikosen verfügen über einen hohen Gehalt am B-Vitamin Amygdalin. Die süßen Zuchtaprikosen hingegen haben einen süßen Kern mit dem Aroma einer Mandel und werden meist zur Herstellung von Persipan genutzt.

    Zur Herstellung von Aprikosenkernöl werden die Aprikosen halbiert, wodurch sich der Stein herauslösen lässt. Die Herstellung des Aprikosenkernöls selbst ist mit einem hohen Maß an Handarbeit verbunden. Auch die gewonnenen Steine der Aprikose müssen getrocknet werden, um sie anschließend knacken zu können. Der Stein einer Wildaprikose weist eine gedrungene Form auf und ist etwa 2,5 cm groß. Die aus den Steinen gewonnen Kerne sehen rein optisch etwas aus, wie Mandeln. Es erfolgt im Anschluss eine handverlesene Qualitätskontrolle, bei der fehlerhafte und angebrochene Kerne aussortiert werden. Durch Kaltpressung wird dann aus den Aprikosenkernen das Öl gewonnen.

    Ein Problem gibt es bei Aprikosenkernöl: Es weist einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auf. Diese sorgen leider dafür, dass das Öl schnell ranzig wird, weshalb ein Großteil der Produktion raffiniert wird. Durch Entschleimung, Entsäuerung oder auch Dämpfung des Öls wird so eine längere Haltbarkeit herbeigeführt. Der Prozess kann entweder auf physikalische oder aber auf chemische Weise durchgeführt werden. Der Aufwand bei einer physikalischen Raffiniation ist dabei deutlich höher, gewinnt aber inzwischen immer mehr an Bedeutung. Der Vorteil: Es werden deutlich weniger Chemikalien verwendet und es entsteht nicht so viel Abwasser. Zum umwelttechnischen Aspekt gesellt sich auch die höhere Gewinnmenge, denn es treten wesentlich weniger Raffinationsverluste auf. Im Vergleich zum Ausgangsprodukt liegt der Verlust bei etwa 4 bis 8 Prozent, Abfallprodukte können außerdem als Tiernahrung genutzt werden.

    Inhaltsstoffe von Aprikosenkernöl

    Den größten Bestandteil in Aprikosenkernöl macht mit 66,1 Prozent Oleinsäure aus. Sie wird auch als Ölsäure bezeichnet und gehört zu den ungesättigten Fettsäuren. Für den menschlichen Organismus sind diese essentiell, denn er kann sie selbst nicht herstellen. Für kommerzielle Zwecke wird meine eine Konzentration der Ölsäure von etwa 70 Prozent hergestellt, die in Aprikosenkernöl enthaltene natürliche Ölsäure ist also nur geringfügig weniger. Ölsäure gehört zu den so genannten Omega-3-Fettsäuren.

    Linolsäure ist mit einem Anteil von 25,3 Prozent in Aprikosenkernöl. Sie wird den Omega-6-Fettsäuren zugeschrieben und ist für ein gesundes Hautbild unverzichtbar. Mit 5,9 Prozent ist Palmitinsäure im Öl enthalten, welche ein Haupt- und Zwischenprodukt des menschlichen Stoffwechsels ist. Stearinsäure ist mit 1,6 Prozent enthalten und gehört zu den gesättigten Carbon- und Fettsäuren. Mit etwa 0,6 Prozent und damit einer vergleichsweise niedrigen Konzentration befindet sich in Aprikosenkernöl Palmitoleinsäure, welche zu den Omega-7-Fettsäuren gehört. Enthalten ist außerdem Vitamin E, welches mehrfach gebundene, ungesättigte Fettsäuren vor dem Zerfall bewahrt. Es wirkt dabei gegen freie Radikale. Außerdem enthält Aprikosenkernöl Spuren von Vitamin A sowie B-Vitamine (z. B. B3 – Niacin und B17 – Amygdalin).

    Die Höhe der Jodzahl gilt bei Ölen als ein Merkmal für Qualität. Sie zeigt den Anteil an ungesättigten Fetten – dieser ist umso höher, je höher die Zahl ist. Die Jodzahl bei Aprikosenkernöl liegt bei 96 bis 109, weshalb das Öl in der oberen Hälfte der Skala liegt und zu den so genannten halbtrocknenden Ölen (ab 100) gehört.

    Ähnlichkeit zu Mandelöl

    Von seinen Inhaltsstoffen und auch vom Aroma her hat Aprikosenkernöl eine große Ähnlichkeit mit Mandelöl. Beide Öle werden deshalb auch für ähnliche Zwecke verwendet. In 100prozentiger Konzentration ist Aprikosenkernöl ein ätherisches Öl. Diese Öle können nur in besonders geringen Mengen verwendet werden, denn es besteht die Gefahr, dass sie reizen oder sogar eine toxische Wirkung zeigen. Den größten Anteil im Aprikosenöl bildet bei der Herstellung deshalb ein nicht-ätherisches Trägeröl. So kann von den Vorteilen eines ätherischen Öls profitiert werden, ohne Nachteile bei einer möglichen Überdosierung befürchten zu müssen.

    Wirkung von Aprikosenkernöl

    Auch für Aprikosenkernöl gilt – wie bei den meisten Lebensmitteln auch – dass ein Verzehr in Maßen für die Gesundheit durchaus förderlich ist. Vor allem die Aprikosenfurcht gilt in vielen Kulturen als Bild für Jugendlichkeit und Schönheit. So ist sie in China beispielsweise ein Zeichen für junges Mädchen. Betrachtet man die Inhaltsstoffe etwas genauer, ist die Verbindung zwischen der Frucht und Jugend sowie Schönheit nicht zu verleugnen.

    Aprikosenkernöl in der Ernährung

    In der Ernährung wird vor allem das nicht raffinierte Aprikosenkernöl verwendet, denn raffiniertes Öl verliert fast vollständig seinen Geschmack und büßt aufgrund der Behandlung mit Hitze auch eine Vielzahl seiner Wirkstoffe ein. Vor allem Vitamin E geht bei der Raffination von Aprikosenkernöl verloren.

    Gerade in der Ernährung sollte deshalb darauf geachtet werden, ein natives oder auch kalt gepresstes Aprikosenkernöl zu nutzen. Neben dem angenehmen Aroma können so auch die antioxidativen Wirkeigenschaften von Vitamin E genutzt werden. Natürlich kommen dem kalt gepressten Öl auch die ungesättigten Fettsäuren zugute, welche quasi von Vitamin E „beschützt“ werden.

    Grundsätzlich wird unraffiniertes Aprikosenkernöl nur in geringen Mengen angeboten, was an seiner kurzen Haltbarkeit liegt.

    Aprikosenkernöl in Süßspeisen und Salaten

    Aprikosenkernöl ist gut als Zutat in Süßspeisen oder als Grundlage für Salatdressings geeignet. Zum Braten oder Kochen sollte das Öl jedoch nicht verwendet werden, denn es wird dabei einer sehr starken Hitze ausgesetzt, welche die Vorteile des kalt gepressten Öls entweder neutralisiert oder sogar umkehren kann. So können sich aufgrund des niedrigen Rauchpunkts unter Umständen ungesunde Dämpfe entwickeln. Natürlich führt starkes Erhitzen auch dazu, dass Aroma-, Geschmacks- und auch Wirkstoffe verloren gehen. Gerade kalt gepresste Öle sind naturbelassen und enthalten deshalb Anteile, die bei einer zu großen Hitze regelrecht verbrennen.

    Aprikosenkernöl in der Kosmetik

    Aprikosenkernöl wird sehr gern in der Kosmetikindustrie als Zugabe in sehr vielen Produkten verwendet. Verschiedenste Cremes, Balsame, Sprays, Deodorants, Shampoos oder auch Spülungen enthalten das Öl aus Aprikosenkernen. Auch in purer oder konzentrierter Form wird Aprikosenkernöl sehr gern im Kosmetikbereich eingesetzt. Aufgrund der Haltbarkeit kommt dabei aber fast immer nur raffiniertes Öl zur Anwendung.

    Aprikosenkernöl zur Pflege der Haut

    Die in Aprikosenkernöl enthaltene Linolsäure nimmt vor allem bei der Pflege der Haut eine entscheidende Bedeutung ein. Diese Säure ist ein regelmäßiger Bestandteil der Haut – hier besonders in der Epidermis - und reguliert deren Wasserhaushalt. Sie sorgt dafür, die natürliche Barrierefunktion der Haut aufrecht zu erhalten, weshalb gerade bei trockener Haut Cremes mit Aprikosenkernöl sehr zu empfehlen sind.

    Auch bei Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis, Lichtschäden wie beispielsweise Altersflecken und Sonnenbrand) kann Aprikosenöl wohltuend wirken. Mit dem Öl sollen sich sogar Mitesser beseitigen lassen. Produkte, die Aprikosenkernöl enthalten, geben das Versprechen, pflegend und auch schützend zu wirken.

    Rezepte mit Aprikosenkernöl zur Hautpflege

    Für die Verwendung von Aprikosenkernöl zur Hautpflege kann man viele Masken oder auch Cremes herstellen.

    So hilft eine Mischung aus einem Esslöffel Aprikosenkernöl, einem Tropfen Teebaumöl, Zitrone und Lavendel als Maske gegen fettige Haut angewendet werden. Gegen Müdigkeitserscheinungen (z. B. Augenringe) kann eine Maske aus einem Esslöffel Aprikosenkernöl, einem Tropfen Pachouli-Öl und Kamillie hilfreich sein. Für Mischhaut eignen sich Masken, die aus einem Esslöffel Aprikosenkernöl, einem Esslöffel Pfirsichöl, Zitrone und auch Minze bestehen.

    Aprikosenkernöl zur Pflege der Haare

    Aprikosenkernöl entfaltet seine Wirkung auch bei der Pflege der Haare. Es versorgt die Haare mit Feuchtigkeit, sie gewinnen an Fülle und werden geschmeidiger. Außerdem pflegt es die Kopfhaut und kann juckender Kopfhaut und Schuppen entgegenwirken. Einige Hersteller werben sogar mit verstärktem Haarwuchs durch Aprikosenkernöl. Das Öl kann direkt auf die Haut aufgetragen werden.

    Produkte mit hoher Konzentration an Aprikosenkernöl

    Der Vorteil von Kosmetikprodukten aus dem Reformhaus liegt vor allem darin, dass sie über ein gewisses Mindestniveau an Inhaltsstoffen verfügen. Die Anteile des Aprikosenkernöls sind hier meist höher, die Produkte sind nicht durch Füllstoffe „verwässert“ und weisen somit einen höheren Wirkungsgrad auf.

    Als Alternative zu fertigen Kosmetikprodukten kann Aprikosenkernöl auch in seiner reinen Form verwendet werden. So ist sichergestellt, dass die Konzentration so hoch wie möglich ist. Außerdem enthält Aprikosenkernöl in reiner Form keine Konservierungsstoffe und damit auch keine Allergene. Aprikosenkernöl kann dabei direkt in die Haare einmassiert werden.

    Anwendung von Aprikosenkernöl in der Aromatherapie

    In der Aromatherapie wird sehr gern Aprikosenkernöl verwendet, was natürlich auch auf den angenehmen Geruch des Öls zurückzuführen ist. Aprikosenkernöl kann innerlich (Inhalation) sowie äußerlich (z. B. im Badewasser) angewendet werden und soll eine stimulierende Wirkung besitzen.

    Aprikosenkernöl ist ein sehr beliebtes Öl für Massagen und bringt gleichzeitig hautpflegende Eigenschaften mit. Der angenehme Duft soll für ein allgemeines Wohlgefühl sorgen und trägt bei der Massage zu einer ganzheitlichen Therapie für Körper und Seele bei.

    Die Einsatzzwecke für Aprikosenkernöl sind sehr vielfältig. Es kann pur verwendet werden oder auch in Cremes oder Shampoos gemischt werden. Auch die eigene Herstellung von Kuren und Masken ist möglich.

    Aprikosenkernöl in raffinierter Form

    Aprikosenkernöl, welches raffiniert wurde, ist hitzebeständig und somit auch zum Braten und Kochen geeignet. Die längere Haltbarkeit ist natürlich ein weiterer Vorteil von raffiniertem Aprikosenkernöl. Beim Kauf sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Produkt so gekennzeichnet ist, dass es sich auch zum Verzehr eignet. Sind chemische Zusatzstoffe enthalten, dann eignet es sich ausschließlich für kosmetische Zwecke.

    Während des Vorgangs der Raffination werden dem Aprikosenkernöl hitzeunbeständige Stoffe entzogen, anschließend wird das Öl gefiltert. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht somit nicht. Vor allem in der Ernährung eignen sich zum Braten, Kochen und Frittieren andere Öle (z. B. Erdnussöl) aber wesentlich besser, denn sie verfügen verglichen mit Aprikosenöl über einen höheren Rauchpunkt (Erdnussöl: 220 ° C, Aprikosenkernöl: 200 ° C). Da raffiniertes Aprikosenkernöl für die Ernährung jedoch nur schwer erhältlich und auch teuer ist, empfiehlt sich der Kauf eigentlich nicht.

    Aprikosenkernöl – Was es beim Kauf zu beachten gibt

    Es gibt beim Kauf von Aprikosenkernöl einige Dinge, auf die man achten sollte. Das Öl wird nämlich entweder zum Verzehr oder aber für kosmetische Zwecke angeboten.

    Aprikosenkernöl für die Verwendung in der Küche ist in der Regel nicht sehr lange haltbar, weshalb unraffiniertes Aprikosenkernöl meist nur in geringen Mengen angeboten wird.

    Beim Kauf von Aprikosenkernöl sollte zudem darauf geachtet werden, dass es sich um ein hochwertiges Öl handelt. Meist ist minderwertiges Öl an sehr günstigen Preisen zu erkennen. Oft sind derartige Öle mit Füllstoffen verwässert und verfügen nur noch über sehr wenige der guten Inhaltsstoffe.

    Sollen Cremes oder auch Shampoos mit Aprikosenkernöl gekauft werden, dann sollte man unbedingt auf die Inhaltsstoffe achten. Je weiter oben Aprikosenkernöl in der Liste zu finden ist, umso höher ist natürlich auch der Anteil im jeweiligen Kosmetikprodukt. Eine Listung sehr weit unten besagt hingegen, dass die Menge an Aprikosenkernöl eher gering ausfällt.

    Richtige Lagerung und Haltbarkeit von Aprikosenkernöl

    Aprikosenkernöl sollte möglichst trocken und dunkel gelagert werden. Bei richtiger Lagerung ist das Aprikosenkernöl etwa ein Jahr haltbar. Angebrochene Flaschen mit Aprikosenkernöl sollten innerhalb von 6 Monaten aufgebraucht werden. Unraffiniertes Öl wird aufgrund des hohen Anteils an Fettsäuren sehr schnell ranzig.

    Wissenschaftliche Studien rund um Aprikosenkernöl

    Schon seit langem sind Forscher damit beschäftigt, Aprikosenkernöl genau zu untersuchen. Nicht nur die Inhaltsstoffe sind dabei von Bedeutung, sondern auch die Möglichkeiten der Anwendung von Aprikosenkernöl wird genauer betrachtet.

    So wurden Studien durchgeführt, die besagen, dass Aprikosenkernöl gegen Krebs vorbeugen kann. Allerdings sind die Ergebnisse der Untersuchungen noch nicht ausreichend für die Schulmedizin, weshalb Aprikosenkernöl vor allem in der Homöopathie Einsatz findet. Die vorbeugende Wirkung soll der Studie zufolge durch das enthaltene Vitamin B17 entstehen, welches jedoch den Nachteil hat, dass es aufgrund der Freisetzung von Blausäure nur in geringen Mengen für den Menschen verträglich ist. Die Studien zu Aprikosenkernöl und seiner Wirkung gegen Krankheiten sind deshalb noch längst nicht abgeschlossen und schon gar nicht aussagekräftig. Somit müssen wohl noch einige wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Aprikosenkernöl durchgeführt werden.

    Bewiesen ist jedoch, dass Aprikosenkernöl in der Kosmetik eine durchaus gute Wirkung auf Haut und Haare hat. Untersuchungen konnten belegen, dass das Öl bei geschädigter Haut helfen soll. Um die Regeneration mit Hilfe der enthaltenen Linolsäure zu begünstigen, soll das Öl direkt auf die Haut aufgetragen werden. Vor allem bei trockener Haut findet Aprikosenkernöl Anwendung, denn es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und trägt dadurch zu mehr Elastizität bei. Es hinterlässt keinen Fettfilm auf der Haut, sondern zieht schnell in die Haut ein. Dadurch entsteht ein angenehmes, zartes Gefühl auf der Haut.

    In anderen Studien wurde festgestellt, dass Aprikosenkernöl zu einer Senkung des Cholesterinspiegels führen und damit Herzkrankheiten oder auch Arteriosklerose vorgebeugt werden kann. Allerdings sind auch diese Studien noch längst nicht ausreichend belegt, weshalb auch in der Schulmedizin noch keinerlei Anwendung stattfindet. 

    Fazit: Aprikosenöl gewinnt wieder an Beliebtheit

    Lange Zeit war Aprikosenkernöl in Vergessenheit geraten. Mittlerweile erfreut es sich immer größerer Beliebtheit, denn es hilft vor allem Menschen mit trockener und empfindlicher Haut. Die Haut wird durch die Anwendung von Aprikosenkernöl nicht nur gepflegt, sondern erscheint dank der wichtigen Inhaltsstoffe auch wesentlich feiner und zarter. Für Haut und auch Haare ist Aprikosenkernöl ein wahrer Allrounder und trägt zu einer ausreichenden Versorgung mit Feuchtigkeit bei. Außerdem ist es inzwischen ein sehr beliebter Inhaltsstoff in Produkte, die zum Abschminken verwendet werden. Die hochwertigen Inhaltsstoffe versorgen dabei auch reifere Haut optimal.

    Und auch in der Küche ist Aprikosenkernöl ein guter Begleiter in Süßspeisen oder als Zutat in Salatdressings. Lediglich zum Braten, Kochen und Frittieren sollte auf anderes Öl zurückgegriffen werden.

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